Zinseszins einfach erklärt: So nutzen Sie ihn!

Wie lautet die Zinseszins-Formel?

Mit der Zinseszins Formel lässt sich berechnen wie hoch das Kapital nach einer bestimmten Anzahl von Jahren ist. Dabei ist der Zinssatz von Anfang an festgelegt.

Zinseszins Formel

So berechnet man den Zinseszins

Typischerweise wird die Formel anders dargestellt. Mit der obigen Formel wird das Thema aber leichter verständlich. Die typischen Formeln lauten:

Buchstaben Kapital und Zins

Das bedeuten die Buchstaben

Hinweis: Es gibt viele unterschiedliche Darstellungen dieser Formel. Versucht also die Zeichen Euro von den Begriffen entsprechend zuzuordnen.
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Wie verändert sich das Vermögen durch den Zinseszins?

Zinseszinsen werden berechnet, indem das ursprüngliche Kapital mit dem jährlichen Zinssatz multipliziert wird, der sich über mehrere Zeiträume nacheinander erhöht. Die kumulierten Zinsen, die im Italien des 17. Jahrhunderts entstanden sind, können als Zinszinsen betrachtet werden. Diese führen zu einer Summe, die im Laufe der Zeit wächst.

Der Zinseszins funktioniert nach folgendem Schema:

  1. Das Startkapital wird verzinst.
  2. Die sich daraus ergebenden Zinsen werden dem Startkapital hinzugefügt.
  3. Das Kapital wird erneut verzinst.

Insgesamt ergeben sich so die drei Stellschrauben:

Der Zinseszinseffekt verläuft immer exponentiell. Das bedeutet, dass der Zuwachs des Kapitals sich von Mal zu Mal immer stärker steigert. Also der Kontostand wird immer schneller immer größer.

Zinseszins-Stellschraube: Startkapital

Das Startkapital ist für die meisten die größte Hürde. Nicht jeder hat zu Beginn seiner Karriere 10.000 € übrig wie in unserem Beispiel. Genialer Weise schaffen hier Sparpläne Abhilfe. Dabei wird monatlich, wöchentlich oder gar täglich Geld beiseite gelegt. Auch Apps wie Safe Droid helfen dir dabei Geld zu sparen.

Je mehr, desto besser.

Zinseszins-Stellschraube: Zinssatz

In der heutigen Zeit (stand: März 2020) ist die Verzinsung auf Sparkonten sehr gering. Investiert man zum Beispiel in den S&P 500 dann erhält man im Schnitt rund 7% Zinsen auf sein Kapital (Inflation mit eingerechnet). Diese Zinsen variieren aber je nachdem wann man mit seinem Kapital einsteigt. Steigt man bei einem Höchststand ein, so verringern sich die Zinsen. Aber steckt man bei einem niedrigen Stand des S&P 500 ein dann steigern sich auch die Zinsen.

Je höher, desto besser.

Zinseszins-Stellschraube: Laufzeit

Oft liest man den Spruch: „Timing ist everything“. Nimmt man sich den Star-Investor schlecht hin zur Hand, also Warren Buffet, hört man eine andere Meinung. Buffets Meinung nach ist es für die Durchschnittsperson nur wichtig, dass sie investiert. Das sollte so früh, wie möglich geschehen.

Je länger, desto besser.

Was bedeutet das für uns?

Der Joseph Pfennig ist das berühmteste Beispiel zu dem Thema Zinseszins.

Versetzen Sie sich in die Rolle von Josef. Ihr Sohn ist im Jahr 0 geboren. Als guter Vater überlegen Sie sich, wie sie ihren Sohn das Leben vereinfachen können.

Dazu legen sie im Jahr 0 einen Pfennig an. Sie verhandeln gut mit der Bank und erhalten 5 % Zinsen. Sie erhalten also ein Sparbuch, auf dem sie einen Cent anlegen. Dieser Cent wird jährlich mit 5 % verzinst.

Leider, so wie es der Zufall will, verlieren Sie das Sparbuch. Nach 2000 Jahren wird dieses Sparbuch wieder gefunden. Wie Sie feststellen ist das Sparbuch mit einem Erbrecht verbunden.

Versuchen Sie nun einzuschätzen, wie viel Geld sie erhalten würden.

Beispiel zum Zinseszins

Startet man mit einem Kontostand von 10.000 €. Erhält jährlich 10 % Zinsen auf sein Kapital und reinvestiert die Zinsen. Dann ergibt sich daraus eine typische exponentielle Kurve. Die sieht dann folgendermaßen aus:

Zinseszins Effekt

Diesen Effekt hat der Zinseszins.

Geduld zahlt sich aus

Quelle: Brandon Beavis Investing

Eine der berühmtesten Nutznießer des Zinseszinses ist Warren Buffett. Einst war er der reichste Mann der Welt. Auch wurde er einst gefragt, was ihm zum reichsten Mann der Welt gemacht hat. Seine Antwort darauf war:

"Drei Dinge. In Amerika zu leben, um die großartigen Gelegenheiten nutzen zu können, gute Gene zu haben, sodass ich lange leben kann und Zinseszinsen."

Der Zinssatz ist hier also eine große Gelegenheit. Und die Laufzeit sind die großartigen Gene von Warren Buffett. Anhand von Warren Buffetts Vermögen ist erneut erkennbar wie sich der exponentielle Zinseszinseffekt zeigt.

Entwicklung Zinseszins

So entwickelt sich der Zinseszins.

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Bildnachweis: ©Unsplash

Apps zum Geld verdienen - Die 24 besten im Jahr 2021

Mit was für Apps kann man Geld verdienen?

Jeder der heutzutage ein Smartphone nutzt, kann Apps zum Geld verdienen herunterladen. Manche sind sogar recht praktisch um sich die Zeit zu vertreiben. Andere erfordern etwas Arbeit. Dabei sind die Aufgaben sehr unterschiedlich.

Manche Apps, wie zum Beispiel QuizDuell muss man nur durch eine ähnliche ersetzen. Andere Apps fordern einen tatsächlich auf zusätzliche Aufgaben zu erledigen. Viel interessanter sind aber die Apps, die aus Tätigkeiten, die wir bereits machen, Profit schlagen.

Die unterschiedlichen Aufgaben sind dabei:

Liste aller Apps zum Geld verdienen

Grob kann man die Apps in zwei Kategorien einteilen. Aktive, also Apps bei denen man zusätzliche Aktivitäten durchführen muss. Passive, also Apps bei denen man aus erfolgten Tätigkeiten Kapital schlägt.

Typischerweise erwirtschaftet man mit aktiven Apps mehr Geld. Das leichter verdiente Geld erwirtschaftet man aber mit den passiven Apps. Ideal wäre, dass man beide Sorten immer auf dem Smartphone dabei hat.

Apps zum Geld verdienen: Quizze beantworten

Geld verdienen apps CashQuizz

Quiz Duell war gestern. Das Gleiche tun und nebenbei bezahlt werden. Mit CashQuizz kannst du täglich Geld verdienen und dabei dein Wissen testen. 

Wissen ist Macht. Dieser Satz wird bei dieser App wörtlich genommen. CashQuizz ersetzt dabei das Wort Macht durch das Wort Geld. Also: Wissen ist Geld. Je mehr ihr wisst, desto besser schneidet ihr ab. Das tägliche Preisgeld beläuft sich auf 100 €. Das Geld wird zwischen den drei besten Spielern aufgeteilt.

Die Plätze 1 bis 3 erhalten dabei:

  1. 50 €
  2. 30 €
  3. 20 €

Apps zum Geld verdienen: Fotos

Geld verdienen apps FOAP

Als Fotograf durchstarten? Sicherlich für viele ein Traum. Mit der App "FOAP" kannst du deine Schnappschüsse in bares Geld verwandeln.

Wenn Sie ständig Fotos auf Ihrem Smartphone aufnehmen, können Sie mit FOAP Geld verdienen. Sie können Ihre Fotos an Marken und Einzelpersonen auf der ganzen Welt verkaufen. Bereits aufgenommene Fotos kann man auch verkaufen.

Man verdient pro Foto 5 $, wenn es gekauft wird.

Apps zum Geld verdienen: Mikrojobs

Apps zum Geld verdienen: Streetspotr

Nicht jeder ist mit einem besonderen Talent ausgestattet. Aber unterwegs Aufgaben erledigen, das kann jeder. Hier gibt es unzählige Apps.

Jeder dieser App funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Die Bezahlung ist dabei von den einzelnen Aufgaben abhängig. Meist wird die Aufgabe bestätigt in dem man ein Foto schießt. Es gibt auch Aufgaben, die nicht mit Geld bezahlt werden. Dann erhält man seine Bezahlung in Form von Geschenken oder Gutschein.

Apps zum Geld verdienen: Slidejoy

Quelle: Slidejoy App

Jeder der ein Smartphone hat, entsperrt auf sein Smartphone. Das verrückte ist: genau damit kann man Geld verdienen.

Klingt komisch, genau so ist es aber. Die App zum Geldverdienen heißt hier: Slidejoy. Wer Tinder kennt, der weiß wie die App funktioniert. Nur werden einem hier nicht mögliche Partner angezeigt, sondern Werbeanzeigen.

Die Vorteile beim Geld verdienen mit Apps

Die Vorteile beim Geld verdienen mit Apps sind, dass die Apps leicht zugänglich sind. Man hat sein Smartphone eigentlich immer dabei und kann damit in seiner Freizeitaufgaben erledigen. Viele Apps fordern ein dabei auf Videos anzuschauen. Bei den Videos handelt es sich natürlich um Werbung.

Besitzt man die Disziplin diese Werbung zu ignorieren, dann sind dies meist die Apps, mit denen sie am meisten Geld verdienen können. Das Problem aber ist, dass viele Nutzer das verdiente Geld direkt wieder ausgeben.

Insgesamt sind Apps eine großartige Möglichkeit um Geld zu verdienen. Dadurch, dass man nicht an einen Ort gebunden ist und das Smartphone immer dabei hat, kann man immer und überall Geld verdienen.

Fazit

Unser Fazit zum Thema Apps zum Geld verdienen: Man kann den typischen Konsum auf dem Smartphone mit etwas ähnlichen Apps ersetzen und dadurch dann Geld verdienen.

Wer gerne am Handy spielt, kann einfach Apps laden mit denen man dann Geld verdient. Oft unterwegs - dann kann man schnell ein paar Aufgaben erledigen. Umfragen, Fotos oder Slides - heutzutage kann man tatsächlich mit fast allem Geld verdienen.

Unsere Strategie ist dabei:

Streetbees - um Mikrojobs und Umfragen zu bearbeiten

CashQuizz - um die Langeweile zu bekämpfen

FOAP - um mit den Snapschüssen Geld zu verdienen

Falls ihr Fragen habt, dann schreibt uns einfach kurz!

Weitere Artikel:

Quellen:

Rollierendes Eigenkapital: Eigenkapital mehrfach nutzen

 

Quelle: immocation

Was bedeutet rollierendes Eigenkapital?

Kurz gesagt, man erhält das Eigenkapital zurück sobald man es refinanziert hat. Da man dies mehrmals machen kann, ergibt sich daraus der Begriff rollierendes Eigenkapital. Das Kapital springt also von einem Kredit in den nächsten.

  1. Finanzierung: Eigenkapital + Fremdkapital (Kredit)
  2. Refinanzierung: Tilgung des Kredits bis auf Höhe des Eigenkapitals
  3. Freigabe des Eigenkapitals durch die Bank
  4. Finanzierung (2.0): …

Rollierendem Eigenkapital - die Hürden

In der Praxis stellt das Thema rollierendes Eigenkapital einen Investor vor Hürden, die dem Laien zunächst nicht bewusst sind. Anders gesagt, der Laie bemerkt die Hürden erst, wenn er mit einer Bank zu tun hat.

  1. Kaufnebenkosten
  2. Abschläge bei Nicht-Cash-Sicherheiten
  3. Dauer der Refinanzierung

Rollierendes Eigenkapitel: 1. Hürde - Kaufnebenkosten

Die 1. Hürde bildet die Kreditaufnahme selbst. Der Eigenkapitalanteil, den die Bank berechnet ergibt, sich meist aus den Kaufnebenkosten.

Üblicherweise werden die mit folgender Formel berechnet:

Kaufpreis x max. 15 % = Kaufnebenkosten

Zunächst ist dies kein Problem. Doch sind die Kaufnebenkosten Kapital, welches nicht wieder frei wird, sondern an folgende Kostenstellen abgegeben wird:

Du möchtest deine eigenen Kaufnebenkosten berechnen?

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Rollierendes Eigenkapital: 2. Hürde - Abschläge

Die 2. Hürde bildet die Form des eingebrachten Eigenkapitals. Bekanntermaßen muss der Eigenkapitalanteil nicht zwangsweise in Form von barem Geld eingebracht werden.

Die Alternativen dazu werden dann aber meist mit einem prozentualem Abschlag gewichtet. Diese Abschläge erfolgen dabei je nach Bank.

Eine Faustformel ergibt sich dabei anhand der Geschwindigkeit, mit der die Liquidierung der Sicherheit erfolgt:

Je schneller, desto geringer ist der Abschlag.

Anders gesagt: Je länger es braucht die Sicherheit in Geld zu verwandeln, desto höher ist der Abschlag.

Die Abschläge ergeben sich typischerweise wie folgt:

Quelle: dp-immofinanz
(Uns ist bewusst, dass noch deutlich mehr Faktoren eine Rolle spielen. Die Zahlen sollen als Beispiel dienen und sind Erfahrungswerte der Branche. Die Bewertung der Sicherheiten ist schließlich Aufgabe der Bank. Je nach Bank können die Abschläge unterschiedlich ausfallen)

Rollierendes Eigenkapital: 3. Hürde - Refinanzierung

Die 3. Hürde ergibt sich aus der Dauer der Refinanzierung. Bei der Betrachtung des Konzepts fragt man sich:

Wann bekomme ich dann meinen Eigenkapitalanteil wieder?

Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. Durch die Tilgung des Kredits kann man den Kredit bis auf Höhe des Eigenkapitalanteils zurückzahlen. Dann lässt man sich seinen Anteil wieder auszahlen.

Die zweite Variante ist deutlich effektiver und schneller. Hier wird ein Haus gekauft, also finanziert. Anschließend renoviert man das Haus und der Wert wird damit gesteigert. Diese Wertsteigerung kann man sich bei guten Beziehungen zur Bank und einer hohen Liquidität ausschütten lassen.

Beispiele zu den Varianten:

  1. Variante: Refinanzierung durch Tilgung
  2. Variante: Refinanzierung durch Wertsteigerung

Refinanzierung des Eigenkapitalanteils durch Tilgung

Refinanziert man den Eigenkapitalanteil durch die Tilgung des Kredits, dann lässt sich der Zeitpunkt der Ausschüttung berechnen. In dem Beispiel kauft man eine Immobilie für 110.000 €. Dazu ergibt sich dann für einen fiktiven Kredit der folgende Tilgungsplan:

Tilgung Tilgung % Monat
250,00 0,25 % 1
250,00 0,50 % 2
250,00 0,75 % 3
250,00 1,00 % 4
250,00 1,25 % 5
250,00 1,50 % 6
250,00 1,75 % 7
250,00 2,00 % 8
250,00 2,25 % 9
250,00 2,50 % 10
250,00 2,75 % 11
250,00 3,00 % 12
250,00 3,25 % 13
250,00 3,50 % 14
250,00 3,75 % 15
250,00 4,00 % 16
250,00 4,25 % 17
250,00 4,50 % 18
250,00 4,75 % 19
250,00 5,00 % 20
250,00 5,25 % 21
250,00 5,50 % 22
250,00 5,75 % 23
250,00 6,00 % 24
250,00 6,25 % 25
250,00 6,50 % 26
250,00 6,75 % 27
250,00 7,00 % 28
250,00 7,25 % 29
250,00 7,50 % 30
250,00 7,75 % 31
250,00 8,00 % 32
250,00 8,25 % 33
250,00 8,50 % 34
250,00 8,75 % 35
250,00 9,00 % 36
250,00 9,25 % 37
250,00 9,50 % 38
250,00 9,75 % 39
250,00 10,00 % 40

Ergebnis dieses Beispiels zu rollierendem Eigenkapital

Wie man sieht, hat man nach 3 Jahren und 4 Monaten die 10 % getilgt. Wenn dieser Anteil, wie bei dem Beispiel, dem Eigenkapitalanteil entspricht, dann kann man sich dieses Ausschütten lassen.

Das heißt nach 3 Jahren und 4 Monaten hat man wieder 10.000 €. Mit diesen kann man dann die nächste Immobilie finanzieren. Jetzt ist klar, warum man es rollierendes Eigenkapital nennt.

Mit der nachfolgenden Tabelle könnt ihr den Zeitpunkt je nach anfänglicher Tilgung bestimmen. Die Zeitpunkte sind in Monaten angegeben.

Anfängliche Tilgung
Eigenkapitalanteil an der Finanzierung 2 % 3 % 4 % 5 %
10 %

60

40 30

24

20 %

120

80 60

48

30 %

180

120 90

72

40 %

240

160 120

96

 

Am besten funktioniert die Bestimmung des Zeitpunkts anhand des Tilgungsplanes, des tatsächlichen Kredits.

Dieses einfach gedachte Beispiel ist nicht der Weg, den ein Investor nutzen sollte. Zunächst muss man wissen in welcher Phase des Vermögensaufbaus man sich befindet.

Da gibt es zwei klare Phasen: Man ist am Anfang oder hat bereits ein gewisses Vermögen. Befindet man sich am Anfang, ist die erste Variante (also Refinanzierung durch Tilgung) meist die einzige Möglichkeit. Die Bank wollen für die zweite Variante meist noch höhere Sicherheiten.

Einen kleinen Tipp gibt es aber für die erste Variante.

Aktiendepots als Eigenkapitalanteil - der beste Start!

Aktiendepots als Eigenkapitalanteil der Finanzierung haben einen Vorteil: Die Wertsteigerung der Aktien und die Dividendenausschüttung läuft weiter.

Ursprünglich hat man ein Aktiendepot mit 10.000 € als Eigenkapitalanteil an die Bank abgetreten. Dann haben sich der Wert nach 3 Jahren und 4 Monaten bei einem jährlichen Zinssatz von gut 10 % auf 13.753,67 € erhöht. Dementsprechend hat man also für die nächste Immobilie einen gestiegenen Eigenkapitalanteil.

Refinanzierung des Eigenkapitalanteils durch Wertsteigerung der Immobilie

Bei der Refinanzierung des Eigenkapitalanteils durch Wertsteigerung der Immobilie ist es entscheidend unterbewertet einzukaufen. Man kauft zu einem sehr guten Preis ein. Anders gesagt, man tut das, was jeder Investor tun sollte.

Der Ablauf ist einfach schematisiert wie folgt:

  1. Kaufen einer Immobilie die unterbewertet ist. (300.000 €)
  2. Kalkulation der Renovierungsarbeiten. (50.000 €)
  3. Finanzierung von: 300.000 € + 30.000 € (Nebenkosten) + 50.0000 €
  4. Neubewertung der Immobilie ergibt: 500.000 €
  5. Erhöhung der Beleihung der Immobilie und Auszahlung der Differenz
    500.000 € - 380.000 € = 120.000 €

Diese 120.000 € sind dann das frische Eigenkapital. Aber Achtung: Dieses Schema erreichen wirkliche Profis, die alle Kosten sorgfältig kalkulieren.

Im amerikanischen Raum wird diese Strategie auch die "BRRRR"-Methode genannt.

Der Nachteil ist offensichtlich der höhere Kredit. Daraus folgt dann, dass die monatliche Rate steigt. Das wiederum bedeutet, dass die monatlichen Einnahmen sinken.

Der Vorteil liegt aber auf der Hand: Man kann sich sehr schnell einen enormen Immobilienbestand aufbauen.

Ganz leicht lässt sich das mit dem Kreditrechner kalkulieren:

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Dabei kommt man auf eine monatliche Kostenerhöhung von 600 €.

Fazit zu: Rollierendes Eigenkapital

Rollierendes Eigenkapital ist eine großartige Möglichkeit, durch die Mieteinnahmen die Immobilie zu kaufen. Wenn man dann eine großartige Immobilie mit viel Cashflow kauft, bietet die Methode das höchste Wachstumspotential.

Es ist aber nicht so, dass man einfach hineinspringen kann, ohne zuvor sorgfältig mit Kreditgebern und Auftragnehmern alles abzusprechen. Man muss auch darauf vorbereitet sein, dass die Dinge nicht perfekt laufen.

Wenn man das gesamte Geld zurückerhalten muss, dann stellt das einen vor Schwierigkeiten. Im Falle, dass die Immobilie nicht die gewünschte Bewertung erhält, fehlt einem das anschließende Kapital.

Dann wird es schwieriger die nächste Immobilie zu kaufen. Auch kann es sein, dass die Immobilie mehr Geld verschlingt, als sie abwirft. Dann müssen Sie sogar noch darauf zahlen.

Wer sich aber mit dem Thema sehr intensiv auseinandersetzt. Die Zahlen kennt. Die Region kennt. Den Bauleiter kennt. Etc. pp. Der wird schlichtweg erfolgreich sein mit dieser Methode.

Wer überhaupt daran denkt in Immobilien zu investieren, der sollte sich, falls er nicht verkaufen will, sondern vermieten will, sich mit dem Thema intensiv auseinandersetzen.

Alex Fischer Rollierendes Eigenkapital

Will man lernen die unzähligen Faktoren zu beherrschen dann bietet das Buch die beste Möglichkeit. Der Star Investor Alex Fischer schildert darin, wie das Schema "rollierendes Eigenkapital" einen zum Immobilien-Millionär werden lässt.

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