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Siphon montieren: Anleitung

Die alten gebogenen Siphons sind out. Damit muss ein neuer Siphon her. Nicht nur das Design entscheidet, sondern oft tropft einfach nur der alte Siphon. Dann muss man einen neuen Siphon montieren und dafür ist diese Anleitung da.
Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Arbeitszeit: 30 Minuten
Gesamtarbeitszeit: 40 Minuten
Kosten: je nach Siphon

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Equipment

  • Wasserrohrzange
  • Maßband
  • Metallsäge
  • Gehrungshilfe
  • Feile / Sandpapier
  • Armaturenzange

Material

  • dein Siphon

Schritt für Schritt

  • Haupthahn schließen
    Freilich gilt auch hier: Haupthahn schließen. Allerdings ist es auch hier möglich, einfach nur die Eckventile zuzudrehen. Damit ist der Gang in den Keller nicht vonnöten.
  • Siphon demontieren
    Um den Siphon zu demontieren, muss man die Überwurfmutter lösen. Anfangs kann diese sehr fest sitzen. Dann hilft eine Rohrzange. Ran, drehen und auf ist die Mutter.
    Jetzt kann man den Siphon durch Drehen und ziehen aus der Wand entfernen.
  • Einmessen des neuen Siphons
    Der Siphon wird nicht von Anfang passen. Immerhin soll er ja zu möglichst vielen Waschbecken passen. Deshalb muss man den neuen Siphon einmessen.
  • Am Abfluss aufschrauben
    Demnach muss man den Siphon am Abfluss aufschrauben. Dadurch wird ersichtlich, inwiefern man den Siphon in der Höhe anpassen muss.
  • Tauchrohr Höhe anpassen
    Dazu muss man die untere Überwurfmutter lockern und kann anschließend das Gleitrohr bewegen. Zusätzlich kann man auch die obere Überwurfmutter wieder lösen. Damit hat man den gesamten Siphon wieder in der Hand. Jetzt kann man das Gleitrohr entsprechend dem Höhenunterschied verschieben.
    Anschließend alles wieder zusammenschrauben und mit dem Siphon montieren fortfahren.
  • Wandrohr messen
    Siphon an den Abfluss verschraubt? Höhe passt? Dann geht es weiter mit dem Wandrohr messen. Dabei misst man mit dem Maßband folgendes:
    - Wie tief liegt das Wandrohr im Geruchsverschluss?
    - Wie groß ist der Abstand zur Wand?
    Dazu addiert man noch rund 2,5 cm, die das Rohr in das Abflussrohr gesteckt werden muss.
  • Siphon abschrauben
    Ein letztes Mal demontiert man den Siphon von dem Abfluss. Beim nächsten Mal wird er dann endgültig verschraubt.
  • Rohr zusägen
    Mit einer Gehrungshilfe sägt man das Rohr zu. Dabei hilft es, wenn man das Rohr immer wieder dreht. Dadurch verhindert man das Verkanten der Säge. Es wird also einfacher!
  • Kante glätten
    Mit Sandpapier oder einer Feile sollte man die Kante glätten. Nicht nur kann man sich dann nicht mehr schneiden, sondern auch die Dichtungen beschädigt man nicht mehr.
  • Wandrohr einstecken
    Alles Glatt? Dann kann man jetzt das Wandrohr einstecken. Bevor man aber den Rest montieren kann, muss man den nächsten Schritt beachten.
  • Sichtblende aufbringen
    Damit die komischen Löcher in der Wand versteckt werden, bringt man die Sichtblende auf. Daher kommt auch der Name.
  • Geruchsverschluss aufstecken
    Nicht nur in den Abfluss in der Wand, sondern auch in den Geruchsverschluss wird das Wandrohr geschoben. Idealerweise hält man das Wandrohr fest und schiebt den Geruchsverschluss samt Tauchrohr auf.
  • Dichtung kontrollieren
    Hierbei ist die allerwichtigste Frage: Sind alle Dichtungen wieder eingebaut? Dabei hilft ein Blick auf die Anleitung. Aber auch das Bild der Anleitung zeigt einem, welche Dichtungen in den meisten Fällen vorhanden sein müssen.
  • Siphon festschrauben
    Jetzt kann man den Siphon am Abfluss festschrauben. Dabei gilt auch hier, wie bei fast allen Armaturen: Nur mit der Hand festziehen. Das reicht nicht? Dann kann man vorsichtig mit einer Armaturen-Zange nachhelfen. Die Rohrzange ist keine gute Wahl, denn diese zerkratzt alles, wenn man abrutscht.
  • Siphon abtrocknen
    Schnell den Siphon abtrocknen. Warum? Das wird im letzten Schritt logisch.
  • Ventile aufdrehen
    Eckventile zugedreht? Dann diese jetzt wieder öffnen.
    Haupthahn zugedreht? Dann diesen jetzt wieder öffnen.
  • Siphon kontrollieren
    Wenn man den Siphon abgetrocknet hat, dann kann man jetzt etwas Wasser laufen lassen. Dadurch sieht man dann direkt, ob etwas undicht ist. Alles dicht? Dann ist man fertig. Wenn nicht, muss man an den undichten Stellen nachhelfen. Vorsichtig fester drehen und schon hat man es geschafft.