Weiße Wäsche waschen: So einfach geht es!

Weiße Wäsche waschen: So einfach geht es!
Lisa Klein
Oktober 25, 2020
Wenn es darum geht weiße Wäsche zu waschen, haben viele bedenken. Könnte meine Wäsche verfärben oder sogar kaputtgehen? Damit Sie gut vorbereitet sind, zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre weiße Wäsche kinderleicht waschen können.

Wie oft muss man weiße Wäsche waschen?

Damit weiße Kleidung hell und sauber aussieht, gibt es einige Regeln zu befolgen. Selbst wenn es nicht zu sehen ist, können Schweiß und Feinstaub weißen Stoffen im Laufe der Zeit einen Grauschleier verleihen. Die weiße Wäsche verfärbt und sieht dann sogleich langweilig aus. Daher sollte sie nach ein bis zwei Tagen gewaschen werden.

Bei weißer Wäsche ist die sorgfältige Auswahl der Weißtöne sehr wichtig. Werden helle und dunkle Töne gemischt, kann sich ein helles Weiß schnell verfärben und grau werden. Sobald das Sortieren der Farbe abgeschlossen ist, sortieren Sie die Wäsche nach Material. Das ist beim weiße Wäsche waschen ebenso wesentlich.

Tipp: Weiße Wäsche vergilbt im Schrank. Sie muss dann mehrmals bei 60° gewaschen werden, damit Sie den Grauschleier bei weißer Wäsche entfernen können. Gelbe Flecken auf weißer Wäsche werden Sie zum Beispiel mit einer Mischung aus Backpulver und Soda los.

Bei wie viel Grad kann man weiße Wäsche waschen?

Auf der Waschanleitung Ihrer Kleidung finden Sie alles, was Sie wissen müssen, um Ihre Wäschestücke wie neu aussehen zu lassen. Wurde das Etikett bereits entfernt, dann waschen Sie Ihre Bluse und Ihr Hemd bei 30 Grad Celsius.

Im Grunde genommen ist es nicht so, dass Sie weiße Wäsche heißer waschen dürfen als dunkle Textilien. Für weiße Handtücher und Bettwäsche können Sie das Baumwollprogramm verwenden. Dabei handelt es sich meist um den längsten Waschzyklus. Mit 60 Grad Celsius werden Bakterien und Viren abgetötet und Flecken entfernt.

Sie müssen ein gutes Waschmittel benutzen, um wirklich alle Keime abzutöten. Befinden sich kranke Personen in Ihrem Haushalt, dann sollten Sie für die weiße Bettwäsche 90 Grad Celsius wählen. Um zu verhindern, dass die Wäsche schrumpft, orientieren Sie sich an den Etiketten und wählen keine zu heiße Option.

Es gibt nicht viel, mit dem ein gutes Weißwaschmittel heutzutage bei einem 30° Zyklus nicht fertig wird. Diese Temperatur eignet sich am besten für Wolle und Seide. Denn diese Materialien neigen zum Schrumpfen. Überladen Sie die Waschmaschine nicht und senken Sie die Geschwindigkeit beim Schleudern.

Mit 40° erzielen Sie gute Ergebnisse bei weißer Wäsche aus Baumwolle, Acryl, Acetat oder Woll- und Polyestermischungen. Diese Temperatur ist gut für die Alltagskleidung wie Hemden und Blusen. Mit 50° Celsius entfernen Sie Flecken und Schmutz aus gemischten Stoffen.

Beim Waschen von weißer Kleidung ist darauf zu achten, aus welchem Stoff die Modelle sind. Während Sie Bettwäsche und Handtücher, wie angemerkt bei warmen oder heißen Temperaturen waschen, verwenden Sie für zarte Dessous und andere empfindliche Kleidungsstücke niedrige Temperaturen zwischen 20° und 30°. Um sicherzugehen, lesen Sie immer das Etikett, dort erhalten Sie den besten Rat.

Welches Programm zum weiße Wäsche waschen?

Viele Waschmaschinen haben ein Spezialprogramm für Wolle. Seide und Wolle sowie weiße Kleidung aus synthetischen Stoffen werden in der Regel im Feinwaschgang bei 30 Grad Celsius gewaschen. Handtücher und Bettwäsche waschen Sie normalerweise bei 60 Grad mit einem Vollwaschmittel.

Verwenden Sie das Programm für "Weiße Baumwolle" bei 60 oder eventuell auch 90 Grad. Kleidungsstücke mit aufgedruckten Motiven sollten Sie nur bei Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad und mit der Einstellung "Pflegeleicht" durchwaschen. Wollen Sie vergilbte Wäsche weiß bekommen, dann mischen Sie eine Dosis Spülmittel in kochendes Wasser. Lassen Sie das Kleidungsstück anschließend (aus Baumwolle oder Leinen) mindestens eine Stunde in der Lösung liegen.

Danach spülen Sie die Wäsche mindestens dreimal gründlich mit klarem Wasser aus. Hält der Stoff heiße Temperaturen nicht stand, dann geben Sie Zitronensaft im Feinwaschgang in das Spülwasser. Der Saft einer Zitrone reicht für einen Liter Wasser.

Tipp: Sie achten beim Waschen von weißer Wäsche unbedingt auf das Material des Stoffes.

Womit kann man weiße Wäsche waschen?

Zitronensaft: Dabei handelt es sich um ein natürliches Bleichmittel, das sich hervorragend für weiße Wäsche eignet. Mischen Sie eine halbe Tasse davon in eine Schüssel heißes Wasser. Lassen Sie anschließend Ihr weißes T-Shirt über Nacht darin eingeweicht. Danach gründlich ausspülen.

Backpulver: Gelbe Schweißflecken entfernen Sie, indem Sie die Achselflecken mit einer Paste aus Backpulver und Wasser bearbeiten. Reiben Sie diese Mischung gründlich in die Flecken ein. Nach einigen Minuten Einwirkungszeit waschen Sie das Wäschestück wie gewohnt in der Maschine aus.

Weißweinessig: Auf starke Flecken geben Sie einfach einen Schuss Weißweinessig, danach wird das weiße Kleidungsstück wie üblich in der Maschine gewaschen. Der weiße Essig enthält zudem einen Schutz vor Vergilben.

Natron und Gallseife: Wollen Sie leicht vergilbte Wäsche weiß bekommen, streuen Sie einen bis zwei Teelöffel Natron in die Wäschetrommel. Das Hausmittel bringt die Textilien wieder zum Leuchten. Gallseife lässt sich wiederum gezielt zur Behandlung einzelner Flecken einsetzen.

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Vollwaschmittel: Weißwäsche können Sie mit einem Vollwaschmittel in Pulverform in der Maschine waschen. Es enthält in der Regel auch ein Bleichmittel. Bleiche wird ab 40 Grad Celsius aktiviert, bei einer höheren Temperatur steigt die Wirkung.

Weißwaschmittel: Es enthält im Allgemeinen optische Aufheller, die sich auf die Fasern legen und auf diese Weise für einen Extra-Weiß-Effekt sorgen. Diese Produkte eignen sich für Waschtemperaturen zwischen 30 und 90 Grad Celsius.

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Seidenwaschmittel, Feinwaschmittel: Wie bereits angemerkt, müssen Sie Seide und Wolle mit einem Seidenwaschmittel oder mit einem Feinwaschmittel waschen. Bei der Programmwahl und bei der Temperatur achten Sie bitte auch die Pflegesymbole auf dem Etikett Ihrer Kleidungsstücke.

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Wie kann man weiße Wäsche waschen? Schritt-für-Schritt-Anleitung

weisse waesche waschen anleitung
In dieser Anleitung erfahren Sie, wie Sie Ihre weiße Wäsche schnell und einfach waschen können.
Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Arbeitszeit: 2 Stunden
Gesamtarbeitszeit: 2 Stunden 5 Minuten

Equipment

  • weiße schmutzige Wäsche
  • Teelöffel

Zutaten

  • 2 TL Natron
  • Nach Bedarf Waschmittel

Schritt für Schritt

  • Sortieren Sie die Textilien nach Material, Farbschattierungen und Waschanleitung. Es ist wichtig, dass jedes Kleidungsstück bei der richtigen Temperatur und mit dem passenden Waschmittel gewaschen wird.
  • Manche Kleidungsstücke, wie Cord zum Beispiel müssen Sie auf die verkehrte Seite drehen, damit sie nicht "kahl" werden.
  • Wäschestücke aus empfindlichen Materialien wie etwa Seide, Spitze und glänzende Viskose legen Sie am besten in einen Wäschesack, um sie vor der Reibung in der Trommel zu schützen. Sie können diese feinen Textilien auch mit der Hand waschen.
  • Überfüllen Sie die Trommel nicht, wenn Sie weiße Wäsche waschen. Sie muss sich frei bewegen können. Geben Sie das Waschmittel in eine Dosierkugel und legen sie diese zur Wäsche. Zusätzlich können Sie auch noch bis zu zwei Teelöffel Natron (nicht bei Seide und Wolle) in die Maschine streuen.
  • Wählen Sie das richtige Waschprogramm und passen Sie die Temperatur an das Material der weißen Textilien an. Stellen Sie den Schleudergang für empfindliche Wäsche zwischen 800 und 1.000 U/min ein. Für Handtücher und Bettwäsche wählen Sie 1.200 bis 1.600 U/min. Verwenden Sie das Baumwollprogramm, es dauert länger als die anderen Waschprogramme. Um weiße Kleidung strahlend sauber zu bekommen, sollten Sie sie nicht heißer, sondern länger waschen.
  • Damit sie richtig frisch riecht, wird die Wäsche aus der Maschine genommen, sobald der Waschgang beendet ist. Lassen Sie Hemden und Blusen auf einem Kleiderbügel trocknen. Warten Sie, bis die Wäsche zu 100 Prozent trocken ist. Erst dann wird sie gebügelt und gefaltet.

Weiße Unterwäsche waschen

Die weiße Unterwäsche sollte man am besten mit der Handwäsche waschen. So kann man Vergilbungen vermeiden und das weiße Strahlen weiterhin behalten. Mehr dazu erfahren Sie gleich bei unserem Artikel Unterwäsche waschen.

Weißes Hemd waschen

Jeder Mann, der etwas auf sich hält, hat ein weißes Hemd im Schrank. Es ist ein zeitloser Klassiker, der sich leicht kombinieren lässt. Vor dem Waschen öffnen Sie die Knöpfe und entfernen Sie (falls vorhanden), die die Kragen-Streben.

Waschen Sie Ihr weißes Hemd nur zusammen mit weißer Wäsche bei 40 Grad. Nutzen Sie ein Programm wie z.B. Feinwäsche oder ein spezielles Hemden-Waschprogramm. Reduzieren Sie die Schleuderzahl auf 600 oder noch weniger. Verwenden Sie ein Flüssigwaschmittel aber nicht zu viel davon. Nehmen Sie das weiße Hemd sofort nach dem Waschen aus der Trommel. Hängen Sie es anschließend mit geschlossenen Knöpfen auf einem Kleiderbügel auf.

Weiße Handtücher waschen

Sie können Ihre weißen Handtücher genauso waschen wie andere Handtücher. Verfärbungen werden verhindert, indem Sie die Handtücher getrennt von anderen Textilien in der Maschine waschen.

Sie können die weißen Handtücher heiß waschen und zum Vollwaschmittel noch einen Spritzer Bleichmittel hinzufügen. Nach dem Waschen sofort aufhängen oder eventuell im Wäschetrockner trocknen. Trockene Handtücher werden nicht gefaltet, sondern gerollt.

Flecken aus weißer Wäsche entfernen

Waschmittel: Geben Sie handelsübliches Flüssigwaschmittel direkt auf den Fleck. Damit entfernen Sie Ketchup, Marmelade und Gras. Das Waschmittel muss zirka fünf Minuten einwirken, bevor es unter kaltem, fließenden Wasser abgespült wird.

Sie können das Kleidungsstück auch bei dem passenden Zyklus in der Waschmaschine waschen. Oder besprühen Sie den befleckten Bereich mit einer Mischung aus Weißweinessig und warmen Wasser. Spülen Sie dann die Stelle nach 30 Minuten gründlich aus.

Darf die weiße Wäsche in den Trockner?

An der prallen Sonne können weiße Textilien einen Grauschleier bekommen. Hängen Sie die Wäsche daher eher an einem Ort auf, an dem sie nicht durch intensive Sonneneinstrahlung verfärbt. Textilien aus Seide und Synthetik sollten Sie nie in die Sonne hängen.

Viele weiße Wäschestücke, ausgenommen solche aus Seide und zarte Dessous aus Synthetik dürfen in den Wäschetrockner. Achten Sie unbedingt auf das Wäschezeichen und trocknen Sie weiße Wäsche auch nie zusammen mit farbigen Wäschestücken. Ziehen Sie eher eine niedrige Hitzeeinstellung in Betracht. Nehmen Sie die weißen Kleidungsstücke aus dem Trockner, sobald das Programm fertig ist.

Weiße Wäsche verfärbt: Haushaltstipps die helfen

Um verfärbte Wäsche wieder weiß zu bekommen, geben Sie eine halbe Tasse Weißweinessig in die Waschmaschinentrommel. Achten Sie auf das Pflegeetikett bei der Temperaturauswahl. Ihre Kleidung wird danach wieder frisch riechen. Sie können auch eine 1/4 Tasse Zitronensaft und 1/4 Tasse Backpulver zur Waschladung hinzufügen, um die Wäsche zusammen mit Ihrem normalen Waschmittel zu waschen und die ungeliebte Farbe loszuwerden.

Weiße Wäsche bleichen

Sie wollen weiße Wäsche färben, da sie einen Grauschleier hat? Das ist leider nicht möglich, trotzdem ist nicht alles verloren, denn Sie können das Kleidungsstück bleichen. Dazu eignen sich Materialien wie etwa Baumwolle, Leinen und Viskose. Wenn Sie der Waschmaschine Chlorbleiche hinzufügen möchten, stellen Sie sicher, dass Sie das Mittel richtig verwenden.

Die Zugabe von Bleichmittel mit dem Waschmittel hebt die Wirksamkeit eventuell auf. Der Raum muss gut belüftet werden. Stellen Sie an einer unauffälligen Stelle sicher, dass Ihre Textilien die starke Reinigungskraft des Bleichmittels aushalten. Danach können Sie das Bleichmittel auf den Textilien anwenden.

Tipp: Stellen Sie sicher, dass auf dem Etikett Ihrer Kleidung nicht die Aufschrift "Nicht bleichen" steht, bevor Sie das Mittel einsetzen.

Weiße Wäsche entfärben

Ist einmal ein farbiges Wäschestück zu weißen Textilien in der Waschmaschine gerutscht, dann hilft ein herkömmlicher Entfärber. Damit lässt sich die Originalfarbe wieder herstellen. Denn dieses Produkt enthält spezielle Inhaltsstoffe mit deren Hilfe die ungewollte Farbe aus der hellen Wäsche entfernt wird. Achten Sie bei der Anwendung des Entfärbers unbedingt auf die Beschreibung des Herstellers. Sie können Ihre Wäsche aber auch mit Hausmitteln entfärben.

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Weiße Wäsche entfärben mit Hausmittel

Wollen Sie Ihre Wäsche ohne chemische Bleichmittel entfärben, dann können Sie auch zu verschiedenen Hausmittel greifen.

Einige Esslöffel Backpulver oder Natron helfen beim Entfärben von weißer Wäsche. Erhitzen Sie zirka fünf Liter Wasser in einem großen Topf und fügen Sie zirka fünf Löffel Natron oder Backpulver hinzu.

Legen Sie die verfärbten Kleidungsstücke in die Lösung und lassen Sie die Mischung über Nacht einwirken. Danach können Sie die Kleidungsstücke in der Maschine waschen. Sind die Textilien sehr stark verfärbt geben Sie zusätzlich noch eine Packung Natron zur Wäsche.

Sie können die verfärbten Wäschestücke auch über Nacht in eine Lösung aus Zitronensaft und heißem Wasser einlegen. Am nächsten Tag gießen Sie das Wasser ab und waschen Sie die Kleidungsstücke in der Maschine. Sie sollten wieder weiß strahlen.

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Quelle und weitere Links:

  • https://www.test.de/Weisse-Waesche-Was-gegen-den-Grauschleier-hilft-4505405-0/
  • https://www.waesche-waschen.de/weisse-waesche-waschen/

Bildnachweis: ©Unsplash

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