Waschmaschine reinigen: Mit 6 Hausmittel schnell gemacht!

Waschmaschine reinigen mit Hausmittel

Hausmittel sind immer eine tolle Alternative zu chemisch hergestellten Reiniger. Zum einen sind die Reiniger deutlich teurer als die selbst gemachten Putzmittel.

Zum anderen schaden Sie mit den chemischen Produkten die Umwelt. Mit den herkömmlichen Hausmittel dagegen nicht. Diese sind biologisch gut abbaubar und damit umweltschonend.

Außerdem ist die Wirkung von den meisten Reiniger nicht zwingend besser, als die Wirkung der Hausmittel. Wir empfehlen deshalb voll auf chemische Produkte zu verzichten!

Essig

Wie den meisten im Haushalt schon bekannt ist, ist Essig die Allzweckwaffe unter den Hausmittel. Denn mit Essig lässt sich so vieles im Haushalt reinigen. Dazu gehören Toilette, Spülmaschine, Fliesen und auch die Waschmaschine.

Dennoch gibt es auch Nachteile beim Waschmaschine reinigen mit Essig. Das Hausmittel bekämpft zwar sämtliche Kalkablagerungen und Schmutz, aber die Säure greift auch Dichtungen und Metallteile an.

Deshalb sollten Sie vorsichtig mit Essig umgehen. Nehmen Sie entweder nur kleine Mengen an Essig zum Reinigen oder benutzen Sie es nur für die Waschmaschinenschublade.

Beim Reinigen der Waschmaschinentrommel, können Sie auch auf andere Hausmittel zurückgreifen.

Hinweis: Als gute Alternative bietet sich auch Essigessenz an. Vorher sollten Sie aber noch die Essigessenz mit etwas Wasser mischen.

Natron

Neben Essig gibt es noch eine andere Allzweckwaffe und die nennt sich Natron. Mit Natron können Sie vor allem Bakterien, Pilze und schlechte Gerüche loswerden.

Zum Vorteil ist auch, dass Natron die Umwelt schont. Möchten Sie die Waschmaschine mit Natron reinigen, dann befüllen Sie das Waschmittelfach mit ungefähr 50 g Natron.

Anschließend starten Sie den leeren Waschgang bei mindestens 60 Grad.

Backpulver

Neben Natron bietet sich auch Backpulver als gute Alternative zum Waschmaschine reinigen an. Denn die Wirkung ist fast dieselbe und man hat meist eher eine Packung Backpulver an Stelle von Natron im Haushalt.

Bei Backpulver sollten Sie dann doch etwas mehr benutzen. Nehmen Sie deshalb zwei Packungen Backpulver zu Hand und mischen Sie es mit etwas Wasser.

Daraufhin verteilen Sie die Paste in die Trommel der Waschmaschine oder geben es in das Waschmittelfach. Stellen Sie dann einen Waschgang mit Kochwäsche ein, um die optimale Wirkung zu erzielen.

Zitronensäure

Die Zitronensäure ist deshalb so gut, da ihre Säure nicht ganz so aggressiv ist wie die Essigsäure. Dennoch ist die Zitronensäure äußerst effektiv.

Also wenn Sie eine Säure zum Waschmaschinen reinigen benutzen möchten, dann greifen Sie lieber auf die Zitronensäure zurück. Denn mit der Zitronensäure lassen sich die Dichtungen und Metallteile optimal reinigen.

Die Waschmaschinenteile werden sauber und von der Säure nicht beschädigt. Drücken Sie deshalb eine Zitrone auf einem Putzlappen aus und wischen Sie über alle Waschmaschinenteile. Alternativ können Sie sich Zitrone auch kaufen, um eine bessere Wirkung zu erzielen. Denn eine einzelne Zitrone enthält dann doch nicht so viel Zitronensäure.

Zusätzlich verteilt die Zitronensäure einen angenehmen Zitronenduft in der Waschmaschine. Damit lässt Sie üble Gerüche sofort verschwinden. Zitronensäure kann auch unangenehme Hautreizungen verursachen.

Deshalb sollten Sie Handschuhe tragen, wenn Sie mit Zitronensäure arbeiten. So können Sie die Waschmaschine mit Zitronensäure reinigen:
Verteilen Sie ca. 10 Esslöffel Zitronensäure in die Trommel der Waschmaschine. Dann legen Sie auch hier einen Waschgang mit einer sehr hohen Temperatur ein.

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Soda

Zwar hat Soda fast die gleiche Wirkung wie Natron, darf man aber nicht miteinander verwechseln. Denn Soda besteht aus Natriumcarbonat. Klingt zwar sehr ähnlich, ist aber streng genommen nicht das Gleiche.

Wie Natron auch ist Soda sehr umweltverträglich und kann man für die allgemeine Reinigung der Waschmaschine benutzen. Mittlerweile finden Sie auch in den Regalen der Drogeriemärkte sogenanntes Waschsoda.

Dies reinigt nicht nur Ihre Wäsche, sondern auch gleichzeitig Ihre Waschmaschine! Deshalb können Sie auch bei fast jedem Waschgang 1 bis 2 Esslöffel in die Waschmaschinenschublade geben.

Außer bei empfindlichen Textilien, da würden wir von Soda abraten. Ansonsten können Sie die Waschmaschine auch mit Soda reinigen, indem Sie einen Leerlauf starten. Geben Sie hierfür auch 1 bis 2 Esslöffel in Waschmaschinenschublade oder alternativ direkt in die Trommel.

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Geschirrspültabs

Kann man tatsächlich die Waschmaschine mit Geschirrspültabs reinigen? Ja!

Was auch Ihre Spülmaschine zum Glänzen bringt, kann auch Ihre Waschmaschine reinigen. Mit Geschirrspültabs können Sie vor allem Schmutz und Kalkablagerungen in der Waschmaschinentrommel entfernen.

Dafür müsse Sie nur ein bis zwei Spülmaschinentabs in Ihre leere Waschmaschinentrommel legen und einen Leerlauf starten.

Schalten Sie auch bei diesem Waschgang eine hohe Temperatur ein, wenn möglich auch Kochwäsche.

Anleitung zum Waschmaschine reinigen

Sie fragen sich, wie soll ich die Waschmaschine reinigen? Mit folgender Anleitung können Sie die Waschmaschine richtig reinigen!

Schritt 1: Waschmaschinenschublade und Düsen reinigen

Allgemeint gilt, dass Sie die Waschmaschine von außen nach innen reinigen sollten. Öffnen Sie zunächst die Waschmaschinenschublade und wischen Sie diese mit einer Essig-Wasser-Mischung sauber.

Tunken Sie hierfür ein Putzlappen in die Mischung und wischen Sie gründlich alle Spülfächer in der Schublade. Bei den Spülfächern befinden sich auch kleine Düsen, die nur schwer zu erreichen sind.

Auch die Düsen der Waschmaschine sollten Sie gründlich reinigen. Da diese gut versteckt sind, bietet es sich an eine Zahnbürste zu benutzen. Tunken Sie die Zahnbürste in die Essig-Wasser-Mischung und schrubben Sie vorsichtig die Waschmaschinendüsen sauber.

Schritt 2: Flusensieb und Ablaufschlauch leeren und reinigen

Nun sollten Sie den Waschmaschinen Flusensieb reinigen. Der Flusensieb befindet sich meist am unteren Ende der Waschmaschine, versteckt hinter einer Klappe.

Legen Sie dann unter den Flusensieb eine kleine Schüssel, um das auslaufende Restwasser aufzufangen. Neben dem Flusensieb befindet sich meist auch ein Ablaufschlauch.

Drehen Sie dieses auch auf und lassen das Wasser ablaufen. Schrauben Sie nun den Flusensieb ab und halten Sie es unter fliesendes Wasser um es grob zu reinigen. Dann können Sie mit demselben Putzlappen den Flusensieb sauber wischen.

Schritt 3: Gummidichtungen sauber wischen

Da Sie sich jetzt immer mehr nach Innen arbeiten, bietet es sich an den Putzlappen und das Hausmittel zu wechseln. Nehmen Sie nun einen neuen Putzlappen und die Zitronensäure hinzu.

Mischen Sie zunächst die Zitronensäure mit etwas Wasser und tunken Sie den Putzlappen in die Mischung. Wischen Sie dann damit sämtliche Gummidichtungen in und an der Waschmaschine sauber.

Schritt 4: Waschmaschinentrommel reinigen

Nehmen Sie denselben Putzlappen mit der Zitronensäure-Wasser-Mischung und wischen Sie damit gründlich die Waschmaschinentrommel. Achten Sie dabei vor allem auf Schimmelflecken und Kalkablagerungen.

Diese sind meist für das Entstehen des üblen Geruchs verantwortlich. Möchten Sie die Trommel zusätzlich noch hygienischer halten, dann können Sie ein Desinfektionsspray benutzen.

Besprühen Sie die Waschmaschinentrommel ein wenig mit dem Desinfektionsspray und wischen es anschließend sauber.

Schritt 5: Waschmaschinengehäuse sauber wischen

Da sich auch hier Waschmittelreste und Staub absetzen, sollten Sie auch das Gehäuse der Waschmaschine reinigen. Nehmen Sie hierfür den Putzlappen mit der Essig-Wasser-Mischung und wischen Sie einmal die Waschmaschine komplett von außen sauber.

 

Schimmel in der Waschmaschine reinigen

Falls es Ihnen noch nicht bekannt war, auch in einer Waschmaschine kann sich schnell mal Schimmel bilden. Dies ist meistens auch der Grund, weshalb eine Waschmaschine übel riecht.

Das liegt daran, dass die meisten neuen energiesparenden Waschmaschinen bei niedrigen Temperaturen waschen. Auch wenn Sie persönlich fast ausschließlich auf niedriger Temperatur waschen, sollten sie regelmäßig die Waschmaschine reinigen.

Dadurch lassen Sie erst gar nicht zu, dass sich Schimmel in der Waschmaschine bilden kann. Wenn Sie aber Schimmel in der Waschmaschine reinigen müssen, dann können Sie auf die herkömmlichen Hausmittel zurückgreifen.

Am besten gegen Schimmel in der Waschmaschine ist die Nutzung von Zitronensäure oder Essig. Denn diese bekämpfen nicht nur den Schimmel, sondern gibt der Waschmaschinen einen angenehmen Geruch.

Waschmaschine reinigen nach dem Färben

Oft kommt es vor das man die alte Jeans wieder blau oder schwarze Kleidung wieder schwarz färben möchte. Wenn das auch bei Ihnen der Fall ist, dann sollten Sie behutsam mit der Maschine umgehen.

Prinzipiell empfiehlt es sich nicht, die Färbung in der Maschine durchzuführen. Falls Sie trotzdem darauf bestehen möchten, dann müssen Sie auf ein paar Kleinigkeiten achten.

Denn es kann passieren, dass die Waschmaschinentrommel und Waschmaschinenschublade dann plötzlich Rückstände von der Färbung enthalten. Damit dies nicht passiert, sollten Sie mit der Dosierung der Farbe vorsichtig sein und nicht zu viel benutzen.

Außerdem sollten Sie nach der Färbung die Waschmaschine einmal reinigen. Der Trick hierbei ist, alte Putztücher in die Waschmaschine zu werfen und etwas mehr Waschmittel in die Waschmaschine zu geben.

Anschließend einen Waschgang bei mindestens 60 Grad einlegen und im besten Fall ist die Maschine wieder fleckenfrei.

Hinweis: Vergessen Sie nicht, auch die Waschmaschinenschublade sauber zu wischen.

Wieso die Waschmaschine reinigen?

Es gibt viele Gründe, weshalb man eine Waschmaschine regelmäßig reinigen sollte:

Wie oft die Waschmaschine reinigen?

Sie sollten nicht immer erst darauf warten, bis Ihre Waschmaschine anfängt komisch zu riechen. Den dieser Geruch in der Waschmaschine lässt sich nicht ganz so leicht wegbekommen.

Zudem verteilt sich der Geruch schnell auf alle Textilien. Deshalb sollten Sie regelmäßig Ihre Waschmaschine gründlich reinigen. Dafür bietet es sich an die Waschmaschine alle 4 bis 6 Wochen gründlich zu reinigen.

Sollte Ihre Waschmaschine früher anfangen komisch zu riechen, dann müssen Sie natürlich schon früher die Waschmaschine reinigen.

Waschmaschine reinigen – vorbeugen!

Mit folgenden Tipps können Sie unteranderem verhindern, dass Ihre Waschmaschine übel riecht. Außerdem können Sie somit vorbeugen, die Waschmaschine immer öfter waschen zu müssen. Was aber nicht bedeutet, dass Sie die Maschine nicht regelmäßig reinigen!

Tipp: Die Deckel vieler Spülmittel dienen auch als optimaler Messbecher. Dabei empfehlen wir ca. 10 ml Spülmittel zu benutzen. Nur bei großer und stark verschmutzter Wäsche bietet es sich an mehr Spülmittel zu benutzen.

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Kleidermotten bekämpfen: Wenn die Wohnung betroffen ist!

Wie kann ich Kleidermotten bekämpfen?

Ist Ihr Kleiderschrank, die Couch oder ähnliches von Kleidermotten betroffen, dann müssen Sie sofort handeln.

Damit sich die Kleidermotten nicht verbreiten können und Sie Ihre Klamotten schützen, müssen Sie alle Kleidermotten loswerden.

Das heißt nicht, dass Sie nun alle Klamotten entsorgen müssen. Zum Glück ist das nicht der Fall. Stattdessen sollten Sie aber die Kleidungsstücke sehr gut waschen.

Kleidermotten bekämpfen mit Hausmitteln

Auch mit herkömmlichen Hausmitteln können Sie eine Vielzahl an Kleidermotten loswerden. Dies können Hausmittel gegen Kleidermotten sein:

Die Pheromonfalle um Kleidermotten zu bekämpfen

Der Name hört sich schon ziemlich komisch an, doch was ist eine Pheromonfalle? Bei der Pheromonfalle wird üblicherweise ein Klebefilm auf einem Pappstreifen befestigt, welches dann als Mottenfalle gegen Kleidermotten gelten soll.

Dies soll Motten bei der Landung auf dem Pappstreifen, daran hindern weiter zu fliegen. Und jetzt kommt das Pheromon ins Spiel. Pheromon ist ein Stoff, welches als Sexuallockstoff für Tiere und Insekten gilt.

Dieser sorgt dafür das man die Motten gleicher Art anlockt und auf der Pheromonfalle haften bleiben.

Hauptargument für eine Pheromonfalle ist, dass diese einen guten Überblick darüber gibt wie sehr Sie von Kleidermotten betroffen sind.

Heften mehr Kleidermotten am Klebeband, so sind wohl viele Kleidermotten in der Wohnung vorhanden.

Bei weniger Kleidermotten dann entsprechend weniger. Diese Pheromonfalle kann zwar als zusätzliche Hilfe sehr effektiv sein, doch die Kleidermotten ganz loswerden können Sie damit nicht.

Denn die Pheromonfalle ist nur dafür da, die männlichen Kleidermotten mit dem Sexuallockstoff anzulocken.

Die Weibchen hingegen werden normalerweise nicht von der Pheromonfalle angezogen, dementsprechend können sie weiter problemlos Eier lagen. Aber auch nur solange sie von einem Männchen, welches überlebt hat, befruchtet werden.

Also alles in allem ist die Pheromonfalle gut um die Anzahl an Kleidermotten zu reduzieren. Zur kompletten Bekämpfung reicht es aber leider noch nicht aus.

Was hilft noch gegen Kleidermotten?

Es gibt noch weitere Möglichkeiten, um sich vor den Befall der Kleidermotten zu schützen.

Kleidermotten vorbeugen

Damit Sie gar nicht erst in die Situation geraten Kleidermotten bekämpfen zu müssen, sollten Sie schon vorab einigen Maßnahmen vornehmen. Dadurch können Sie Kleidermotten vorbeugen und Ihre Textilien bleiben frei von Schäden.

Das hilft gegen Kleidermotten:

Allgemein sollten Sie den Kleiderschrank immer wieder lüften und umräumen. Indem Sie die Klamotten bewegen und umräumen, legen die Weibchen der Kleidermotten erst keine Eier. Das liegt daran, dass sie sich an der Stelle unwohl fühlen.

Zusätzlich sollten Sie den Schrank regelmäßig gründlich reinigen. Vergessen Sie dabei nicht die dunklen und schlecht erreichbaren Stellen.

Die Kleidermotten lieben es, sich nicht nur im Schrank zu verstecken. Auch unterm Bett oder der Couch ist ihr ideales Schlupfloch. Deshalb bietet es sich hier an einen Lavendelduft zu platzieren.

Spray gegen Kleidermotten

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Auch um Kleidermotten zu bekämpfen gibt es spezielle Sprays. Diese sind meist mit ätherischen Ölen ausgestattet, mit der man Kleidermotten loswerden kann. Die ätherischen Öle können Lavendel und Neemöl sein, auf die Kleidermotten sehr empfindlich reagieren.

Doch wie bei der Pheromonfalle, ist das Mottenspray zur Minimierung von Kleidermotten gut. Doch um die Kleidermotten endgültig zu bekämpfen, ist es weniger geeignet. Dennoch lohnt es sich ein Mottenspray anzuschaffen, mit dem Sie regelmäßig durch das Zimmer und im Kleiderschrank sprühen.

Dadurch erreichen Sie, dass die Kleidermotten erst gar nicht den Weg zu Ihnen finden. Nichtsdestotrotz schwören wir beim Bekämpfen von Kleidermotten, wie beim Bekämpfen von Lebensmittelmotten auch, immer noch auf Schlupfwespen.

Kleidermotten bekämpfen mit Schlupfwespen

Wie gegen Lebensmittelmotten lassen sich auch gegen Kleidermotten Schlupfwespen einsetzen. Diese sind gegen das Bekämpfen von Kleidermotten am effektivsten. Es zählt als die wohl sicherste Methode, Kleidermotten endgültig loszuwerden.

Falls Sie sich nun denken, was soll ich denn mit Wespen im Haus? Dann müssen Sie sich keine Sorgen machen. Schlupfwespen sind ganz kleine Wespen, die kaum zu sehen sind und nicht wie normale Wespen durch die Wohnung fliegen.

Außerdem legen Schlupfwespen eigene Eier auf die Eier von Kleidermotten, die diese wiederum zerstören. Zudem sind sie nur solange vorhanden, bis sie alle Eier der Kleidermotten beseitigt haben. Danach zerfallen sie zu ganz normalen Hausstaub und Sie können die Reste einfach aufsaugen.

Gehen sie beim Einsatz von Schlupfwespen wie folgt vor:

  1. Stellen Sie fest, an welchen Stellen die Kleidermotten ihre Eier abgelegt haben. Beziehungsweise an welchen Stellen die spinnenweben ähnlichen Gespinste zu finden sind.
  2. Daraufhin legen Sie an allen betroffenen Stellen die Schlupfwespen ab. Legen Sie sicherheitshalber auch Schlupfwespen in mögliche Löcher und schlecht erreichbare Ecken ab, denn dort können Sie weitere Motteneier befinden.
  3. Sparen Sie bitte keinesfalls bei den Schlupfwespen! Sie sollten diesen Vorgang mindestens alle 3 bis 4 Wochen, ungefähr 2 bis 3 Mal wiederholen. Nur dann kann man garantieren, dass die Kleidermotten endgültig bekämpft sind.
Hinweis: Da wir selber von Motten schon betroffen waren, sprechen wir aus Erfahrung. Da bei uns tatsächlich der Kammerjäger kommen musste, versicherte er uns nicht an Schlupfwespen zu sparen. Dies ist das effektivste Mittel gegen das Bekämpfen von Kleidermotten. Auch sollten Sie keine Rücksicht auf Verluste nehmen, damit das Thema Kleidermotten endlich ein Ende finden kann.

Hier können Sie Schlupfwespen gegen Kleidermotten kaufen:

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Wo kommen Kleidermotten her?

Die Kleidermotten schaffen es durch die kleinsten Ritzen in das Haus zu kommen. Deshalb ist es fast unmöglich Kleidermotten mit geschlossenen Fenstern von den Kleiderschränken fernzuhalten.

Besonders Woll-, Pelz-, Haar- und Schweißgeruch zieht die Kleidermotten an. Neben dem Kleiderschrank greifen die Kleidermotten auch gerne sämtliche Teppiche, Sofas und Bettdecken an.

Am liebsten haben Kleidermotten eingelagerte Kleidung, sprich Klamotten die seit langer Zeit im Schrank liegen. Deshalb sollte man regelmäßig den Schrank lüften und umräumen.

Zudem werden Kleidermotten von wärmeren Zimmern angezogen und sind deshalb für das ganze Jahr gefährlich. Am häufigsten finden sich die Motten zwischen den Monaten Mai und August wieder.

Dennoch werden die Kleidermotten am häufigsten durch verunreinigte Textilien angeschleppt.

Wie sehen Kleidermotten aus?

Das Aussehen der Kleidermotten ähnelt einem Schmetterling und das nicht ohne Grund. Denn Motten allgemein zählen wie die Schmetterlinge zu den Nachtfalter. Die Gesamtgröße von einer Kleidermotte umfasst ca. 5 bis 15 mm. Nicht wie bei den Lebensmittelmotten enthält die Kleidermotte keinerlei Flecken auf ihren Flügeln. Außerdem sind die Farben des Körpers und des Flügels leicht gelblich und weisen einen besonderen Glanz auf.

Die Pelzmotte 

Neben der Kleidermotten gibt es auch noch die äußerst seltene Pelzmotte. Sie unterscheidet sich zu Kleidermotte insofern, als das die Pelzmotte deutlich dunkler gefärbt ist. Außerdem enthält sie kleine dunkle Punkte auf ihren Flügeln.

Die Größe der Pelzmotte beträgt ungefähr wie die der Kleidermotte, ca. 7 bis 17 mm. Im Gegensatz zu Kleidermotte hält sich die Pelzmotte ungern in wärmeren Räumen auf.

Deshalb ist sie auch öfters in kühleren Räumen, wie dem Keller oder Dachboden zu finden.

Die Teppichmotte

Einen großen Unterschied zur Kleidermotte gibt es hier nicht, denn es sind meist die gleichen Motten. Der Unterschied ist dabei die Vorliebe zur Nahrung.

Denn zur Hauptnahrung der Teppichmotte zählen Haare beziehungsweise Tierhaare. Daher stammt auch der Name Teppichmotte, weil sich auf dem Teppich die meisten Haare ansammeln.

Auch die Teppichmotte beißt viele kleine Löcher in Ihren Teppich. Somit können Sie erkennen, dass Sie von Teppichmotten befallen sind.

Sollten Sie kleine gelbliche Würmer im und um den Teppich feststellen, dann handelt es sich hierbei um die Larven. Einen großen Unterschied zur Kleidermotte gibt es aber nicht.

Motten im Kleiderschrank erkennen

Sie können die Kleidermotten erkennen, indem Sie diese durch ihr Aussehen identifizieren. Oder Sie halten Ausschau nach Spinnweben ähnlichen Fäden. Diese sind meist über die Kleidung hinweg gesponnen oder gar in der Kleidung enthalten.

In den Fäden halten sich dann die Raupen der Kleidermotten auf. Vor allem auf glattem Stoffmaterial befinden sich die Kleidermotten auf der Oberfläche der Kleidung.

Bei Wolle oder Pelz hingegen finden sich die Kleidermotten deutlich tiefer im Gewebe wieder.

Was fressen Kleidermotten? 

Spätestens wenn Sie Löcher in der Kleidung erkennen, sollten Sie den Kleiderschrank nach Motten absuchen, um diese zu bekämpfen. Denn die Kleidermotten fressen gerne Löcher in Ihre Kleidung.

Was wenige tatsächlich wissen ist, dass nicht die Kleidermotten die eigentlichen Schädlinge sind, sondern deren Larven. Die Motten legen hauptsächlich Eier, aus denen dann die Larven schlüpfen.

Und erst die Larven beginnen dann damit die Textilien zu fressen. Zur Hauptnahrung der Kleidermottenlarven gehören Haare, Federn und Wolltextilien.

Damit die Kleidermottenlarven gar nicht erst schlüpfen können, müssen Sie vor allem die Kleidermotten beseitigen.

Wie sehen Löcher von Kleidermotten aus?

Das Problem bei Löchern von Kleidermotten ist, dass sie aussehen wie herkömmliche Löcher. Denn Sie haben eine normale runde Form wie ein normales Loch eben auch hat.

Dennoch lassen sich Löcher von Kleidermotten leichter erkennen, als man denkt. Denn vor allem, wenn die Löcher untypisch über das komplette Kleidungsstück verteilt sind, können Sie von einem Mottenbefall ausgehen.

Zudem entstehen Mottenlöcher durch schlechte Verarbeitung der Textilien in der Produktion. Deshalb sollte Sie beim Kauf von Billigtextilien besonders vorsichtig sein.

Oder durch den Weiterverkauf in Second-Hand-Läden entstehen Mottenlöcher. Nicht, dass der Second-Hand-Laden die Schuld daran trägt. Klamotten aus zweiter Hand sind aber eher von Verunreinigungen betroffen.

Was wiederum ein Kriterium für den Befall von Kleidermotten ist. Nehmen Sie Löcher von Kleidermotten wahr, dann sollten Sie die Kleidermotten sofort loswerden.

Kleidermotten: Eier und Larven

Das Weibchen einer Kleidermotte kann innerhalb von 2 bis 4 Wochen bis zu 300 Eier ablegen. Die aus den Eiern geschlüpften Larven suchen sich Schutz in den verschiedenen Textilien.

Dort wiederum beginnen Sie dann diese langsam aufzufressen. Dadurch entstehen auch die Löcher von Kleidermotten. Bis die Larve dann schließlich zur Kleidermotte wird, ist von den umgebenen Bedingungen abhängig.

Im besten Fall brauchen die Larven mehrere Jahre bis sie sich wieder zur Kleidermotte entwickeln. Oder die Larve entwickelt sich erst gar nicht zur Motte, was aber sehr selten der Fall ist.

Im schlimmsten Fall entwickelt sich die Larve innerhalb von 2 bis 3 Monaten wieder zur Kleidermotte. Diese kann dann wiederum weitere Larveneier legen.

Also können Sie sich vorstellen, wie schnell und wie umfangreich ein Mottenbefall sich bei begünstigten Bedingungen entwickeln kann.

Damit Sie dem entgegen kommen, müssen Sie unbedingt beim Erkennen von Mottenlöchern, die entsprechenden Kleidermotten sofort loswerden und beseitigen.

So können Sie Kleidermotten Eier erkennen

Die Eier der Kleidermotten werden meist in den spinnenweben ähnlichen Gespinsten abgelegt. Diese finden sich oft auf oder in den Textilien wieder.

Auch in sämtlichen Ecken und Lächern von Kleiderschränken, können sich solche Gespinste wiederfinden. Das Aussehen der Kleidermotteneier ist zudem schwer zu erkennen.

Denn die Eier der Kleidermotten sind ziemlich klein und haben häufig eine Größe von ungefähr 4 bis 6 mm.

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Lebensmittelmotten bekämpfen: Wenn die Küche befallen ist!

Lebensmittelmotten erkennen

Sie fragen sich, wie kann ich Lebensmittelmotten erkennen?

Lebensmittelmotten gehören wie andere Motten auch, zu den Schmetterlingen. Der einzige Unterschied dabei ist, dass die Lebensmittelmotten eher eine graue oder grau gelbliche Farbe enthalten.

Manchmal können die Motten auch eine rötliche Farbe annehmen. Da die Motten sich oft in kleine Löcher zurückziehen und ihre Flügel zusammenlegen, sind sie nur schwer zu finden.

Erst wenn sie sich auf den Weg nach Ihren Lebensmitteln machen, breiten sie ihre Flügel aus und springen vor sich hin.

In der Küche sind eigentlich nur zwei Arten von Lebensmittelmotten zu finden, nämlich die Dörrobstmotte und die Mehlmotte.

Die Dörrobstmotte

Sie können eine Dörrobstmotte identifizieren, wenn die Motte ca. 10 bis 20 Millimeter groß ist und am Flügel teils hellgrau gefärbt ist. Der restliche Teil des Flügels sollte dann leicht rötlich gefärbt sein.

In der Regel lebt eine Dörrobstmotte zwischen 10 und 14 Tagen. Legt die Dörrobstmotte Eier, so braucht es keine 5 Tage bis die Larven beziehungsweise Raupen geschlüpft sind. Anschließend legt sie noch weitere Eier.

Also können Sie sich vorstellen, wie schnell sich Lebensmittelmotten verbreiten können.

Hauptnahrungsmittel liegt hierbei, wie der Name schon verrät, beim Dörrobst oder auch bei frischem Obst. Aber auch Hülsenfrüchte und Getreideprodukte frisst die Dörrobstmotte sehr gerne.

Die Mehlmotte

Im Vergleich zur Dörrobstmotte ist die Mehlmotte deutlich größer. Sie hat eine Gesamtgröße von ca. 20 bis 30 Millimeter. Dementsprechend zählt die Mehlmotte zur größten Lebensmittelmotte.

Die Mehlmotte hat zwar auch eine ähnlich graue Färbung wie die Dörrobstmotte, nur mit dem Unterschied, dass die Flügel teils beige grau sind.

Der restliche Teil des Flügels ist mit dunklen Bändern verziert. Hauptmerkmal einer Mehlmotte sind ihre gezackten Linien, die auf dem Flügel sichtbar sind.

Auch die Mehlmotte kann sich innerhalb kürzester Zeit verbreiten. Ihre Eier schlüpfen meist schon nach 3 Tagen, aus denen dann Raupen hervorkommen. Die Weibchen der Mehlmotten können innerhalb von 48h schon weitere Eier ablegen, aus dem dann neue Larven beziehungsweise Raupen schlüpfen.

Die Mehlmotte oder die Raupe befällt dann hauptsächlich sämtliche Mehlprodukte oder Produkte, die mit Mehl verarbeitet sind.

Ist Ihre Küche einmal von der Mehlmotte befallen, so können Sie sich sicher sein, dass sie eine Vielzahl an Lebensmittel befallen hat. Denn sie kann sich ohne Probleme durch sämtliche Verpackungen fressen.

Was zieht Lebensmittelmotten an?

Motten tauchen dann auf, wenn Sie die Lebensmittel in der Küche nicht richtig verpacken und dann in die Küchenregale einräumen. Achten Sie deshalb darauf Lebensmittel richtig zu verschließen und sie ordentlich wieder zu verstauen. Die Lieblingslebensmittel von Motten können sein:

Sollten Sie Motten in den Verpackungen Ihrer Lebensmittel wahrnehmen, dann sind diese keinesfalls mehr für den Verzehr geeignet. Entsorgen Sie deshalb betroffene Verpackungen direkt in den Müll.

Alle anderen offenen Verpackungen in unmittelbarer Nähe sollten sie sofort in den Müll entsorgen. Auch wenn Sie dort keine Lebensmittelmotten direkt wahrnehmen, bedeutet das nicht, dass sie dort nicht vorhanden sind.

Motten verstecken sich gerne und legen zudem schnell und sehr viele Eier. Gehen Sie hier lieber auf Nummer sicher und entsorgen Sie die Lebensmittel. Dadurch bleibt Ihnen weitere Arbeit erspart.

Lebensmittelmotten bekämpfen in der Küche

Stellen Sie sich vor, Sie wollen sich ein Müsli zum Frühstück vorbereiten und bemerken plötzlich eine Motte in der Schüssel.

Daraufhin sollten Sie nicht nur das Müsli entsorgen, sondern auch im Küchenschrank nach Motten schauen. Denn die meisten Motten finden sich im Schrank wieder. Sind sie auch dort vorhanden, dann müssen Sie schleunigst die Motten loswerden.

Eine einzelne Motte sollte keinerlei Panik bei Ihnen auslösen, aber untersuchen sie dennoch weitere Stellen in näherer Umgebung ab. Halten Sie dabei Ausschau nach Spinnweben ähnlichen Fäden.

Küche reinigen, um Lebensmittelmotten zu bekämpfen

schmutzige Küche reingien

Damit Sie Lebensmittelmotten meiden können, müssen Sie die Küche gründlich reinigen.

Haben Sie Motten in der Küche wahrgenommen so müssen Sie der Küche eine gründliche Reinigung unterziehen und das sofort!

Sollten Sie nur eine einzige Motte wahrnehmen, so reinigen Sie dennoch sorgfältig die komplette Küche. Denn Lebensmittelmotten verstecken sich unter anderem in die kleinsten Spalten, Löcher und gerne auch hinter Schränken.

Um später an Energie und Kosten für das Bekämpfen von Lebensmittelmotten zu sparen, müssen Sie im ersten Schritt umso gründlicher sein.

Wenn Sie die Motten dauerhaft bekämpfen wollen, dann müssen Sie bei der Reinigung der Küche wie folgt vorgehen:

  1. Bei großen Schwärmen sollten Sie die Lebensmittelmotten mit dem Staubsauger aufsaugen. Untersuchen Sie dabei auch alle möglichen Verstecke, in die sich die Motten zurückziehen könnten. Damit Sie die Lebensmittel auch ordentlich beseitigen, sollten Sie den Staubsaugerbeutel in eine Plastiktüte packen. Die Plastiktüte legen Sie dann gut verschlossen für etwa 24 Stunden in die Gefriertruhe. Danach sollten Sie die Plastiktüte samt Inhalt in den Restmüll entsorgen.
  2. Kontrollieren Sie alle Behälter und Verpackungen in Ihren Schränken nach weiteren Motten. Diese sind nämlich ziemlich hartnäckig und können sich wirklich überall befinden. Damit Sie die Motten dauerhaft loswerden, sollten Sie alle betroffene Verpackungen in eine Tüte entsorgen. Anschließend sollte man der Restmüll gut verschließen und entsorgen.
  3. Danach reinigen Sie alle betroffenen Küchenregale mithilfe einer Essig-Wasser-Mischung. Tunken Sie ein Putzlappen in die Mischung und reinigen Sie das komplette Küchenregal. Lassen Sie keine Ecken aus und reinigen auch kleine Ritzen und Rillen gründlich.
  4. Motten legen schnell Eier aus denen weiter Larven schlüpfen können. Nehmen Sie hierfür einen Haartrockner und pusten Sie damit in alle Ritzen und Rillen. Durch die heiße Luft bekämpfen Sie die Motteneier, indem Sie diese zerstören. Doch Vorsicht! Achten Sie darauf, dass Sie das Material der Küchenregale nicht beschädigen.

Lebensmittelmotten bekämpfen mit Hausmittel

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Sie stellen sich die Frage, wie kann ich Motten loswerden?

Die Lösung lautet, nicht unbedingt mit Chemie! Wie bei vielem auch ist Chemie nicht immer die Lösung und birgt mehr Gefahren, als das es wirklich hilft. Lassen Sie deshalb die Finger vor sämtlichen Insektiziden und greifen Sie zu den herkömmlichen Hausmitteln.

Auch mit Hausmitteln kann man die Lebensmittelmotten zum Teil beseitigen. Eine Alternative zu den Hausmitteln kann auch ein spezielles Mottenspray mit ätherischen Ölen sein.

Dieses Mottenspray soll die Lebensmittelmotten zunächst mal abschrecken, aber ob Sie diese auch bekämpfen kann ist fraglich.

Dennoch ist das Mottenspray für die erste Maßnahme sinnvoll, um die Motten loswerden zu können. Neben dem Mottenspray können Sie auf ein paar wenige Hausmittel zurückgreifen.

Natron

Natron ist ein echter Alleskönner und wird für viele verschiedene Sachen im Haushalt benutzt. Auch damit man Lebensmittelmotten schnell loswerden kann, wird Natron eingesetzt.

Mischen Sie hierfür in eine größere Schüssel 4 Packungen Natron mit etwas Mehl. Legen Sie nun die Schüssel mit der Natron-Mehl-Mischung zu den betroffenen Vorräten.

Die Lebensmittelmotten legen dann ihre Eier in die Schüssel ab. Wenn die Larven dann schlüpfen, können sie in der Natron-Mehl-Mischung nicht lange überleben.

Zwar kann Natron hilfreich sein, um Lebensmittel zu bekämpfen, aber dauerhaft loswerden, werden Sie die Lebensmittelmotten damit leider nicht. Deshalb sollten Sie lieber auf Schlupfwespen setzen.

Hinweis: Alternativ zum Natron können Sie auch Backpulver benutzen.

Lebensmittelmotten bekämpfen mit Schlupfwespen

Da es schwierig ist tatsächlich alle Motten, Motteneier und schlüpfende Eier zu beseitigen, müssen Sie weitere Maßnahmen ergreifen. Damit Sie die Lebensmittel endgültig loswerden können, sollten Sie Schlupfwespen einsetzen.

Keine Angst, Schlupfwespen sind keine Wespen die durch die Wohnung fliegen. Schlupfwespen sind so klein, dass Sie kaum für das Auge sichtbar sind.

Zudem wandern die Schlupfwespen nicht durch die Küche, sondern bleiben nur an der Stelle, an der Sie sie aussetzen. Außerdem zerfallen die Schlupfwespen zu Staub, sobald keine Motten mehr in der Küche zu finden sind.

Hier können Sie Schlupfwespen gegen Lebensmittelmotten kaufen.

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Darum sind Schlupfwespen so wichtig

Schlupfwespen sind deshalb so wichtig, da sie das ausbreiten weitere Motten verhindert. Die Aufgabe von Schlupfwespen ist es, eigene Eier auf die Eier der Lebensmittelmotten zu legen.

Diese vernichten dann die Eier der Motten und verhindern somit, dass weitere Larven schlüpfen. Da die Schlupfwespen dafür da sind Lebensmittel zu bekämpfen, zerfallen sie zu ganz normalen Hausstaub, sobald keine Motteneier mehr zu finden sind.

Auch wir waren mal von Lebensmittelmotten in der Küche betroffen. Da sich die Motten bei uns so sehr ausgebreitet haben, mussten wir einen professionellen Kammerjäger zu Hilfe bitten.

Dieser versicherte uns, bei Motten keine Rücksicht auf Verluste zu nehmen. Jede Investition in Schlupfwespen ist wichtig! Wenn nur eine Motte überlebt die weitere Eier legt, werden sich die Lebensmittelmotten immer weiter verbreiten.

Deshalb sollten Sie vor allem auf Schlupfwespen vertrauen, wenn Sie Lebensmittelmotten endgültig loswerden wollen.

Wie muss ich Schlupfwespen anwenden?

Zunächst besorgen Sie sich entsprechende Schlupfwespen über das Internet, um die Lebensmittelmotten endgültig zu bekämpfen.

Danach legen Sie die Schlupfwespen an den betroffen Stellen in den Küchenregalen ab. Dort legen diese dann eigene Eier auf die Eier der Motten ab. Die Eier von Schlupfwespen beseitigen dann schließlich die Lebensmittelmotten und verhindern weiteres ausbreiten der Motten.

Damit Sie sorgfältig alle Motten und Motteneier bekämpfen, müssen Sie den Vorgang mehrmals wiederholen. Wir empfehlen Ihnen alle 3 bis 4 Wochen die Schlupfwespen, ca. 2 bis 3 Mal, auf die betroffenen Stellen abzulegen.

Nur dann können sie garantieren, dass Sie alle Motten endgültig loswerden.

Wie kann ich gegen Lebensmittelmotten vorbeugen?

Mit einigen wenigen Tipps und Tricks kannst du gegen Lebensmittelmotten vorbeugen:

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Restmüll entsorgen: So funktioniert es richtig!

Was ist eigentlich Restmüll? 

Abfälle die vorwiegend in Haushalten zustande kommen und die Sie nicht unbedingt getrennt verwerten können, werden als Restmüll beziehungsweise als Restabfälle bezeichnet.

Pauschal lässt sich behaupten, dass alle Abfälle, die nicht recycelbar sind in den Restmüll gehören. Doch wo kann man Restmüll entsorgen? Die dafür vorgesehene Abfalltonne ist die schwarze/graue Mülltonne.

Diese Farbe steht allgemein für Restmüllabfälle. Dennoch gibt es Unterschiede zwischen den Bundesländern in Deutschland.

Möchten Sie sich ganz sicher sein, dann informieren Sie sich bei Ihrer örtlichen Abfallwirtschaft. Informationen rund um das Thema Abfälle zum Beispiel im Raum Stuttgart finden Sie hier.

Was darf rein in die Restmülltonne?

Hinweis: Glas- oder Porzellanscherben dürfen nur in kleinen Mengen in den Restmüll entsorgt werden. Bei größeren Mengen müssen diese gesondert gesammelt und abgegeben werden.

Was darf nicht in die schwarze Tonne:

Hinweis: Sollten Sie bei der Entsorgung unsicher sein, können Sie jederzeit im örtlichen Abfall-ABC nachschauen, ob Sie richtig liegen. Hier handelt es sich um das Abfall-ABC im Raum Stuttgart.

Wohin kann man Restmüll entsorgen, wenn die Tonne voll ist?

Ein großer Berg voller Müllsäcken

Restmülltonnen dürfen nicht verstopft werden, ansonsten können hohe Bußgelder folgen.

Sollten Sie mehr Restmüll haben als die Tonne Platz hat, dann dürfen Sie auf keinen Fall die Mülltonne stopfen. Überfüllte Restmüllcontainer werden von der Müllabfuhr nicht eingesammelt und einfach stehen gelassen.

Sie sind darauf angewiesen überfüllte Abfallcontainer stehenzulassen und zu melden. Danach droht Ihnen ein Bußgeld in Höhe bis zu 2.500 Euro.

Also sollten Sie doch Mal mehr Restmüll produzieren, dann sammeln Sie den Restmüll in die vorgesehene großen grauen Müllsäcke.

Dann können Sie diese entweder bei der örtlichen Abfallwirtschaft abgeben oder Sie können diese neben die Restmülltonne abstellen.

In Stuttgart beispielsweise können Sie am Tag der Leerung, auch neben den Container volle graue Restmüllsäcke ablegen.

Doch Vorsicht! Dies ist nicht überall so.  Informieren Sie sich deshalb vorher bei Ihrer örtlichen Abfallwirtschaft, ob dies möglich ist.

Wie hoch sind die Kosten von Restmüll?

Die Kosten von Restmüll oder die Kosten der Abholung von Restmülltonnen unterscheiden sich von Stadt zu Stadt. Die Höhe der Kosten belaufen sich meist auf die Menge an Restmüll oder es gilt ein einheitlicher Preis pro Tonne.

Kosten für eine Restmülltonne liegen meist zwischen 35 und 300 Euro. Dabei ist die Größe der Restmülltonne, die von Haushalt zu Haushalt variiert.

Zudem ändert sich der Preis pro Tonne, wenn Sie die Restmülltonne wöchentlich oder 14-tägig abholen lassen.

Letztes Kriterium für die Höhe der Kosten von Restmüll sind die Personen im Haushalt. Dabei unterscheidet man oft zwischen 1- bis 5 oder mehr-Personenhaushalte. Doch wenn Sie die genauen Kosten von Restmüll und  Restmülltonnen erfahren möchten, dann informieren Sie sich bei der örtlichen Abfallwirtschaft.

Zugutekommt Ihnen, wenn Sie einen Teil des aussortierten Bioabfalls selber kompostieren. Denn dadurch wird Ihnen ein Teil der Abfallgebühr erstattet. Wie Sie das Machen erfahren sie gleich hier.

Was passiert mit dem Restmüll?

Damit die Umwelt geschützt wird, sollten Sie von Anfang an den Müll richtig trennen. Unterscheiden Sie die Abfälle aus Ihrem Haushalt in recycelbare Abfälle und nicht recycelbare Abfälle.

Nicht alle Abfälle sind automatisch auch Restmüllabfälle. Trennen Sie deshalb vorher den Müll zwischen Verpackungen, Glas, Altpapier und Bioabfälle.

Wenn Sie diese Trennung ordnungsgemäß vornehmen, bleiben nur noch wenige Reste übrig. Diese können Sie dann in die Restmüllcontainer entsorgen, die meist auf dem Wertstoffhof zu finden sind.

Damit vermeiden Sie eine hohe Produktion an Müll und leisten einen großen Beitrag zum Umweltschutz. Denn alle aussortierte Abfälle werden recycelt und wiederverwertet.

Recycling und Restmüllverbrennung

Restmüll tut man in der Regel in einer Mülldeponie verbrennen. Damit aber bei der Verbrennung keine gefährlichen Stoffe freigesetzt werden, müssen Sie vorher die richtige Mülltrennung vornehmen.

Denn bei der Verbrennung kann das entstehende Sickerwasser in unser Grundwasser und in den Boden gelangen. Zudem kann giftiges Methan die Luft verunreinigen.

Sie sollten deshalb vermeiden, dass recycelbare Abfälle in den Restmüll gelangen. Zudem wäre es besser für die Umwelt, wenn Sie erst gar nicht so viel Müll produzieren würden.

Also empfehlen wir Ihnen im Alltag darauf zu achten, dass Sie weniger Müll produzieren.

Dennoch hat es auch Vorteile den Restmüll zu verbrennen. Zum einen kann dadurch wieder Energie und Wärme für unsere Haushalte gewonnen werden.

Zum anderen werden durch die Verbrennung vorwiegend Schadstoffe aus Medikamenten oder ähnlichem Abfall weitestgehend beseitigt.

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Bioabfall richtig entsorgen und kompostieren!

Was gehört in die Biotonne?

Sie fragen sich schon immer: Was darf rein in die Biotonne? Also allgemein gilt in Haushalten, dass sie Bioabfälle in Haushaltsüblichen Mengen entsorgen dürfen.

Sollten Sie schließlich Mal außergewöhnlich hohe Mengen an Bioabfällen haben, dann klären Sie das am besten mit der regionalen Abfallwirtschaft.

Was nun tatsächlich alles Biomüll ist, welche Abfälle in die braune Tonne dürfen und welche nicht, zeigt Ihnen folgende Übersicht.

Bioabfälle kategorisiert man folgendermaßen:

Das darf man im Biomüll entsorgen:

In die Biotonne dürfen nicht:

Hinweis: diese Abfälle dürfen nicht in die Biotonne, da sie nicht kompostierbar sind oder sie die Kompostverarbeitung erheblich beeinträchtigen.

Bioabfall richtig entsorgen

Mit dem Entsorgen des Bioabfalls in die braune Tonne ist es noch nicht getan. Durch die biologischen Abfälle können sich schnell üble Gerüche entwickeln und schnell bilden sich bei höheren Temperaturen auch Maden.

Deshalb sollten Sie regelmäßig Ihre Biotonne kontrollieren und auch reinigen. Damit Sie den Bioabfall reibungslos entsorgen können haben wir einige einfache Tipps für Sie:

  1. Fleischreste in Zeitungspapier einwickeln und erst am Tag der Abholung in die Biotonne entsorgen. Dadurch vermeiden Sie, dass Fliegen ihre Eier legen und Maden sich bilden können.
  2. Verteilen Sie am Boden Ihrer Biotonne etwas Zeitungspapier. So kann sich die Feuchtigkeit aufsaugen, falls sie entsteht.
  3. Im Sommer sollten Sie die Biotonne an einem schattigen Platz unterbringen. Während Sie im Winter die Biotonne an einen Ort abstellen sollten, bei dem die Tonne nicht so schnell einfriert.
  4. Die Biotonne sollten Sie stets geschlossen halten, sprich sollten Sie den Deckel immer schließen. Somit vermeiden Sie die Ansammlung von Fliegen.
  5. Spülen Sie regelmäßig Ihre Biotonne aus, damit Sie sämtliche Rückstände von bisherigen Abfällen beseitigen. Dadurch halten Sie die Biotonne hygienisch und vermeiden zusätzlich üble Gerüche.
  6. Sammeln Sie in Ihrem Haushalt keine Bioabfälle in Plastiktüten oder in kompostierbaren Plastikbeutel. Benutzen Sie stattdessen geeignete Biotüten aus Papier.
  7. Wenn möglich, sollten Sie Bioabfälle selber kompostieren. Damit produzieren Sie weniger Biomüll und beteiligen sich am Umweltschutz.

Auf welchen Weg kann ich meinen Bioabfall entsorgen?

Meist können Sie Bioabfälle entsorgen

Hinweis: Bioabfall entsorgt in Grüngutsäcken oder kompostierbaren Plastiktüten werden meist nicht von der örtlichen Abfallwirtschaft eingesammelt.
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Was passiert mit dem Bioabfall?

Wie bei Plastikmüll und Altpapier, wird bei der Trennung von Bioabfall auch dieses verwertet. Auch die Bioabfallverarbeitung fördert die Umweltschonung.

Denn dadurch reduziert man schädliches Methan auf den Mülldeponien. Zusätzlich kann man durch die Wiederverwertung von Bioabfällen, organischen Dünger herstellen.

Dieser wird dann sowohl in privaten Gärten als auch in der Landwirtschaft genutzt. Man kann es ein wenig mit recyceltem Papier vergleichen.

Außerdem können Bioabfälle in grüne und umweltfreundlichere Energie und Wärme umgewandelt werden.

So läuft eine Bioabfallverarbeitung ab:

  1. Die Bioabfälle werden eingesammelt und in eine Vergärungsanlage gebracht.
  2. Dort wird dann der Biomüll kontrolliert und nicht geeignete Abfälle werden aussortiert.
  3. Anschließend werden durch verschiedene Verfahren neuer Kompost, Energie und Wärme hergestellt.

Bioabfall selbst kompostieren

Sollten Sie einen großen Garten besitzen und somit einen Eigenbedarf an Dünger haben, dann können Sie den eigenen Biomüll verwerten.

Denn Sie stellen sich quasi den Dünger selber her und können auf sämtliche Produkte aus dem Baumarkt verzichten.

Sie schützen damit nicht nur die Umwelt, sondern sparen einiges an Geld. Dennoch können Sie nicht jeden Bioabfall selber kompostieren.

Mit folgender Anleitung können Sie den eigenen Bioabfall selber kompostieren:

  1. Sortieren Sie vorher Bioabfälle wie Unkraut und verdorbene Reste aus. Denn auch durch den Kompost können sich verschiedene Pflanzenkrankheiten übertragen, die Ihren Garten angreifen. Achten Sie deshalb darauf, dass nur sauberer Bioabfall kompostieren.
  2. Verwerten Sie nur Bioabfälle, wie Gartenabfälle, Grüngut, Biogut, pflanzlichen Abfall, Küchenreste und Kompostabfälle
  3. Mischen Sie die Reste gut durch und platzieren Sie den Bioabfall an einen großflächigen und schattigen Platz in Ihren Garten. Achten Sie dabei darauf, dass der Bioabfall nicht austrocknet und Sie ihn möglichst feucht halten.
  4. Damit der Kompost gut belüftet wird, sollten Sie diesen immer wieder Mal wenden. Zusätzlich sollte jedes Jahr der Kompost an eine benachbarte Stelle umgesetzt werden.
  5. Nachdem Sie den Kompost ungefähr zwei oder dreimal umgesetzt haben, sollte sich ein krümeliges Material bilden, welches einen düngerähnlichen Geruch hat.
  6. Bevor sie den Kompost zum Düngen benützen möchten, sollten Sie noch größere Reste aussortieren und entweder wieder kompostieren oder in der Biotonne entsorgen.

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Altglas richtig entsorgen: Das kommt in den Altglascontainer

Was ist eigentlich Altglas und was nicht?

Die Glas-Zusammensetzung von Weinflaschen oder Pasta-Gläser haben nicht dieselbe Zusammensetzung wie Trinkgläser.

Spätestens bei der Recyclingverarbeitung könnte das störend sein, denn die Flaschen haben einen ganz anderen Schmelzpunkt. Für die Altglascontainer gilt allgemein, dass hier alte Glasflasche und Glasbehälter zu entsorgen sind.

Alle anderen Produkte die nicht komplett aus Glas bestehen aber Glas enthalten, muss Sie gesondert entsorgen.

Welches Altglas darf man in den Altglascontainer entsorgen?

Das darf definitiv nicht in den Altglascontainer:

Hinweis: Notfalls können Sie in die Trennhilfe für Altglas vom grünen Punkt nachschauen.

Altglas richtig entsorgen

Wichtig ist das Sie Ihren Glasabfall von Anfang an trennen und nur das Altglas bei den entsprechenden Container abgeben.

Alle restlichen Gläser oder glasähnlichen Materialien müssen anderweitig entsorgen. Glühbirnen zum Beispiel darf man nicht einfach in den Hausmüll oder in Altglascontainer werfen.

Hierfür gibt es hauptsächlich riesige Container bei Ihrem Wertstoffhof um die Ecke. Sammeln Sie daher andere Glasabfälle an eine zentrale Stelle in Ihrem Haushalt und bringen es dann zum nächsten Wertstoffhof.

Kleinere Glas- und Porzellanscherben können Sie auch in den Restmüll entsorgen.

Wieso trennt man das Altglas nach Farbe?

Altglas entsorgen mit verschiedenfarbigen Glasflaschen

Glasflaschen muss man vorher trennen, bevor sie im Altglascontainer landen.

Damit die Altgläser ordentlich recycelt werden können müssen man Sie strikt nach Farbe sortieren.

Das liegt daran, dass eine neue Glasherstellung einer Farbe mit einem Gemisch aus vielen verschiedenen Farben sehr schwer ist. Zudem kann man mit der richtigen Trennung sehr viel Energie bei der Aufarbeitung sparen.

Nur die Farbe Grün kann am meisten fremde Farben aufnehmen und verarbeiten. Also sollte es vorkommen, dass Sie rotes oder andersfarbiges Glas entsorgen müssen, dann können Sie dies beim Grünglas machen.

Nur wenn man die Altglascontainer auch richtig trennt, kann man auch neues recyceltes Glas herstellen. Wie bei allen Recyclingprozessen wird auch hier sehr viel an Ressourcen und Geld gespart.

Zudem freut sich die Umwelt darüber, vor weiterem möglichen Gefahren verschont zu bleiben.

Und falls Sie denken, dass man die Gläser bei der Abholung wieder miteinander vermischt, dann haben Sie sich getäuscht. Die großen Abholfahrzeuge beinhalten verschiedene Kammern, bei denen die Farbtrennung eingehalten wird.

Kann man Altglas mit dem Deckel entsorgen?

Es ist zwar nicht zwingend notwendig, aber es erleichtert den Recyclingprozess um einiges. Bevor das Glas dann letztendlich recycelt wird, werden sämtliche Deckel von Flaschen herausgenommen.

Sollten Sie vorher schon den Deckel abschrauben, dann müssen Sie diese in der gelben Tonne entsorgen. Denn auch die Glasflaschendeckel kann man wiederverwerten.

Zudem müssen Sie keine bedenken haben, wenn das Etikett dran bleibt oder Sie das Glas nicht ausgespült haben. Auch hier werden die Gläser vorher noch kontrolliert und entsprechend gesäubert.

Altglascontainer in der Nähe finden

Die meisten Altglascontainer sollten nicht weit von Ihnen entfernt sein und schnell zu erreichen sein.

Während in Großstädten eine Vielzahl an Altglascontainer vorhanden sind, gibt es weniger davon in Kleinstädten und kleinen Dörfern.

Hier müssten Sie entweder große Sammelcontainer an einer zentralen Stell vorhanden sein oder die Entsorgung erfolgt über den nächsten Wertstoffhof.

Jede Stadt hat ihren eigenen Lageplan über die Altglascontainer. Die Standplätze von Stuttgart zum Beispiel finden Sie hier.

Glasrecycling

Bei der Neuproduktion von neuem Glas, spielt das Glasrecycling eine enorm wichtige Rolle und macht einen hohen Anteil aus.

Das Hauptargument das für Glasrecycling spricht ist, dass es beliebig oft wiederholt werden kann und dabei keine Qualitätsverluste mit sich bringt.

Einzige Voraussetzung ist, dass man das Glas ordnungsgemäß trennt und entsorgt.

Nicht ohne Grund stehen in ganz Deutschland eine Vielzahl an Altglascontainern rum. Sie sind meist unmittelbar zu Fuß erreichbar und dementsprechend ist die Altglasentsorgung mit wenig Aufwand verbunden.

Was passiert mit dem Altglas?

Regelmäßig werden die Altglascontainer von riesigen Fahrzeugen geleert. Diese fahren dann mit dem sämtlichen Inhalt in die nächste Recyclinganlage. Dort verarbeitet man dann die hohen Mengen an Altglas in folgenden Schritten.

  1. Mitarbeiter sortieren von Hand falsche Abfälle aus und entsorgen diese entsprechend.
  2. Danach entfernen speziell entwickelte Maschinen die Deckel von den Flaschen, falls noch welche vorhanden sind.
  3. Anschließend werden die Glasabfälle nochmals zerkleinert, damit diese leichter miteinander verschmolzen werden können. Auch hier entfernen spezielle Maschinen nochmals sämtliche Fremdkörper, die man vorher nicht erkannt hat.
  4. Daraufhin kann der Schmelzprozess beginnen, wobei die Farbig getrennten Gläser wieder miteinander verschmolzen werden. Dadurch können neue Glasflaschen oder andere Glasformen produziert werden.
  5. Zum Schluss werden die Gläser weiterverkauft. Dann werden sie wieder in großen Produktionshallen umgefüllt, wobei sie später im nächsten Getränke- oder Supermarkt wiederzufinden sind.

Kann man Altglas auch verkaufen?

Ja das ist tatsächlich möglich, denn Sie müssen das Altglas nicht unbedingt entsorgen. Vor allem bei Marmeladengläsern bietet sich das Verkaufen von Altgläsern an.

Nur wenige machen sich tatsächlich die Mühe schmutzige Marmeladengläser zu reinigen. Diese sind nämlich meist ziemlich verklebt und mit etwas mehr Aufwand verbunden. Aber es lohnt sich diese ordentlich zu reinigen und das Jahr über, zu sammeln.

Denn spätestens dann, wenn das Obst und die Beeren reifen, geht die Nachfrage an Marmeladengläsern in die Höhe. Die Marmeladenliebhaber müssen sich dann neue Marmeladengläser anschaffen, was auch ziemlich teuer werden kann.

Deshalb bietet es sich an, gebrauchte Marmeladengläser zur richtigen Zeit zu verkaufen. Zusätzlich zu den Marmeladengläsern können sie auch ähnliche Größen und Formen an Gläsern sammeln.

Diese werden meist auch sehr gut nachgefragt. Zwar kann man damit vielleicht nicht das große Geld verdienen, aber für das kleine Taschengeld ist das gar nicht mal so schlecht.

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Sondermüll entsorgen: Darauf sollten Sie achten!

Was ist eigentlich Sondermüll?

Zu Sondermüll zählen alle Abfälle, die giftig oder explosiv sind. Sie weisen somit eine erhöhte Gefahr für die Umwelt und die unmittelbare Umgebung auf.

Auch Elektrogeräte zählen weitestgehend zum Sondermüll, da diese auch viele Komponenten beinhalten die explosiv oder giftig sind.

Sprich es ist wohl selbstverständlich, dass man diese Abfälle gesondert entsorgen muss.

Was gehört zum Sondermüll?

Wie oben schon erwähnt, zählen explizit Abfälle die giftig oder explosiv sind zum Sondermüll. Im Normalfall müssten solche Abfälle mit entsprechenden Warnsymbolen gekennzeichnet sein.

Diese können beispielsweise eine Flamme, ein Totenkopf oder ein toter Fisch sein.

Sollten Sie also so ein Warnsymbol wahrnehmen, heißt es für Sie, dass Sie die Abfälle nicht im „normalen“ Müll entsorgen können.

Zu Sondermüll zählen:

Hinweis: Im Notfall kontaktieren Sie die örtliche Abfallwirtschaft und informieren sich dort genauer.

Wie und wo muss man Sondermüll entsorgen?

kaputter und auseinandergebauter Fernseher

Auch Elektrogeräte wie ein Fernseher gehören zum Sondermüll.

Sondermüll entsorgen im Allgemeinen

Sondermüll muss man, wie der Name schon sagt, gesondert entsorgen. Sprich, reicht kein üblicher Hausmüll dafür aus.

Sollten Sie Sondermüll dennoch im Hausmüll entsorgen, kann das erhebliche Folgen mit sich tragen. Zum einen drohen Ihnen hohe Bußgelder und zum anderen setzen Sie sich selber einer hohen Gefahr aus.

Denn solche Abfälle laufen immer Gefahr unter bestimmten Zuständen zu explodieren oder gesundheitsgefährdend für den Menschen zu werden.

Stellen Sie also sicher, dass Sondermüll niemals bei Ihnen im Hausmüll landet. Die Sondermüllentsorgung erfolgt entweder über Container an bestimmten Sammelstellen oder über den örtlichen Wertstoffhof.

Dort können Sie mit Ihrem Sondermüll einfach vorbeikommen und vor Ort klären, wie Sie es entsorgen müssen.

Einzige Ausnahme: Sie sollten nicht mit einem ganzen Haufen an Sondermüll am Wertstoffhof oder an einer Sammelstelle ankommen.

Außergewöhnliche Mengen an Sondermüll muss man beim Wertstoffhof anmelden.

Ihren Sondermüll holt dann die Stadt, zu einem bestimmten Termin und einer kleinen Gebühr, ab.

Batterien und Energiesparlampen entsorgen

Bei kleinerem Sondermüll wie Batterien und Energiesparlampen ist das nicht ganz so streng. Hier gibt es in vielen verschiedenen Drogerien entsprechende Boxen, bei denen Sie kostenlos Batterien und Energiesparlampen entsorgen können.

Medikamente, Farbe und alte Reinigungsmittel

Bei solchen Fällen gibt es in Deutschland kein einheitliches System. Hier sollten Sie am besten bei dem örtlichen Wertstoffhof anrufen. Oder Sie erkundigen sich ganz allgemein bei der städtischen Abfallwirtschaft.

Medikamente kann man meist wieder bei der Apotheke abgeben. Diese sind allerdings nicht dazu verpflichtet diese anzunehmen. Auch hier lohnt es sich vorher sich zu informieren.

Reinigungsmittel sollten Sie auf keinen Fall in den Abfluss kippen.

Dafür können Sie auch eine hohe Bußgeldstrafe erhalten und die Entsorgung beim Wertstoffhof ist hierfür kostenlos.

Altöl und Toner als Sondermüll

Toner können sie ganz bequem bei jedem Elektronik-Einzelhandel in Ihrer Nähe kostenfrei entsorgen. Anders sieht es hingegen bei Altölen aus.

Hier wird Ihnen in der Regel schon beim Kauf des Produktes darauf hingewiesen, wo Sie diese später wieder entsorgen können.

Meist liegen die Sammelstellen für die Sondermüllentsorgung in unmittelbarer Nähe des Verkäufers.

Außerdem sollten sie diese auch kostenlos entsorgen können, insofern Sie einen gültigen Kassenzettel vorlegen können.

Andererseits verlangen die Sammelstellen ca. 2 bis 3 Euro pro entsorgten Liter Altöl.

Was kostet mich das Entsorgen von Sondermüll?

Die Kosten für Sondermüllentsorgung können ganz unterschiedlich ausfallen. Je nach Beschaffenheit und Menge an Sondermüll können sich die Kosten zwischen 5 und 500 Euro belaufen.

Bei so hohen Geldsummen geht es meist um eine hohe Anzahl an Müll, wie mehrere hundert Kilogramm Sondermüll.

In der Regel sind aber kleine Mengen an Sondermüll kostenlos zu entsorgen. Dazu zählen Reinigungsmittel, Farben, Batterien, Leuchtmittel, Elektroschrott und alte Medikamente.

Doch wenn Sie sich ganz sicher sein möchten, dann informieren Sie sich auch hier schon vorher bei Ihrem örtlichen Wertstoffhof.

Schadstoff- und Wertstoffmobil

In den meisten Städten wurden mittlerweile sogenannte Schadstoff- und Wertstoffmobile eingeführt.

Diese sind dafür da, damit Sie Sondermüll wie Chemikalien, Energiesparlampen und weitere Abfälle einsammeln.

Diese Annahmestellen sind zwar mobil, arbeiten aber nach dem Prinzip eines Bringsystems.

Das bedeutet, dass Sie als Entsorger den Sondermüll an das Schadstoffmobil bringen müssen und diese die Abfälle für Sie entsorgen.

In der Regel ist das Entsorgen bei solchen Schadstoffmobilen kostenlos, solange Sie den Sondermüll in

Hinweis: Hier finden Sie beispielsweise den Schadstoff- und Wertstoffmobil aus Stuttgart.

Was passiert mit Sondermüll?

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was mit dem Sondermüll eigentlich passiert? Zunächst wird sämtlicher Sondermüll mit einem speziellen Sondermüllfahrzeug transportiert.

Mit dem Sondermülltransport werden die Abfälle zu einer Sondermüllverbrennungsanlage oder in eine Sondermülldeponie gebracht.

Die Sondermüllverbrennungsanlagen müssen spezielle Genehmigungen vorweisen können, dass Sie die gefährlichen Abfälle überhaupt verbrennen dürfen.

Bei den Sondermülldeponien hingegen werden die Sonderabfälle an einem speziellen Ort gelagert. Dort müssen Sie dafür sorgen, dass der Sondermüll nicht in die Luft oder in den Boden gelangt.

Laut EU-Recht ist es sogar erlaubt, dass der Sondermüll wiederverwertet werden darf. Dennoch stellt sich das meist als ziemlich schwierig heraus, da die Verfahren zur Wiederverwendung sehr aufwendig sind.

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Wie muss man Altpapier entsorgen? Anleitung

Was darf in den Altpapiercontainer?

Zunächst mal stellt sich die Frage, was genau in die blaue/grüne Tonne alles darf? Allgemein wird in der grünen Tonne das sämtliches Altpapier entsorgt.

Dazu gehören hauptsächlich grafische Papiere wie zum Beispiel Zeitungen, sowie Verkaufsverpackungen aus Karton und Papier.

Doch es gibt viele Dinge, die aussehen als sein sie aus Papier. Das heißt aber nicht, dass sie wirklich aus Papier sind und hier sollte man dann bei der Entsorgung vorsichtig sein.

Folgendes können Sie auch mit in die grüne Tonne werfen:

Hinweis: Pizzakartons und Backpapier dürfen nur in den Papiermüll, wenn Sie nicht verschmutzt sind. Enthalten sie Ölflecke oder andere Verschmutzungen, dann müssen Sie in den Restmüll!

Altpapier entsorgen: Warum ist die Trennung wichtig?

Papier ist ein Produkt, welches aus wertvollen Rohstoffen besteht. Zum einen werden Ressourcen wie Holz immer weniger und der Herstellungsprozess für Papier ist sehr aufwendig.

Um dem entgegenzukommen, wird auch hier das Altpapier recycelt und wiederverwendet. Unter anderem schont man damit auch die Umwelt.

Somit kann man auch den Waldrodungen ein wenig entgegenwirken. Deshalb ist es wichtig das Papier sauber zu trennen, damit man dieses wieder sorgfältig nutzen kann.

Sollten Sie unsicher sein, ob es sich nun um Papier handelt oder nicht, dann können Sie bei der Trennhilfe des grünen Punkts nachschauen.

Was passiert mit dem Altpapier?

Zunächst werden die Altpapiercontainer von der Müllabfuhr eingesammelt und zum Sortieren in den Wertstoffhof gebracht. Dort wird der Inhalt der Container dann gründlich durchsucht und fehlerhafte Abfälle werden aussortiert.

Zum Müll, welcher nicht in die blaue Tonne darf, zählen:

Nachdem das Papier nun erfolgreich aussortiert wurde, werden die Mengen an Altpapier zu Papierballen gepresst.

Diese werden dann mithilfe von Wasser zunächst aufgelöst und anschließend zerfasert.

Das Ergebnis ist ein Faserbrei, welcher an die Papierfabriken weitergegeben wird. Diese befreien dann den Faserbrei von allen möglichen Schadstoffen.

Daraufhin geht es dann zu Weiterverarbeitung , wo dann die bis dato entstandene Masse mit anderen Faser- und Hilfsstoffen vermischt wird. Damit kann dann im weiteren Produktionsprozess neues recyceltes Papier hergestellt werden.

Ein großer Vorteil ist, dass die Kommunen das recycelte Papier verkaufen, um die Müllgebühren zu finanzieren. Somit bleiben die Kosten für Sie weiterhin konstant und beide Parteien haben einen Mehrwert durch den Recyclingprozess.

Altpapier im Haushalt entsorgen

Im Haushalt lässt sich Altpapier recht leicht und schnell entsorgen. Hierfür bietet es sich an, in einem Supermarkt eine Papiertüte oder einen Papierkorb zu kaufen.

Diesen kann man dann bequem in die Küche, auf den Balkon oder auf die Terrasse stellen. Dort können Sie dann jegliches Altpapier sammeln und später in den Altpapiercontainer kippen.

Oder Sie entsorgen den Inhalt samt Papiertüte, indem Sie alles in den Container werfen. Da die Papiertüten auch aus Papier bestehen, müssen Sie hier keine Mülltrennung mehr vornehmen.

Sprich müssen Sie keine speziellen Abfalleimer oder Papiermüllsäcke für das Altpapier im Haushalt kaufen.

Nur sollten Sie beim Ansammeln des Papiermülls darauf achten, dass Sie das Papier richtig trennen.

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Mülltrennung: Worauf Sie unbedingt achten müssen!

Ist die Mülltrennung Pflicht?

Definitiv! Wer nicht auf seine Mülltrennung achtet, macht sich strafbar. Folge können Bußgelder bis zu 2.500 Euro sein, was dann doch nicht sein muss. Das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) regelt in Deutschland das Mülltrennungssystem.

Seit dem Jahr 2015 regelt das Kreislaufwirtschaftsgesetz, dass für bestimmte Abfälle sogenannte Getrennthaltungspflichten bestehen. Demnach werden die Abfälle in fünf verschiedene Kategorien getrennt:

Halten Sie sich nicht an die Mülltrennung, so verstoßen Sie gegen das Kreislaufwirtschaftsgesetz. Wie die Strafe dann ausfallen kann, zeigt dieser Bußgeldkatalog.

Die Haushalte, die der Meinung sind, dass die ordentliche Mülltrennung zu teuer sei, geht ein hohes Risiko ein. Sie schaden in erster Linie der Umwelt, wobei zum Beispiel giftige Stoffe in das Grundwasser gelangen können.

Aber dadurch schaden Sie sich auch selber und die Gesundheit der Mitmenschen. Und falls Sie sich denken „Ach wer bekommt das schon mit“, dann haben Sie sich getäuscht.

Die Abfallwirtschaft in Ihrer Region ist darauf angewiesen, falsch befüllte Mülltonnen nicht mitzunehmen und zu melden.

Sprich laufen Sie immer Gefahr gemeldet zu werden, wenn Sie sich nicht an die Mülltrennungspflicht halten.

Welche Mülltonnen gibt es?

farbige Mülltonnen

Die Mülltonnen werden in verschiedene Kategorien und Farben unterteilt.

In jedem Hof oder vor jedem Haus befinden sich die klassischen Mülltonnen. Diese sind in die Farben Grün/Blau, Schwarz/Grau und Braun unterteilt.

Zusätzlich gibt es noch den gelben Sack beziehungsweise die gelbe/orange Tonne und die Glascontainer. Die Glascontainer stehen meist in unmittelbarer Umgebung und sind gut zu Fuß erreichbar.

Doch welche Farbe steht für welchen Müll?

Je nach Bundesland unterscheiden sich die Farben der Mülltonnen. Eines steht aber fest. Egal welche Farbe letztendlich für welchen Müll steht, es wird in die 5 Hauptkategorien unterteilt.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, in welche Mülltonne Ihr Müll gehört, dann lesen Sie im Abfall-ABC.  Jeder Landkreis hat sein eigenes ABC. Hier zum Beispiel finden Sie das Abfall-ABC der Stadt Stuttgart.

Bei größerem oder speziellem Müll wie Elektroschrott sollten Sie zum nächsten Wertstoffhof fahren. Diese liegen meist auch in unmittelbarer Nähe und sind nicht wirklich teuer.

Sammeln Sie außergewöhnlichen Müll und bringen diesen dann zusammen zum nächsten Wertstoffhof. Damit sparen Sie Zeit und vor allem viel Geld.

Tipps und Tricks bei der Mülltrennung

Es ist nicht nur im Trend das immer mehr recycelt wird. Nein auch, die richtige Müllentsorgung ist immer mehr angesagt. Und das auch zurecht!

Der Umweltschutz wird gefördert und es ist einfach schön zu wissen, dass man etwas Gutes tut. Dafür brauchen Sie natürlich ein ordentliches Mülltrennungssystem.

Klingt vielleicht aufwendig, ist es aber ganz und gar nicht. Wenn Sie sich an ein paar simple Regeln halten, dann führen Sie auch eine ordentliche Mülltrennung durch.

Weniger Müll produzieren

Sie machen es sich zunächst einfacher, wenn Sie darauf achten, dass Sie von Beginn an weniger Müll verbrauchen.

Denn in Deutschland produziert jeder Bürger im Schnitt zwischen 600 und 700 kg Müll im Jahr.

Bei ordnungsgemäßer Mülltrennung wird ein Teil davon recycelt und wiederverwendet. Der Rest wird bei einer Verbrennungsanlage vernichtet. Zudem gelangt immer noch viel zu viel Müll in die Ozeane.

Sie können weniger Müll produzieren, indem Sie bei Ihrem alltäglichen Einkauf darauf achten.

Mit einfachen Tricks, wie weniger Plastik einzukaufen oder auf recycelte Verpackungen umzusteigen, können Sie schon vieles verändern.

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Plastikmüll richtig entsorgen: So geht es!

Die gelbe Tonne und der gelbe Sack

Extra für den Plastikmüll wurde die gelbe/orange Tonne und der gelbe Sack eingeführt. Sie sind ausschließlich dafür vorgesehen, dass man hier Plastikmüll und Kunststoffverpackungen entsorgt.

Ziel ist es den Müll aus den gelben Tonnen und den gelben Säcken zu recyceln und wiederzuverwenden. Somit wird seit langer Zeit der erste große Schritt getan, um Plastikmüll zu reduzieren.

Dennoch finden sich in sämtlichen Supermarktregalen viele Plastik- und Kunststoffprodukte wieder. Allgemein gilt bei gelben Säcken, dass sie für Leichtverpackungen vorgesehen sind.

Deshalb kann man neben Plastik auch noch weitere Abfälle in den gelben Tonnen entsorgten. Hier ein kleiner Einblick:

Hinweis: Verpackungen, die aus Kunststofffolie und Kartons bestehen müssen Sie voneinander trennen. Anschließend kommt die Kunststofffolie wie vorgesehen in den gelben Sack und der Karton in die grüne Mülltonne.

Alles andere sollte schließlich vom gelben Sack und der gelben Tonne fern bleiben. Auf keinen Fall sollte man hier Altpapier, Altglas und ähnliches entsorgen.

Sollten Sie sich Mal unsicher sein, ob etwas in den gelben Sack hinein darf oder nicht, dann schauen Sie in der Trennhilfe vom grünen Punkt nach.

Der grüne Punkt

Um die zukünftige Mülltrennung bei Verpackungen zu vereinfachen und übersichtlicher zu gestalten, wurde 1990 der grüne Punkt eingeführt.

Dieser ist auf sämtliche Verpackungen von Produkten zu finden. Der grüne Punkt sagt aus, welche Verpackungen für ein Recyclingverfahren geeignet sind. Hier kann man also davon ausgehen, dass alle Produkte mit grünem Punkt wiederverwertet werden.

Natürlich nur solange Sie auch dafür sorgen, dass die entsprechenden Verpackungen im gelben Sack oder der gelben Tonne landen.

Doch neben dem grünen Punkt gibt es viele weitere Symbole, die darauf hinweisen, ob sie in den gelben Sack kommen oder nicht.

Achten Sie deshalb schon beim Einkauf daran, ob die Verpackungen mit einem grünen Punkt oder anderem Symbolen versehen sind.

Spätestens wenn Sie die Verpackungen entsorgen möchten und Sie sich Unsicher sind, sollten Sie nochmal einen Blick auf die Verpackung werfen.

So reduzieren und vermeiden Sie Plastikmüll

viel Plastikmüll auf einem Haufen

Wir Menschen konsumieren immer noch sehr viel Plastikprodukte, das Ergebnis sieht dann meist so aus.

Es werden immer wieder weitere Maßnahmen ergriffen, um den Plastikmüll zu reduzieren, wie zum Beispiel das Einstellen von Plastiktüten. Auch beim Shoppen kann man mittlerweile eine Tüte nur gegen Bezahlung erhalten.

Dies sah früher noch ganz anders aus, wobei es Plastiktüten gab so weit das Auge reicht. Dennoch ist damit nur ein kleiner Teil des Plastikproblems getan.

Auch Sie können mit folgenden Tipps Plastikmüll im Alltag vermeiden:

Plastikmüll richtig entsorgen

Der Plastikmüll und ähnliche Verpackungen in den gelben Sack gehören ist nun klar. Doch damit ist nicht alles getan. Es ist wichtig die Plastikverpackungen richtig zu leeren.

Ansonsten werden Sie in der Verbrennungsanlage aussortiert und nicht recycelt. Aber es ist nicht nötig sämtliche Verpackungen vorher auszuspülen, sie sollten nur möglichst keinen Inhalt mehr haben.

Denn das Spülen verursacht nur weiteren unnötigen Wasserverbrauch, der hier nicht notwendig ist.

Gleichermaßen sollte man Becher und andere Verpackungen nicht ineinander stapeln.

Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass man die Verpackungen getrennt in die Sortieranlage werfen sollte, um ordentlich recyceln zu können.

Was passiert mit dem Plastikmüll?

Viele stellen sich immer wieder die Frage, was passiert mit dem Plastikmüll in Deutschland? Glücklicherweise ist Deutschland eines der führenden Ländern, wenn es um das Thema Recycling bei Plastik geht.

Dennoch entstehen auch heute noch eine hohe Menge an Plastikmüll, die in die Umwelt gelangen.

Sie machen den ersten Schritt, indem Sie weniger Plastikmüll produzieren und indem Sie Plastikmüll ordentlich entsorgen.

Den zweiten Schritt mach das Recycling. Ungefähr die Hälfte an Plastikmüll wird recycelt und wiederverwertet. Die andere Hälfte wird in verschiedensten Mülldeponien verbrannt. Grund hierfür ist, dass nicht alles recycelt werden kann.

Plastikrecycling: So funktioniert es

  1. Zunächst wird der Plastikmüll eingesammelt und entweder in eine Verbrennungsanlage oder in eine Recyclinghalle gebracht. Dort werden dann die verschiedenen Kunststoffe und Verpackungen verbrannt oder sortiert.
  2. Anschließend wird der getrennte Plastikmüll mithilfe von speziellen Maschinen zerkleinert. Dies ist notwendig, damit die Reste von Plastik besser verarbeitet werden können.
  3. Durch verschiedenste Verfahren wird das Plastik schließlich miteinander verschmolzen und weiterverarbeitet. Bei der Weiterverarbeitung wird das recycelte Plastik dann entsprechend in neue Produkte umgeformt, wie zum Beispiel neue PET-Flaschen.

Lohnt sich Recycling von Plastik?

Kein Frage! Recycling lohnt sich voll und ganz. Wie die meisten wissen, gelangt der Plastikmüll in die Meere und auch in viele Dritte-Welt-Länder.

Damit werden sowohl die Tiere, als auch unsere Mitmenschen großen Gefahren und Gesundheitsschäden ausgesetzt. Deshalb sollte unbedingt recycelt werden und Sie sollten Ihren Beitrag dazu leisten.

In Deutschland wurden im Jahr 2017 immerhin 96,8 % anfallenden Verpackungsmüll recycelt.

Dennoch exportiert Deutschland weiterhin viel Kunststoffabfall in andere Länder. Hier wurden 2018 ca. 1. Millionen Tonnen exportiert und entsorgt.

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