Kunststoff reinigen: Diese Hausmittel helfen!

Warum muss man Kunststoff reinigen?

Auf einem Schneidebrett aus Kunststoff setzen sich Bakterien fest. Daher muss es regelmäßig gereinigt werden. Zudem sollten immer ein extra Brett für Fisch, Fleisch und Gemüse vorhanden sein. Auf Küchenfronten aus Kunststoff lagern sich Fett und Verschmutzungen ab.

Werden sie nicht schnell entfernt, bleiben sie meist lange sichtbar. Werden Gartenmöbel aus Kunststoff der Witterung ausgesetzt, sehen sie nach kurzer Zeit unansehnlich aus. Den Mülleimern aus Plastik entströmen üble Gerüche, wenn sie nicht regelmäßig geleert und sauber gemacht werden. Kunststoff sieht zudem häufig so glatt wie Glas aus.

Sobald Sie genau hinsehen, bemerken Sie sofort, dass es sich um raue Oberflächen handelt. Deshalb haften auch Lebensmittel wie etwa Spaghettisaucen an der Kunststoffschüssel. Je mehr Sie schrubben, desto mehr Kratzer entstehen. Dort hält das Material aber Feuchtigkeit zurück.

Wann muss man Kunststoff reinigen?

Wenn Sie helle Gegenstände aus Kunststoff wie Gartenmöbel, Steckdosen und Steckdosenummantelungen regelmäßig reinigen, werden sie nicht so schnell vergilben und der Schmutz kann sich nicht festsetzen.

Sie können Hausmittel wie Essig und Zitrone zum Reinigen verwenden. Fensterrahmen aus Kunststoff sind im Gegensatz zu Holzrahmen sehr wartungsarm. Eine Reinigung zweimal im Jahr ist allerdings ein Muss. Bei der Reinigung werden gleichzeitig die Dichtungen überprüft. Sie sehen, ob die Fensterrahmen durch Witterungseinflüsse Schaden genommen haben. Mit einer regelmäßigen Reinigung verhindern Sie, dass sich Schmutz wie Staub und Sand in Ihren Kunststoffrahmen festsetzen.

Kunststoffverkleidungen am Haus reinigen Sie auch zweimal jährlich. Verwenden Sie dazu am besten Seifenwasser und ein weiches Mikrofasertuch. Der ärgste Schmutz wird allerdings zuerst abgebürstet. Gartenmöbel aus Kunststoff werden spätestens im Herbst gereinigt, bevor sie in die Garage kommen.

Kunststoffe reinigen mit Hausmittel

Obwohl Kunststoff nicht zu unseren Lieblingsmaterialien gehört, kommt er im täglichen Leben immer noch sehr häufig zum Einsatz. Sie finden das Material bei Spielzeugen, Einrichtungsgegenständen an den Hausfassaden, um nur einige Beispiele zu nennen. Gerade heller Kunststoff kann im Laufe der Zeit fleckig werden und vergilben.

Daher ist es wichtig, ein Produkt zu finden, mit dem sich Kunststoff reinigen lässt, ohne dass das Material dabei beschädigt wird. Im Handel finden Sie zwar viele unterschiedliche Reinigungsprodukte, die teuer aber nicht unbedingt wirksam sind. Stattdessen sollten Sie lieber Hausmittel nutzen, die die sich gut für die Reinigung von Gegenständen und Objekten aus Kunststoff eignen.

Zitronen

Mit Zitronen reinigen Sie glänzende Oberflächen aus Kunststoff, ohne sie zu beschädigen. Vermischen Sie in einer Sprühflasche zwei Tassen Wasser mit einer halben Tasse Zitronensaft. Sie können dazu die Zitronen selbst auspressen oder Sie verwenden vor gepressten Saft. Sprühen Sie die Lösung direkt auf die Kunststoffoberfläche und reiben Sie das Mittel mit einem weichen Lappen ein. Danach spülen Sie sie mit klarem Wasser ab und wischen Sie mit einem trockenen Mikrofasertuch nach. Dadurch wird der Kunststoff gereinigt, die Flecken entfernt und der Glanz ist wiederhergestellt.

Backpulver

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Natron und Backpulver reinigen und desinfizieren Oberflächen aus Kunststoff und Plastik. Bestäuben sie die Kunststoffoberflächen einfach mit etwas Backpulver. Nun arbeiten Sie das Backzubehör mit einem feuchten Mikrofasertuch ein. Der Vorgang wird so lange wiederholt, bis das gewünschte Ergebnis erzielt wurde. Danach wird mit klarem Wasser abgespült und trocken gewischt.

Zahnpasta

Das Produkt eignet sich nicht nur zum Zähneputzen. Sie können damit auch helle Kunststoffoberflächen reinigen. Verwenden Sie einen weichen Lappen. Arbeiten Sie die Pasta mit kleinen kreisenden Bewegungen ein. Danach wird mit einem feuchten Mikrofasertuch nachgewischt. Schmutzrückstände und Verfärbungen verschwinden, sodass Sie eine glänzende Kunststoffoberfläche erhalten.

Waschmittel

Wenn Sie ein mildes Waschmittel verwenden, dann wird es wie die Zahnpasta aufgetragen und eingesetzt. Bei einem Pulverwaschmittel ist darauf zu achten, dass keine Klumpen übrig bleiben.

Essig

Haushaltsgeräte mit Kunststoffoberflächen reinigen Sie mit einem nebelfeuchten Mikrofasertuch, das Sie zuvor ein wenig in Essigwasser getaucht haben. Auf diese Weise lassen sich die hartnäckigsten Staub- und Schmutzansammlungen vom Mixer oder vom Reiskocher entfernen.

 

Kunststoff reinigen - Anleitung

Kunstoff reinigen Anleitung
Wenn es sich um Gartenmöbel aus Kunststoff handelt, dann können Sie für die Reinigung Essig und Spülmittel verwenden. Diese Hausmittel helfen gegen alle Formen von Flecken und Verschmutzungen. Gartenmöbel sind den Elementen ausgesetzt und müssen daher gründlich sauber gemacht werden. Alles was Sie brauchen ist eine Essigessenz, ein sanftes Spülmittel, ein Schwamm, ein Mikrofasertuch, Wasser, einen Eimer, einen Wasserschlauch und Handschuhe.
Vorbereitungszeit: 1 minute
Arbeitszeit: 10 Minuten
Keyword: Kunststoff reinigen

Equipment

  • Essig
  • Wasser
  • Eimer
  • Handschuhe
  • Schwamm
  • Mikrofasertuch
  • Spülmittel

Schritt für Schritt

  • Ziehen Sie sich die Handschuhe an und mischen Sie den Essig in einem Eimer im Verhältnis 1:5 mit Wasser.
  • Tränken Sie den Schwamm in der Essiglösung und behandeln sie damit die ganzen Möbelstücke.
  • Lassen Sie die Lösung etwas einwirken.
  • Spülen Sie die Möbelstücke mit einer Spülmittel-Lösung nach. Dazu verwenden Sie das Mikrofasertuch.
  • Nun spülen Sie mit dem klaren Wasser aus dem Wasserschlauch alle Teile komplett ab.
  • Die Gartenmöbel aus Kunststoff können in der Sonne trocknen.

Kunststoff am Auto reinigen

Sie haben einen Traum von einem perfekt makellosen Auto? Aber der Alltag sieht häufig ganz anders aus. Nach einem Ausflug gibt es Krümel und die Kunststoffoberflächen kleben, wegen der verschütteten Limonade. Der Staubschicht und den Krümeln können Sie mit einem Staubsauger zu Leibe rücken.

Das Armaturenbrett wird mit einem nebelfeuchten Mikrofasertuch abgewischt. Hartnäckige Verschmutzungen an der Schaltung und an den Knöpfen werden vorsichtig mit einer alten Zahnbürste beseitigt. Ein sauberer Innenraum im PKW sorgt für eine gute Fahrumgebung. Wird er nicht regelmäßig gereinigt, lagern sich dort chemische oder organische Schadstoffe ab.

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Sobald der Staub und alle Brösel beseitigt sind, geht es darum, den den Glanz des Kunststoffs wiederherzustellen. Kleine Fugen und Ritzen werden mit Wattestäbchen gereinigt. Kaffee- und Getränkeflecken lassen sich gut mit Rasierschaum entfernen. Einfach aufsprühen und mit einem nebelfeuchten Tuch nachreiben.

Warten Sie nicht bis die Flecken eintrocknen. Es gibt Wachse, die den Kunststoff im Auto glänzen lassen und ihm dauerhaften Schutz bieten. Natürlich können sie auch einen herkömmlichen Cockpit-Spray benutzen. Zum Säubern der Kunststoffelemente am Äußeren des Wagens verwenden Sie den Wasserschlauch und einen großen Schwamm. Ein Pinsel ist wiederum für hartnäckige Flecken an schwer zugänglichen Stellen nützlich.

Fensterrahmen aus Kunststoff reinigen

Damit Ihre Kunststofffenster frisch und hell aussehen, müssen Sie diese regelmäßig reinigen. Gerade an den Rahmen sammeln sich Staub und Schmutz an. In der Stadt sollten Sie die Rahmen alle drei bis vier Monate reinigen. Auf dem Land wird eine Reinigung zweimal im Jahr ausreichen.

Beginnen Sie mit der Reinigung der Scharniere und mit der Innenseite der Fensterrahmen. Dazu öffnen Sie die Fenster so weit es geht. Saugen Sie die Staubablagerungen mit einer schmalen Düse aus den Scharnieren ab. Danach verwenden Sie den Staubsauger mit einer weichen Möbelbürste und umranden damit den ganzen Fensterrahmen. Nun nehmen Sie ein weiches Mikrofasertuch und tauchen es in warmes Wasser mit einer milden Spülmittellösung.

Damit werden die Fensterrahmen aus Kunststoff sanft abgerieben. Danach wird mit einem weichen Lappen nachgewischt. Verwenden Sie keinen Scheuerschwamm und auch keine Drahtwolle. Sie könnten Schäden verursachen. Für den losen Staub reicht auch eine weiche Bürste. Die Scharniere können Sie mit einigen Tropfen Mehrzwecköl verwöhnen.

Duschkabine aus Kunststoff reinigen

Duschwände aus Kunststoff werden wegen ihrer Schimmelresistenz und einfachen Wartung geschätzt. Durch die Einwirkung von Seife, Körperöl, Schmutz und hartem Wasser werden die Duschwände schnell schmutzig. Für die Reinigung bereiten Sie in einem Eimer eine Lösung aus einem Esslöffel flüssigen Spülmittel und drei Litern warmen Wasser zu.

Damit wischen Sie die Wände der Duschkabine gründlich ab. Sie verwenden dazu ein Mikrofasertuch, das Sie zwischendurch immer wieder auswringen und wieder in die Lösung tauchen. Spülen Sie die Duschwände mit frischem Wasser aus dem Duschkopf ab, um die Seifenlösung und den gelösten Schmutz wegzuwaschen.

Überprüfen Sie die Duschwände auf verbleibenden Seifenschaum und auf hartnäckige Kalkflecken. Sind noch Flecken vorhanden, dann rücken Sie denen mit unverdünntem weißen Essig und einem Nylon-Scheuerschwamm zu Leibe. Danach wird mit klarem Wasser nachgespült, bis alle Schmutzreste verschwunden sind. Trocknen Sie die Duschwände mit Küchentüchern ab.

Kunststoff am Spülbecken reinigen

Kunststoffspülen finden Sie nicht selten in Waschküchen oder in Hauswirtschafts- und Lagerräumen. Ihre Reinigung kann manchmal durchaus eine Herausforderung sein. Backpulver ist allerdings ein alkalisierendes Reinigungsmittel, mit dem sich der Kunststoff am Spülbecken reinigen lässt.

Befeuchten Sie dazu die gesamte Oberfläche des Spülbeckens mit Wasser und bestreuen Sie die Flächen mit Backpulver. Geben Sie etwas mildes Spülmittel auf einen feuchten Schwamm und schrubben sie los. Säubern Sie zudem den Abfluss und die Aussparungen um den Wasserhahn mit einer alten Zahnbürste. Nun spülen Sie mit klarem Wasser nach und trocken das Waschbecken mit einem Mikrofasertuch.

Gartenmöbel aus Kunststoff reinigen

In diesem Ratgeber wurde bereits berichtet, wie Sie Ihre Gartenmöbel aus Kunststoff mit Essig reinigen können. Ein andere Möglichkeit wäre es, die Möbelstücke mit einer Lösung aus heißem Wasser und Sodakristallen auf Vordermann zu bringen. Sie verwenden dazu einfach einen Schwamm und reiben die Stühle, Bänke und den Tisch kräftig damit ab.

Danach können Sie die Lösung mit dem Gartenschlauch abspülen. Sollten Ihre Kunststoff-Gartenmöbel so richtig schmutzig sein, dann zögern Sie nicht und besprühen Sie diese mit einem Ofenreiniger. Er muss zirka 15 Minuten einwirken. Danach schrubben Sie die Möbelstücke ab. Es wird gründlich mit klaren Wasser gespült bis alle Reste verschwunden sind.

Brillen mit Kunststoff reinigen

Brille mit Kunststoff

Auch an der Brille befindet sich Kunststoff, welches man regelmäßig reinigen sollte. (Bildqeulle: Josh Calabrese, unsplash.com)

Sie können die Brillen in eine Lösung aus kaltem, klaren Wasser und einigen Tropfen Zitronensaft einweichen und danach gut ausspülen. Verwenden Sie zum Trocknen nur ein spezielles Mikrofasertuch. Des Weiteren ist es auch möglich, den Kunststoffbrillenrahmen direkt mit einem Reinigungsprodukt vom Optiker oder aus dem Online-Shop zu reinigen.

Schneidebrett aus Kunststoff reinigen

Schneidebretter kommen in der Regel mit Lebensmittel in Kontakt. Sie können ihre Oberflächen daher mit Öl oder Margarine einreiben. Damit entfernen Sie hässliche Flecken aus den Kunststoffbrettchen. Nach dem Einreiben muss das Hausmittel eine Weile einwirken, bevor es mit warmen Wasser abgespült wird. Wenn es möglich ist, können die Schneidebretter in der warmen Sonne trocknen. Dadurch verschwinden meist noch vorhandene Flecken auf längere Sicht. Kleine, unempfindliche Schneidebretter aus Kunststoff könne Sie auch bei niedrigen Temperaturen im Geschirrspüler reinigen.

Vergilbten Kunststoff reinigen

Heller und weißer Kunststoff verliert mit der Zeit an Farbe und wird gelb. Das passiert unabhängig davon, ob es sich um Haushaltsgeräte, Lichtschalter oder um Elektrogeräte handelt. Um einen gelb gefärbten Kunststoff zu bleichen, bereiten Sie eine Mischung aus Wasser und weißem Essig zu.

Tauchen Sie einen Schwamm hinein und reiben Sie damit die Oberfläche ab. Lichtschaltern und Elektrogeräte dürfen Sie allerdings nur mit einem nebelfeuchten Tuch abwischen. Des Weiteren ist darauf zu achten, dass der Stromkreis getrennt ist. Die Umrandungen der Lichtschalter sollten Sie am besten abmontieren, damit an den Wänden keine unschönen Flecken entstehen.

Sofern kein Wasserbad mit weißem Essig möglich ist, können Sie vergilbte Flecken auch mit einer Backpulverpaste abreiben. Das ist besonders praktisch, wenn Sie bestimmte Stellen einer Spielekonsole, sowie von Aufbewahrungsboxen oder Spielzeugen in Angriff nehmen.

Kunststoff richtig pflegen

Auch bei Objekten aus Kunststoff lässt sich die Alterung nicht aufhalten. Ein regelmäßige und sorgfältige Reinigung ist schon einmal ein erster Schritt. Für die Pflege bewähren sich spezielle Vinylreiniger und UV-Versiegelungen. Auf dem Markt gibt es zudem verschiedene Wachse, die sich zur Pflege und Versiegelung von (schwarzen) Kunststoffen eignen. Sie bringen Kunststoffoberflächen effektiv zum Glänzen.

Vergilbungen am Kunststoff vorbeugen

UV-Strahlen sind der Feind von hellem Kunststoff. Daher setzten Sie Gegenstände aus Kunststoff nach Möglichkeit nicht dem direkten Sonnenlicht aus. Verwenden Sie zudem keine aggressiven Reiniger und keine Scheuerschwämme. Gartenmöbel, die Sie nicht brauchen können Sie abdecken. Wenn Sie die Oberflächen immer gründlich reinigen, können sich Staub und Schmutz nicht einbrennen. Auch Rauch und Wasserdampf führt zu Verfärbungen. Regelmäßiges Lüften in den Räumen schafft Abhilfe.

Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links:

  • https://www.haushaltstipps.net/kunststoff-reinigen/
  • https://utopia.de/ratgeber/fensterrahmen-reinigen-effektive-hausmittel-und-tipps/

Bildnachweis: ©Unsplash/Pexels/Pixabay

Waschkugel: Das kann die kleine Zauberkugel!

Waschkugel-Ratgeber: Das kann die kleine Zauberkugel

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Was ist eine Waschkugel?

Eine Waschkugel, welche man auch oft als Wäscheball bezeichnet, ist eine umweltfreundliche Alternative zum herkömmlichen Waschmittel. Sie besteht in der Regel aus drei Komponenten. Zum einen besitzt die Energie Waschkugel ein Keramikgehäuse mit wasserdurchlässigen Löchern.

Zum anderen befindet sich im Innern des Waschballs ein Säckchen gefüllt mit Mineralien und ein oder mehrere Magneten. Die Magnete sorgen letztendlich für die Steigerung des pH-Werts im Wasser und verstärken die Reinigungskraft.

Wie funktioniert eine Waschkugel?

Eine Waschkugel funktioniert zudem nur in der Waschmaschine. Sobald man die Waschkugel in die Waschmaschine legt und diese startet, beginnt die Magie des Waschballs. Sobald das Waschei mit Wasser in Berührung kommt, setzen die Mineralien im Inneren der Kugel negative Ionen frei. Diese wiederum sorgen dafür, dass sich der pH-Wert im Wasser ungeachtet erhöht und dieser letztendlich basisch ist.

Anschließend beginnt der eigentliche Reinigungsprozess durch die Zauberkugel. Verschmutzungen im Stoff oder kleine Schmutzpartikel können durch den Waschball nun angezogen werden. Das liegt übrigens daran, dass die Oberflächenspannung im Wasser abnimmt.

Ein großer Vorteil, den die Waschkugel bietet ist, dass Sie zudem auch Keime abtötet. Ausschlaggebend dafür sind die Mikroorganismen der Waschkugel. Sie wirken antibakteriell.

Jedoch entlädt sich das Waschei nach einiger Zeit, sodass man die Mikroorganismen zuerst wieder aufladen muss. Das macht man allerdings nicht in einem Fachgeschäft, sondern lediglich an der Sonne. Sollte die Sonne mal nicht scheinen, können Sie die Energie Waschkugel auch unter normales Lampenlicht legen.

Für wen eignet sich eine Waschkugel?

Das Waschei eignet sich im Grunde für jeden der umweltschonender Waschen möchte. Ein großer Vorteil der Waschbälle ist es, dass man hierbei ohne Mikroplastik waschen kann. Nicht nur unsere Wäsche profitiert davon, sondern auch jeder einzelne von uns selbst.

Was sind die Besonderheiten eines Wäscheballs?

Was sind die Vor- und Nachteile einer Waschkugel?

Vorteile
  • Kostengünstig
  • Kindersicher
  • Umweltschonend
  • Erhöhte Hautverträglichkeit
  • Weichspüler nicht mehr nötig
Nachteile
  • Geruchsneutral
  • Vorbehandlung bei hartnäckigen Verschmutzungen
  • Einige Waschkugeln beinhalten Plastik

Wäsche mit Waschkugel waschen: Anleitung

waschkugel benutzen anleitung
In dieser Anleitung erfahren Sie, wie Sie Ihre Wäsche mit einer Waschkugel waschen können.
Vorbereitungszeit: 2 Minuten
Arbeitszeit: 1 Stunde
Gesamtarbeitszeit: 1 Stunde 2 Minuten

Equipment

  • Waschkugel
  • Schmutzige Kleidung

Schritt für Schritt

  • Stecken Sie die schmutzige Wäsche in die Waschmaschine.
  • Legen Sie die Waschkugel in die Waschmaschine.
  • Wählen Sie ein Waschprogramm mit einer Temperatur zwischen 30 und 60 Grad aus.
  • Nehmen Sie die Waschkugel nach dem Waschgang heraus.
  • Lassen Sie die Waschkugel anschließend trocknen.

Notizen

Sollte Ihre Wäsche stark verschmutzt sein, so können Sie die Wäsche vor Beginn des Wäschegangs mit einem Fleckentferner bearbeiten.
Sollten Sie weiße Wäsche waschen, können Sie auch spezielles Waschmittel für weiße Wäsche hinzugeben.

 

Kaufratgeber für Wäschebälle

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Worauf muss man beim Kauf einer Waschkugel achten?

Bevor man sich für eine Waschei entscheidet, sollte man sich erst einmal Fragen, welche Faktoren einem als wichtig erscheinen. Auf dem Markt gibt es ganz unterschiedliche Waschkugeln und somit auch die unterschiedlichsten Funktionen. Auf welche Faktoren Sie beim Kauf einer Energie Waschkugel achten müssen zeigen wir Ihnen in diesem Abschnitt:

Umweltfreundlichkeit

Die Umwelt ist für den einzelnen Verbraucher, in der Kaufentscheidung, immer wichtiger geworden. Auch beim Kauf eines Wascheies sollte man umweltschonend vorangehen. Wichtig dabei sind Fragen wie:

  • Wie hat der Hersteller die Waschkugel hergestellt?
  • Welche Verpackung hat die Waschkugel - Plastik oder Pappe?
  • Ist die Waschkugel vegan?
  • Enthält das Produkt Plastik?
  • Löst sich beim Waschgang Mikroplastik?

Duftstoffe

Wer seine Wäsche mit der Waschkugel wäscht, merkt schnell, dass die gewaschene Wäsche geruchsneutral riecht. Die einfache Begründung ist, dass ein Wäscheball meist keine Duftstoffe beinhaltet. Jedoch hat das einen großen Vorteil für Allergiker, da die Duftstoffe meist unverträglich für die Haut sind.

Wer jedoch möchte, dass die Wäsche nach dem Waschgang mit der Waschkugel duftet, kann etwas ätherische Öle hinzugeben. Somit riecht die Wäsche frisch, ohne dass Sie Waschmittel benutzen müssen.

Haltbarkeit/Kosten

Hier sollte man sich die Frage stellen, wie oft man die Waschkugel nutzen kann. Je nach Modell schwankt die Nutzbarkeit der Energie Waschkugel zwischen 500 und 1000 Waschgänge. In vielen Fällen gibt der Hersteller jedoch an, wie oft gewaschen werden kann.

Gleichermaßen können so auch die Kosten pro Waschkugel errechnet werden. Beispiel: Sie kaufen ein Waschei für 20 Euro. Diese wiederum kann man für 1000 Waschgänge nutzen. Rechnet man nun 20 geteilt durch 1000, so erhält man 0,02 Euro pro Waschgang. Im Wesentlichen beweist diese Rechnung, wie kostengünstig eine Energie Waschkugel gegenüber dem herkömmlichen Waschmittel eigentlich ist.

Vorbehandlung

Ein kleiner Nachteil von vielen Waschkugeln ist es leider, dass sich hartnäckige Verschmutzungen nicht lösen. Im Prinzip liegt es daran, dass die Reinigungskraft zu herkömmlichen Waschmittel nicht so stark ist. Daher muss man vor dem Waschgang das Kleidungsstück selbst bearbeiten. Dieser Aspekt ist leider unumgänglich.

Für eine optimale Vorbehandlung der verschmutzen Kleidungsstücke eignet sich aber Gallseife oder ein Fleckenentferner am besten.

Verträglichkeit

In der Regel sind alle Waschkugeln frei von Duftstoffen. Somit ist die Garantie geben, dass der Wäscheball hautfreundlich und geeignet für Allergiker ist. Jedoch ist es zu empfehlen auch hier die Herstellerangaben genauer zu betrachten. Weniger Waschkugeln werden auch mit natürlichen Duftstoffen hergestellt.

Wie viel kostet eine Waschei?

Hochwertige Energie Waschkugeln kosten in der regel zwischen 30 und 50 Euro. Anderseits kann der Preis je nach Funktion, Größe und Zubehör des Wäscheballs variieren.

Ob man den Wäscheball nun online kauft oder in einem Fachgeschäft macht heutzutage keinen großen Unterschied mehr.

Im Fachgeschäft kaufen Online kaufen
zwischen 10 und 30 Euro zwischen 9 und 50 Euro

Wo kann man einen Wäscheball kaufen?

Grundsätzlich kann man einen Wäscheball in jeder Drogerie wie z.B. Dm oder Rossmann kaufen. Allerdings findet man auch online viele günstige Waschkugeln zum Kaufen. Dazu bieten sich beispielsweise Online-Shops wie Amazon oder die Herstellerseite der einzelnen Produkte an.

Wissenswertes zur Waschkugel

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Gibt es Alternativen zu einem Wäscheball?

Im folgenden zeigen wir Ihnen einige Alternativen zu den Waschkugeln:

Waschnuss

Der größte Konkurrent der Waschkugel sind die Waschnüsse. Auch sie werden hauptsächlich als Alternative zu herkömmlichen Waschmittel genutzt. Übrigens sind diese auch frei von chemischen Stoffen und zu 100 Prozent ökologisch. Zudem bieten sie den Vorteil, dass Sie hautfreundlich und gewebeschonend sind.

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Die Anwendung von Waschnüssen ist wirklich einfach:

  1. Anfangs brechen wir die Waschnüsse auf.
  2. Anschließend legen wir die Waschnüsse in eine Schüssel.
  3. Nun gießen wir etwas Wasser in die Schüssel und lassen die Waschnüsse einweichen.
  4. Mit einem Sieb filtern wir nun die Waschnüsse aus dem Wasser.
  5. Den zurückbleibenden Sud nutzen wir nun für den nächsten Waschgang.

Waschen mit Kastanien

Eine interessante, jedoch gewöhnungsbedürftige Alternative bieten uns Kastanien. Auch mit Kastanien können wir unsere verschmutze Wäsche waschen.

https://www.youtube.com/watch?v=WKVe6aDx8_g

  1. Anfangs schneiden wir die Kastanien in Stücke.
  2. Anschließend geben wir die Kastanien in eine Schüssel.
  3. Nun gießen wir lauwarmes Wasser in die Schüssel und lassen die Kastanien ziehen.
  4. Ist das Wasser schon leicht trüb, können wir die Kastanien aus dem Wasser filtern.
  5. Das gefilterte Wasser kann man dann anschließend als natürliches Waschmittel verwenden.
Vorsicht: Da die Kastanien eine glatte Fläche besitzen, können wir hier beim Zerkleinern schnell abrutschen. Passieren Sie daher auf Ihre Finger auf! Zudem sollten beim gesamten Vorgang keine Kinder anwesend sein.

Wäsche waschen mit Efeu

Eine weitere umweltfreundliche Alternative bieten uns Efeublätter. Auch diese Methode erscheint einem unter dem Strich gewöhnungsbedürftig. Allerdings kann auch das Waschen mit Efeu die Verschmutzungen an der Kleidung lösen. Grund dafür sind die enthaltenen Saponine in den Efeublättern.

  1. Nehmen Sie sich etwa 10 bis 15 Efeublätter zur Hand.
  2. Zerkleinern Sie die Efeublätter anschließend durch Knicken oder schneiden.
  3. Stecken Sie die Efeublätter in ein Wäschenetz.
  4. Geben Sie anschließend das Wäschenetz in die Waschmaschine.
  5. Nehmen Sie das Wäschenetz nach dem Waschgang heraus.
  6. Entleeren Sie anschließend das Wäschenetz.

Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links:

  • https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2017/04/01/welches-waschmittel-bei-neurodemitis
  • https://www.chemie.de/lexikon/Tenside.html
  • https://lebens-mosaik.de/was-sind-saponine-natuerliches-waschmittel/
  • https://www.haus.de/leben/waschkugeln-test

Bildnachweis: ©Unsplash

Holz imprägnieren: Das sollte man wissen!

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Warum muss man Holz imprägnieren?

Im Außenbereich ist das Holz andauernd den Belastungen durch UV-Strahlen und Feuchtigkeit ausgesetzt. Dadurch kann es aufweichen, verblassen und auch spröde werden. Das Naturprodukt Holz ist zudem einem erheblichen Risiko durch verrottende Schimmelpilze ausgeliefert.

Eine weitere Gefahr besteht für Außenholz, das im direkten Erdkontakt steht. Durch eine Behandlung mit Holzschutzmittel kann man sicherstellen, dass sich die Lebensdauer Ihres Gartenhauses oder des Carports verlängert.

Das Holz imprägnieren im Außenbereich: Es macht den Baustoff wasserabweisend, sodass er bis zu fünfmal länger hält. Eine Holzimprägnierung verhindert Moos- und Algenablagerungen. Zudem erfolgt diese Methode wesentlich umweltfreundlicher als vor 20 Jahren.

Wie oft muss man Holz imprägnieren?

Der Zweck der Imprägnierung besteht darin, die Lebensdauer eines Produkts zu verlängern. Häufig verwendete Hölzer wie Fichte, Kiefer, Tanne, Lärche oder Buche sind nicht sehr beständig gegen Pilze.

Dank einer Kesseldruckimprägnierung entweicht die Feuchtigkeit aus dem Holz. Bei diesem Vakuum-Druckverfahren wird das Holz zusammengedrückt. Danach füllt man speziell entwickeltes Salz in den Kessel. Nach einer Fixierzeit von zirka 48 Stunden ist das Holz für einen längeren Zeitraum gegen Pilze, Fäulnis und Insekten geschützt.

Wenn Sie Ihr Gartenhaus aus Holz mit einer herkömmlichen Dünnschicht-Lasur versehen, müssen Sie dies alle zwei Jahre wiederholen. Bei Dickschicht-Lasuren ist das Imprägnieren in der Regel alle fünf Jahre ausreichend. Bevor Sie das Holz imprägnieren, muss man allerdings die alten Lackschichten entfernen.

Womit kann man Holz imprägnieren?

holz impraegnieren womit

Es gibt mehrere verschiedene Methoden wie man das Holz imprägnieren kann. (Bildqeulle: Ian Schneider, unsplash.com)

Sie können sich für die Druckimprägnierung entscheiden bei der man das Holz in einen großen Kessel gibt. Der Kessel wird geschlossen, die Luft tritt aus und das Imprägniermittel wird in das Holz gedrückt. Danach fällt der Druck im Kessel. Dieser Vorgang wird immer wieder wiederholt. Das Mittel dringt einige Millimeter in das Holz ein. Kesseldruckimprägniertes Holz erhält auf diese Weise eine feuchtigkeitsabweisende Schicht.

Sie können sich auch für einen Holzlack entscheiden. Er dringt kaum in das Holz ein. Trotzdem erhält das Holz eine dicke Schutzschicht. Die Holzlasur ist eher für den Außenbereich gedacht.

Sie durchdringt das Holz und schützt es von innen. Sowohl Holzlacke als auch Lasuren erhalten interessierte Nutzer in unterschiedlichen Farben. Des Weiteren gibt es die Möglichkeit den natürlichen Werkstoff Holz mit Öl vor dem Austrocknen und vor einer Rissbildung zu bewahren. Mit Sonnenblumenöl können Sie zum Beispiel Schneidbretter aus Holz vor dem Vergrauen schützen.

Holz imprägnieren mit diesen Hilfsmitteln

Für die Druckimprägnierung wird ein spezieller Kessel mit einer Pumpe eingesetzt. Kesseldruckimprägniertes Holz eignet sich für praktisch alle Außengebäude sowie auch für Außenverkleidungen, Balkonstrukturen, Schuppen, Zäune und Gartenmöbel.

Auf diese Art lassen sich Holzlatten und Holzbalken imprägnieren, die man später beispielsweise für ein Gartenhaus verwendet. Die Druckimprägnierung erfolgt vor Beginn der Holzbearbeitung. Das bedeutet Sie lassen die Holzlatten imprägnieren, bevor man sie dann für die Balkonverkleidung verwendet. Kesseldruckimprägniertes Holz benötigt keine weitere Behandlung.

Sie können den Holzlack, die Lasuren oder das Holzschutzöl mithilfe eines Pinsels oder eines Pumpsprühgerätes auftragen. Zuvor werden alle Schmutz- und Farbreste mit Schmirgelpapier oder mit einem Schleifgerät entfernt. Staubreste lassen sich mit einer Bürste beseitigen.

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Unebenheiten werden mit einer Kittmasse und einem Spachtel ausgebessert. Tragen Sie bei diesen Arbeiten unbedingt eine Atemschutzmaske, eine Schutzbrille und Handschuhe. Bei der Tauchtechnik taucht man wiederum das Holz in ein großes Bad.

Anschließend lässt man es für zirka 20 Minuten im Imprägniermittel. Dies gibt dem Holz die Möglichkeit, sehr viel von dem Mittel aufzusaugen.

Holz imprägnieren - Anleitung

Gartenhaus imprägnieren

Als stolzer Besitzer eines Sommerhauses aus Holz möchten Sie bestimmt, dass es auch nach zehn Jahren noch wie neu aussieht. Holz ist ein natürlicher Werkstoff, der allerdings einiges an Pflege erfordert. Eine Imprägnierung mit einem Holzschutzmittel macht das Holz unempfindlich gegenüber von Feuchtigkeit und Witterungseinflüssen. Imprägniertes Holz ist robust und widerstandsfähig.

Nachdem das Gartenhaus aufgebaut ist, beginnen Sie mit der Imprägnierung. Füllen Sie das flüssige Imprägniermittel in ein Pumpsprühgerät. Nun besprüht man alle Holzelemente gleichmäßig. Natürlich lässt sich das Mittel auch mit einem Pinsel auftragen. Sprühen geht allerdings schneller.

Alle von außen sichtbaren Teile müssen imprägniert werden. Vergessen Sie die Fenster und Türen nicht.

Streichen Sie am besten noch einmal mit einem Pinsel nach. Für einen optimalen Schutz müssen alle Holzelemente imprägniert sein. Nun lassen Sie das Gartenhaus einen bis zwei Tage trocknen. Wollen Sie einen Decklack auftragen, dann sollten Sie nach der Imprägnierung einen Monat verstreichen lassen.

Kesseldruckimprägnierung für Holz

Wie in diesem Ratgeber bereits angeführt, sorgt eine Druckimprägnierung für die längste Lebensdauer des Holzes. Die Druckimprägnierung wird vor der Verarbeitung des Holzes durchgeführt. Denn danach können die Endkanten nicht mehr behandelt werden.

Für die Druckimprägnierung kommt das Holz in einen großen Kessel, der geschlossen wird. Die Luft tritt aus, der Kessel wird drucklos. Nun kommt das Imprägniermittel (Salz) dazu und es wird Druck auf den Kessel ausgeübt. So drückt man das Mittel in das Holz hinein. Sobald der Druck auf einen bestimmten Wert abfällt, schaltet sich die Pumpe ein, um ihn wieder auf zirka 9,5 bar zu bringen.

Der Vorgang wiederholt sich so lange, bis der Druck konstant bleibt. Das Imprägniermittel ist nun einige Millimeter in das Holz eingedrungen und bildet dort eine feuchtigkeitsabweisende Schicht.

Auf diese Weise imprägniertes Holz bewährt sich zum Errichten von Sommerhäusern, für Außenverkleidungen, Zäunen, Schuppen und Gartenmöbeln. Das Holz braucht zwar keine weitere Behandlung, allerdings kann es auf Wunsch mit einer schönen Farbe versehen werden.

Ist die Kesseldruckimprägnierung giftig?

Ist das Holz kesseldruckimprägniert, dann ist dies an der grünlichen Einfärbung zu erkennen. Die Lebensdauer ist erhöht, allerdings gibt es auch Nebenwirkungen. Das pflegeleichte Holz kann Allergien auslösen. Experten streiten sich, ob kesseldruckimprägnierte Hölzer eventuell Krebs auslösen können. Es sollte nicht in Innenräumen und bei Kinderspielgeräten verwendet werden.

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Holz imprägnieren: Tipps

Wie bereits berichtet kann man Holz zum Beispiel mit Druck und Vakuum imprägnieren. Eine weitere beliebte Konservierungsart ist die Eintauchtechnik. Sie wird zur Schwarzimprägnierung angewendet.

Das Holz wird dazu für zirka zehn bis zwanzig Minuten in einer großen Wanne (Bad) in ein Imprägniermittel getaucht. Auf diese Weise kann das Holz eine große Menge der Imprägnierung aufnehmen. Allerdings ist es schwer eine gleichmäßige Farbe zu erhalten, wenn das Holz zu feucht ist.

Bei trockenen Balken und Latten führt diese Methode zu einer schönen schwarzen Farbe. Zudem wird die Holzstruktur deutlich sichtbar. Sie können das Imprägniermittel auch mithilfe eines Pinsels oder eines Pumpsprühgerätes auftragen.

Vor- und Nachteile von Holzimprägnierungen

Vorteile: Eine Imprägnierung schützt das Holz im Außenbereich vor äußeren Einflüssen wie Wetter, Insekten- und Pilzbefall. Bei der Imprägnierung vor der Verarbeitung des Holzes erreichen Sie alle Elemente, die man nach dem Zusammenbau nicht mehr erfassen kann. In den meisten Fällen ist die Imprägnierung sehr dünn und farblos. In der Folge können Sie Ihr Gartenhaus, das Balkongeländer, den Gartenzaun schützen, ohne dass Sie sich um Verfärbungen sorgen müssen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie Ihre Holzmöbel mithilfe von Leinöl oder Sonnenblumenöl lebensmittelecht imprägnieren können.

Nachteil: Wenn Sie zum Beispiel Ihr Sommerhaus imprägnieren, dann müssen Sie in der Regel sehr lange warten. Das Sommerhaus kann man daher erst nach einer bestimmten Weile betreten. Zudem müssen sie es von außen imprägnieren. Bei einem Geräteschuppen kann man die Imprägnierung auch innen anbringen.

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Quellen und weitere Links:

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Wäsche riecht muffig: Ursachen und Lösungen

Wäsche riecht muffig: Ursachen

Wenn Sie Ihre Kleidung eine Weile nicht mehr getragen haben, kann diese abgestanden riechen. Versuchen Sie, die Wäschestücke ein paar Stunden draußen an der Leine aufzuhängen. Auf diese Weise wird ihnen neues Leben eingehaucht.

Oft reicht die Kombination aus Sonnenlicht und einer Brise frischer Luft aus, um den Schimmelgeruch zu lindern. Wenn Sie Ihre Kleidung das nächste Mal längere Zeit aufbewahren, legen Sie kleine duftende Lavendelsäckchen dazwischen.

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Der Hauptgrund warum Wäsche muffig riecht, sind Bakterien. Sie nisten sich in den Fasern der Textilien ein und haften an ihnen. Es gibt aber auch durchaus Gründe, warum Wäsche nach dem Waschen muffig und nicht frisch riecht.

Falsche Dosierung des Waschmittels

Eine der Ursachen, warum die Textilien auch nach dem Waschen schlecht riechen, ist die falsche Dosierung des Waschmittels. Wenn Sie ein flüssiges Produkt verwenden, kann es vorkommen, dass es nicht genug für den Zustand Ihrer verschmutzten Wäsche ist.

Meist neigt man dazu, die Reinigungsmittelmenge entsprechend der Wäschemenge zu dosieren. Es ist jedoch ebenso wichtig, den Zustand der Bekleidung zu berücksichtigen. Sportbekleidung benötigt in der Regel mehr Waschpulver als eine Bluse, die man nur für einige Stunden trägt. Halten Sie sich an die Dosieranweisungen.

Denn überschüssiges Reinigungsmittel lässt sich nur schwer ausspülen. Es wird dann in den Fasern eingeschlossen bleiben, wodurch Staunässe und Schimmelbildung gefördert werden. Zudem gilt es zu bedenken, dass man für eine Maschine mit einer Kapazität von 6 Kilogramm weniger Waschmittel benötigt.

Ein Gerät mit 7 Kilogramm Volumen verträgt natürlich mehr Waschmittel. Investieren Sie in einen Messbecher, er erleichtert Ihnen die Dosierung.

Geschlossene Waschmaschinentrommel

Sobald die feuchte Wäsche aus der Maschine entnommen und aufgehängt wurde, schließen viele Nutzer die Tür der Waschmaschine. Das sollten Sie lieber nicht machen, denn am Ende des Waschgangs befinden sich noch Wasser und Feuchtigkeit an den Wänden.

Dadurch fördert man das Wachstum der Bakterien. Lassen Sie die Waschmaschine bei offener Tür austrocknen, damit sie sich nicht in ein Paradies für Keime verwandelt.

Falsche Wahl des Waschprogramms

Wenn Sie sich häufig für kurze Waschgänge entscheiden, dann überdenken Sie diese Strategie noch einmal. Obwohl die Wäsche optisch sauber aussieht, können immer noch Keime im Stoff vorhanden sein. Bedenken Sie zudem, dass niedrige Temperaturen die Textilien zwar schützen.

Aber Sie werden damit meist die verschwitzten Gerüche nicht los. Riecht Ihre Wäsche muffig? Dann versuchen Sie die Kleidungsstücke bei einem langen Zyklus mit der am Kleidungsetikett höchsten angegebenen Temperatur zu waschen. Außerdem können Sie einige Teelöffel weißen Essig in die Waschmittelschublade geben.

Denken Sie bei stark verschmutzter Wäsche auch über eine Vorwäsche und über eine zusätzliche Spülung nach.

Bakterien in der Waschmaschine

Es ist wichtig, dass Sie den Zustand Ihrer Waschmaschine im Auge behalten. Wird häufig bei niedrigen Temperaturen gewaschen, dann werden die Bakterien und Keime nicht vollständig zerstört. Sie setzen sich in der Trommel ab und sorgen dort für schlechte Gerüche.

Auch hinter der Maschinentür können sich Keime und Bakterien ansiedeln. Sorgen Sie dafür, dass das Innere der Maschine immer gründlich sauber ist. Entfernen Sie alle Fremdkörper aus dem Gerät und führen Sie einen Waschgang (ohne Wäsche) mit 95 Grad Celsius durch.

Bakterien in der Kleidung

Um Bakterien aus der Wäsche zu beseitigen, muss die Temperatur der Wäsche 40° Celsius überschreiten. Idealerweise sollte die Temperatur zwischen 60 und 90° Celsius liegen. In der Regel sind diese Keime harmlos. Eine Wäsche bei 40 Grad Celsius eliminiert eine große Menge an Bakterien und Keimen - aber leider nicht alle.

Das ist der Grund, warum man die Textilien unter bestimmten Umständen bei mindestens 60 Grad waschen muss. Für ältere Menschen und Babys, deren Immunität geschwächt ist, muss die Temperatur beim Waschen höher sein. Bei Kleidung, Bettwäsche, Badetüchern und Stoffspielzeug sollte man also bei mindestens 60 Grad Celsius waschen. Mittlerweile gibt es bereits moderne Waschmaschinen, die durch Elektrolyse einen Sauerstoffdunst erzeugen.

Dieser setzt sich auf den Textilien ab und beseitigt dabei die Bakterien innerhalb von 30 Minuten. Auf diese Weise bleiben Form und Farben der Kleidungsstücke bewahrt und es ist trotzdem für eine perfekte Hygiene gesorgt. Und das selbst dann, wenn Sie ein Waschprogramm mit 30 Grad auswählen.

Wäsche zu lange in der Waschmaschine

Wenn Ihre Textilien nach dem Waschen feucht riechen, müssen Sie diese möglicherweise schneller aus der Maschine nehmen. Denn wie in diesem Ratgeber bereits angemerkt, ist Nasswäsche ein idealer Spielplatz für Bakterien und Keime.

Bleibt die Wäsche zu lange in der Maschine, sammeln sie sich dort an. Die Funktion "Startverzögerung" kann eine Lösung sein, wenn Sie tagsüber im Büro sind. Dann ist der Waschgang zu einem für Sie günstigen Zeitpunkt abgeschlossen.

Wäsche riecht muffig: Tipps

waesche riecht muffig tipps

Mit diesen Tipps können Sie verhindern, dass Ihre Wäsche nach dem Wäschegang muffig riecht. (Bildquelle: Ricardo Gomez Angel, unsplash.com)

Muffige Wäsche an der Sonne trocknen

Sie können den Wäschetrockner vergessen, wenn es das Wetter zulässt. Im Freien nehmen die Textilien den frischen Geruch von Ozon an. Der aktivierende Sauerstoff wirkt auf die Wäsche wie ein natürliches Desinfektionsmittel und eliminiert Bakterien und schlechte Gerüche. Schwarze und farbige Wäsche sollten Sie allerdings nicht direkt dem Sonnenlicht aussetzen.

Wäsche, die an einer Leine an der Sonne trocknen kann, nimmt einen angenehmen, frischen Geruch an. Zudem ist das Trocknen im Freien praktisch, sparsam und ökologisch. Trockner verbrauchen viel Energie. Luftgetrocknete Kleidung und Laken riechen außerdem himmlisch. Des Weiteren ist die Sonne ein wirksames Bleichmittel, bei organischen Flecken wie Blut- und Tomatenflecken und auch bei verfärbten Stoffwindeln.

Waschmaschine reinigen

Sie müssen Ihre Waschmaschine von Zeit zu Zeit reinigen, damit es nicht zu schlechten Gerüchen kommt. Hinter der Gummidichtung kann sich zum Beispiel schwarzer Schimmel bilden. Zuerst werden die Türdichtungen und die Hohlräume dahinter mithilfe von weißem Essig gereinigt. Dazu können Sie Mikrofasertücher verwenden.

Geben Sie bei einer Frontladermaschine einen Liter weißen Essig in den Waschmittelspender. Fügen Sie anschließend eine halbe Tasse Backpulver in den Weichspülbehälter dazu. Nun können Sie mit dem langen Waschzyklus beginnen. In der Zwischenzeit reinigen Sie die Außenseite der Maschine mit einem in Essig getränktem Mikrofasertuch. Verwenden Sie keinen Schleifschwamm, die Oberfläche und die Farbe könnten Schaden nehmen.

Sie sollten noch einen zweiten Waschgang mit heißem Wasser durchführen. Sobald der zweite Zyklus vorbei ist, bleibt die Tür offen stehen, damit das Innere der Maschine trocknen kann. Reinigen Sie auch die Waschmittelschublade und das Fach für den Weichspüler. Außerdem sollte man den Wassereinlass- und das Abflussfilter regelmäßig überprüfen.

Weichspüler benutzen

Weichspüler verwendet man hauptsächlich, um Stoffe weich und faltenfrei zu halten. Außerdem verleiht das Produkt der Wäsche einen feinen Hauch von Duft. Für Sportbekleidung ist jeder Weichspüler tabu. Er verstopft die Poren dieser Textilien. Dadurch verhindert man die Ableitung der Feuchtigkeit (Schweiß) nach außen.

Wäsche direkt nach dem Waschen ausräumen

Räumen Sie die Wäsche sofort nach jedem Waschgang aus der Maschine. Hängen Sie die Textilien unverzüglich auf die Leine, wenn Sie keinen Trockner verwenden. Die Wäsche muss vollkommen trocken sein. Erst dann faltet man sie. In feuchten Textilien können sich Bakterien und Keime ansammeln.

Welche Hausmittel helfen bei muffiger Wäsche?

Natron: Natron ist ein wirksames und kostengünstiges Mittel um schlechte Gerüche aus Textilien und aus der Waschmaschine zu beseitigen. Fügen Sie Ihrer Waschmaschine einen Esslöffel Natron oder Backpulver hinzu, um die Gerüche in der Wäsche zu neutralisieren. Außerdem hinterlässt auch eine Tasse weißer Essig im Weichspülerfach einen guten Geruch auf der Wäsche.
Zitronensäure: Dieses Mittel ist eine weitere wirtschaftliche Lösung, um üble Gerüche aus der Waschmaschine zu entfernen. Es tötet Bakterien ab und hinterlässt einen frischen Geruch. Die Anwendung ist einfach: Sie vermischen sieben bis acht Esslöffel Zitronensaft mit Wasser. Diese Lösung gibt man direkt in die Trommel, dann starten Sie den Waschgang.

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Kupfer reinigen: Wir zeigen wie es geht!

Was genau ist eigentlich Kupfer?

Bei Kupfer handelt es sich um ein recht weiches Metall, das als chemische Element „CU“ im Periodensystem gelistet ist. Kupfer gehört zur Familie der Halbedelmetalle und wird häufig als Strom- oder Wärmeleiter eingesetzt.

Warum muss man Kupfer reinigen?

Sowohl im Innen- als auch im Außenbereich reagiert Kupfer mit den verschiedensten Bestandteilen der Luft. Diese Einwirkung von Sauerstoff, Schwefeldioxid und Kohlendioxid führt dazu, dass sich zunächst blinde Flecken auf dem Metall bilden. Dieser Prozess wird als Kupfer Oxidation bezeichnet. Daraufhin beginnt sich das Kupfer zunehmend zu verfärben, bis letztendlich ein charakteristisches grünliches Farbbild zu erkennen ist. Diese Schicht ist wasserfest und schützt das Kupfer vor einer weiteren Veränderung.

Möchten Sie oxidiertes Kupfer reinigen, bedarf dies einer speziellen Behandlung. Diese kann entweder mit Spezialreiniger oder Hausmitteln erfolgen.

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Wie oft muss man Kupfer reinigen?

Wenn Kupfer oxidiert, gehen winzige Teile dessen eine Verbindung mit einzelnen Bestandteilen der Luft ein. Beim Kupfer putzen löst sich diese dünne aber unschöne Schicht in vollem Umfang vom betroffenen Gegenstand. Somit trägt jede weitere Reinigung des Kupfers dazu bei, dass auch eine hauchdünne Schicht des Kupfers selbst abgetragen wird. Daher ist es zu empfehlen, erst angelaufenes Kupfer zu reinigen, wenn eine dringende Notwendigkeit zugrunde liegt.

Tipp: Gewöhnliches Abstauben und Putzen schadet dem Kupfer nicht, weshalb das sanfte Polieren mit einem Tuch einer grundlegenden Reinigung vorzuziehen ist.

Kupfer reinigen mit Hausmittel

Kommen Hausmittel bei der Reinigung von Kupfer zum Einsatz, zielen diese zunächst allesamt darauf ab, das Kupferoxid durch die Reaktion mit Säure zu lösen. Da Kupfer edler ist als der Wasserstoff der Säure, wird dieses nicht angegriffen.

Achtung:

Kupfer sollte nicht allzu lange einer Säure ausgesetzt werden, da andernfalls giftiger Grünspan entstehen kann. Geben Sie außerdem keine Kupfer Gegenstände in die Geschirrspülmaschine, da dieses auch hier unter Umständen grün anläuft.

Die dunkle Färbung, die sogenannte Patine, lässt sich beim Kupfer reinigen mit Natron, Soda oder Backpulver nicht entfernen. Weitaus vielversprechender zeigt sich hingegen die Wirkung folgender Hausmittel:

Tipps zum Reinigen von Kupfer

Sowohl im Außen- als auch im Innenbereich benötigt Kupfer keine besondere Form an Pflege. Im Freien sorgt die wasserundurchlässige Patina für optimalen Schutz des Materials. Mit der Zeit nimmt Kupfer dann ein charakteristisches Grün an wie es beispielsweise die Freiheitsstatue aufweist.

Um den Glanz von Kupfer möglichst lange zu erhalten, sollten Sie beim Kupfer reinigen oder pflegen auf den Einsatz der Spülmaschine verzichten.

Zudem ist davon abzuraten, beim Pflegen von Kupfer auf Chemie zu setzen. Zwar sind im Handel zahlreiche Spezialreiniger erhältlich, diese erhöhen aber das Risiko einer möglichen Beschädigung und sind vergleichsweise teuer. Als günstigere und umweltfreundlichere Alternative sollten Sie stattdessen auf Hausmittel setzen.

Wie kann man Kupfer reinigen?

Je nachdem welchen Kupfergegenstand man reinigen möchte, gibt es mehrere Möglichkeiten:

Kupferdachrinne

Kupferdachrinne
Wie beim Kupfer reinigen allgemein, sollten Sie bei der Reinigung Ihrer Kupferdachrinne möglichst auf den Einsatz von Chemie verzichten. Andernfalls würden alle Chemikalien beim Abspülen in vollem Umfang in den Garten gelangen. Außerdem sollten Sie auf den Einsatz eines Hochdruckreinigers verzichten, da dieser schlimmstenfalls starke Beulen an der Dachrinne verursachen kann.
Die Reinigung selbst gelingt mit Wasser, Salz und Essigessenz.
Vorbereitungszeit: 1 minute
Arbeitszeit: 15 Minuten
Gesamtarbeitszeit: 45 Minuten
Keyword: Kupferdachrinne

Equipment

  • 600 ml warmes Wasser
  • 100 ml Essigessenz

Schritt für Schritt

  • Mischen Sie 600 ml warmes Wasser mit 100 ml Essigessenz sowie einem Esslöffel Salz.
  • Reiben Sie nun die Kupferdachrinne mit einem weichen, sauberen Lappen ab.
  • Für schwer zugängliche Ecken empfiehlt sich eine dicke Paste aus Essig und Salz, die sich einfach mit einer Zahnbürste oder einem Borstenpinsel auftragen lässt.
  • Lassen Sie das Gemisch etwa eine halbe Stunde einwirken.
  • Danach ist es an der Zeit, das Mittel großzügig mit warmem Wasser abzuspülen.
  • Abschließend trocknen und polieren Sie Ihre Kupferdachrinne mit einem fusselfreien Tuch.

Kupfergeschirr

Die Reinigung von Kupfertöpfen oder Kupferschüsseln gelingt mithilfe von Holzasche für gewöhnlich mit nur wenig Aufwand. Nachdem Sie den Gegenstand mit etwas Wasser und Spülmittel ausgewaschen haben, kann das Entfernen des matten Effekts beginnen.

Alles, was Sie hierfür benötigen, ist etwas Zeitungspapier und Holzasche. Geben Sie nun etwas Asche in den Topf und reiben mithilfe von Zeitungspapier den gesamten Gegenstand ein. Der matte Effekt wird nach dem Polieren verschwunden sein.

Kupferkessel

Bei der Reinigung von Kupferkesseln erweist sich Ketchup als wahres Wundermittel. Hierfür reiben Sie den gesamten Gegenstand mit Ketchup ein und lassen dies kurze Zeit einwirken. Anschließend spülen Sie die Masse mit klarem Wasser ab. Mit etwas Glück gelingt das Entfernen der Patina ganz ohne Schrubben.

Achtung!

Da Grünspan giftig ist, sollten Sie in jedem Fall auf einen Spezialreiniger zurückgreifen. Maximale Sicherheit erlangen Sie jedoch nur, wenn Sie den betroffenen Gegenstand austauschen.

Kupfertisch

Die Anwendung mit Zitronensäure oder Sauerkrautsaft empfiehlt sich vor allem bei der Reinigung glatter angelaufener Gegenstände. Hierfür halbieren Sie eine frische Zitrone und reiben mit dieser über die betroffene Fläche. Bei Bedarf kann es helfen, die Zitronenhälfte etwas fester zu drücken, damit etwas Saft austritt.

Tipp: Wenn Sie etwas Salz auf die Zitronenschale geben, verstärkt sich die Wirkung.

Hochglänzende und polierte Gegenstände sollten Sie nicht mit Zitronensäure behandeln, da diese unter Umständen Schaden nehmen könnten. Die Behandlung und Wirkung von Sauerkrautsaft ist stark mit der von Zitronensäure vergleichbar.

Haushaltsgegenstände aus Kupfer

Eine Mischung aus Essig, Salz und Wasser empfiehlt sich besonders bei der Reinigung von kleinen Gegenständen. Diese können hierfür direkt in die Lösung eingelegt werden. Für eine zuverlässigere Wirksamkeit empfiehlt es sich, die Lösung auf dem Herd zu erwärmen, sodass sich das Salz vollständig löst.

Alternativ eignet sich auch eine Masse aus Essig und Salz, die Sie einfach mit einer Zahnbürste auf den jeweiligen Gegenstand auftragen. Nach einer gewissen Einwirkdauer lässt sich die Masse mit klarem Wasser abspülen.

Kupfermünzen

Bei kleinen Gegenständen können Zahnpasta und Zahnbürste das Kupfer reinigen enorm erleichtern. Hierfür tragen Sie die Zahnpasta einfach mit der Zahnbürste auf die Kupfermünze auf und lassen diese einwirken. Abschließend genügt es, die Zahnpasta mit einem weichen Tuch zu polieren.

Kupferschmuck

Reine Buttermilch ist im Rahmen der Reinigung von Kupferschmuck hilfreich gegenüber leichten Verschmutzungen und dunklen Flecken. Unter der Zugabe von Salz lässt sich ein wirksames Mittel kreieren, das das Kupfer reinigen deutlich erleichtert.  Diese Paste lässt sich einfach selbst herstellen, indem Sie Buttermilch und Salz im Verhältnis 1:1 mischen.

Tipp: Die Zugabe von Salz verdickt nicht nur die Buttermilch, sondern verstärkt auch deren Wirkung. Bereits nach einer kurzen Einwirkzeit ist es ausreichend, den jeweiligen Gegenstand mit einem weichen Tuch zu polieren.

Alternativ eignet sich eine Lösung aus Salz und Essig oder Salz und Zitronensäure. Mit etwas Mehl entsteht ein Brei, der sich einfach auf den Gegenstand streichen lässt. Nach rund einer halben Stunde genügt es, diesen mit einem trockenen Tuch sauber zu wischen.

Zahnpasta ist eine weitere Möglichkeit, um beim Kupfer reinigen Hausmittel einzusetzen. Sobald die Zahnpasta auf dem Gegenstand getrocknet ist, genügt es, diese behutsam abzuwaschen.

Kupfer polieren

Beim Kupfer reinigen kommt es jeweils zum Ablösen einer hauchdünnen Schicht des Materials. Deshalb sollten Sie Ihre Kupfer Gegenstände nicht allzu oft einer grundlegenden Reinigung unterziehen.

Damit der Glanz allerdings erhalten bleibt, ist es zu empfehlen, Gegenstände aus Kupfer in regelmäßigen Abständen zu polieren. Hierfür ist jedes saubere und weiche Tuch bestens geeignet.

Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links:

  • https://www.putzen.de/kupfer-reinigen/
  • https://www.merkur.de/leben/wohnen/kupfer-reinigen-diese-hausmittel-schuetzen-oxidation-zr-9929125.html

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Modeschmuck reinigen: So glänzt ihr Schmuck wieder!

Den Modeschmuck sanft reinigen

Der Modeschmuck ist nicht mit echtem Schmuck aus Gold, besetzt mit Diamanten oder Rubinen zu verwechseln. Trotzdem befinden sich gerade unter dem Modeschmuck Stücke, die für Sie einen sentimentalen Wert haben können. Unechter Goldschmuck ist zwar nicht so wertvoll, wie ein 14 Karat-Cartier Armband. Trotzdem möchten Sie natürlich, dass die Schmuckstücke aus Kunstgold so lange wie möglich gut aussehen. Mit folgendem Produkt können Sie den Modeschmuck schnell und einfach wieder glänzen lassen.

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Warum muss man Modeschmuck reinigen?

Zuerst gilt es das Material zu bestimmen. Ist der Modeschmuck angelaufen, oder oxidiert müssen Sie ihn reinigen, damit er seinen alten Glanz wieder erhält. Bevor Sie unechten Schmuck reinigen, stellen Sie fest aus welchem Material er besteht.

Einige der Erzeugnisse sind nämlich nicht feuchtigkeitsbeständig, andere wiederum kann man leicht mit Wasser reinigen. Es ist aber wichtig, dass man angelaufenen Modeschmuck genauso sorgfältig wie die echten Dinge pflegt. Auf diese Weise bringen Sie ihn wieder zum Glänzen.

Unechte Schmucksteine wickelt man in ein weiches Tuch ein, um sie danach in einem Anlaufbeutel aufzubewahren. Der häufigste Grund warum Sie Modeschmuck reinigen müssen sind Feuchtigkeit und hohe Temperaturen. Ziehen Sie unechten Goldschmuck daher immer vor dem Fitness-Training aus. Schweiß sorgt dafür, dass Edelsteine verblassen und dass sich die Beschichtungen abnutzen.

Wie oft muss man Modeschmuck reinigen?

Schmuckstücke, die Sie täglich tragen, reinigen Sie wöchentlich. Auf diese Weise wird vermieden, dass sich Keime und Bakterien ansiedeln. Unechter Goldschmuck wird nicht an Stellen angelegt, an denen vorher Lotionen oder Parfum aufgetragen wurde. Denn solche Produkte enthalten Alkohol und Chemikalien.

Diese Stoffe können die unechten Schmuckstücke ernsthaft beschädigen. Wenn Sie eine Halskette reinigen, wischen Sie diese danach mit einem Filztuch ab. Auf diese Weise lässt sich auch der Glanz wiederherstellen. Es ist auf jeden Fall ratsam, den Schmuck regelmäßig zu säubern, um Staub und Fett zu entfernen.

Modeschmuck reinigen mit Hausmittel

Wollen Sie verfärbten Modeschmuck reinigen, dann können Sie auch zu Hausmitteln greifen. Mit den richtigen Reinigungsmethoden können Sie Schmuck wie einer Halskette, einem Anhänger oder einem Armband neues Leben einhauchen.

Modeschmuck reinigen mit Alufolie:

Eine einfache Methode ist zum Beispiel das Reinigen mit Backpulver und Alufolie. Legen Sie ein Stück Alufolie auf einen Suppenteller. Darauf kommt der Schmuck mit der weniger glänzenden Seite nach oben. Nun wird ein Esslöffel Backpulver mit einem Esslöffel Salz und ein wenig heißem Wasser vermischt. Die Mischung kommt in den Teller. Mithilfe der Blasenbildung (chemische Reaktion auf das Aluminium) lässt sich sogar schwarz angelaufenes Metall reinigen.

Nun noch mit kaltem Wasser abspülen und mit einem sauberen Tuch trocknen. Sie wollen angelaufenes Aluminium reinigen? Geben Sie zwei Stück Aspirin in ein Glas mit etwas Wasser. Das unechte Schmuckstück legen Sie dazu. Etwa fünf bis zehn Minuten einwirken lassen und mit einem weichen Tuch gründlich abtrocknen, damit keine Kratzer entstehen.

Zitrone und Wasser:

Mischen Sie Zitronensaft und Wasser zu gleichen Teilen, wenn Sie rostigen Modeschmuck reinigen möchten. Legen Sie den Schmuck in eine Schüssel und gießen Sie die Lösung darüber. Nach 10 bis 12 Minuten Einwirkungszeit, sollte sich der Rost mit einer weichen Zahnbürste entfernen lassen. Andernfalls legen Sie ihren unechten Modeschmuck noch für einige Minuten in das Zitronenbad zurück.

Nun wird der alte Glanz bestimmt wieder zurückgekehrt sein. Wenn Sie den Schmuck säubern, dann vergessen Sie nicht ihn gründlich mit klarem Wasser abzuspülen, damit keine Rückstände zurückbleiben. Anschließend muss man ihn sehr sorgfältig mit einem weichen Tuch trocknen.

Tipp: Behwaren Sie den Modeschmuck in einem Schmuckkasten auf, so sollte der Modeschmuck besser geschützt sein und länger halten.

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Modeschmuck reinigen Anleitung

Stellen Sie aus einer Mischung von Essig, Salz und Mehl eine dickflüssige Paste her. Darin wird angelaufener Schmuck einige Minuten eingeweicht. Anschließend spült man die Teile mit kaltem Wasser ab. Wenn Sie Ihre Halskette reinigen und dazu Salz, Wasser und Mehl verwenden, glänzt der Schmutz wieder wie am ersten Tag.

Eine Zahnbürste mit weichen Borsten hilft dabei an die Schlitze bei den "Edelsteinen" zu gelangen. Wenn die Reinigung schneller gehen sollte, können Sie den Essig auf einen Schwamm auftragen und damit den angelaufenen Modeschmuck reinigen. Ein weiteres Hausmittel, das man eigentlich zum Kochen benutzt, nehmen wir dieses Mal zum Modeschmuck reinigen.

Das Öl bringt den Schmuck zum Leuchten, wenn er (vorsichtig in einer Schüssel) darin eingetaucht wird. Danach nehmen Sie eine weiche Babyzahnbürste und schrubben Sie die Stücke damit ab. Ihr Ring oder Ihr Armband gewinnen so den Glanz zurück, den sie verloren haben. Halten Sie die Stücke danach unter kaltes Wasser aus dem Wasserhahn. Danach werden sie so gut abgewischt bis sie komplett trocken sind.

Angelaufenen Modeschmuck reinigen

Bei angelaufenem Schmuck, der nicht aus Silber oder Gold besteht, hilft auch Zahnpasta. Nehmen Sie eine weiche Zahnbürste und etwas Zahnpasta. Schrubben Sie den Schmuck gründlich ab und spülen Sie ihn dann mit Wasser nach. Damit sollten alle Flecken verschwinden.

Ist der Modeschmuck stärker angelaufen, mischen Sie drei Teile Backpulver mit einem Teil Wasser. Befeuchten Sie das unechte Schmuckstück und tragen Sie diese Paste mit einem feuchten Mikrofasertuch auf. Verteilen Sie diese Mischung auch gut in den Spalten. Das Tuch wird dabei immer wieder gedreht, damit es den Schmutz aufnehmen kann. Gut abspülen und trocken polieren.

Wie kann Modeschmuck anlaufen?

Wie bereits erwähnt, kann das Einwirken von Luftfeuchtigkeit Ihren Schmuck zum Anlaufen bringen. Die beste Lösung, um die unechten Schmuckstücke so lange wie möglich intakt zu halten, besteht zweifellos darin, sie in einer Schmuckschatulle zu lagern. Auch eine Box ist geeignet. Denn der häufigste Grund warum der Schmuck angelaufen ist und seinen Glanz verliert, sind Witterungseinflüsse, insbesondere Feuchtigkeit und hohe Temperaturen. Solche Bedingungen bringen das Metall zum Oxidieren. Unechte Edelsteine verblassen und die Farbe nutzt sich leicht ab.

Modeschmuck wieder Silber machen

Halsketten, Ringe, Anhänger und Armbänder aus Silber werden schnell dunkel und verlieren dabei ihren Charme. Silber oxidiert auf der Haut. Reiben Sie Ihre silberne Halskette mit Anhänger mit einer in Zahnpasta getränkten weichen Zahnbürste ab.

Anschließend können Sie es mit klarem Wasser abspülen. Nach dem Polieren mit einem Mikrofasertuch erstrahlt der Silberschmuck wieder im neuen Glanz. Eine weitere Möglichkeit ist: Drücken Sie den Saft einer Zitrone in eine Schüssel und bringen Sie den Silberschmuck mit einer Zahnbürste und mit dem Zitronensaft wieder zum Glänzen.

Für die regelmäßige Pflege eignet sich weißer Essig. Füllen Sie eine Tasse mit weißem Essig und ein paar Tropfen ätherischem Teebaumöl. Lassen Sie Ihren Silberschmuck zwei Stunden lang darin baden. Durch das Teebaumöl mit den antioxidativen Eigenschaften aktiviert es den Reinigungsprozess. Hinterher gut abspülen und mit einem weichen Tuch polieren.

Alternativ können Sie den Modeschmuck auch mit einem Pflegeschaum wieder glänzen lassen.

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Die verschiedenen Arten von Modeschmuck

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Modeschmuck hat ganz unterschiedliche Arten. Nicht jeder Schmuck zählt direkt als Modeschmuck. (Bildquelle: Tyler Nix, unsplash.com)

Der Begriff "Modeschmuck" wird seit dem frühen 20. Jahrhundert verwendet. Damals trugen modische Frauen häufig Kostüme. Heutzutage gibt es Modeschmuck für jedes Outfit. Sie können sich zum Beispiel für minimalistische Armbänder für einen modernen Bekleidungsstil entscheiden.

Es fällt sehr schwer, den klaren und zeitlosen Modeschmuckstücken zu widerstehen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit mehrere Silberringe zu trendigen Jeans zu tragen. Oder Sie entscheiden sich für übergroße Ohrringe, wenn Sie sich mit den Freundinnen zum Brunch treffen.

Mit Modeschmuck können Sie Ihrer Garderobe Chic und Glamour verleihen. Ein weit verbreitetes Schmuckstück ist zum Beispiel ein Wickelhalsband, das perfekt zum Alltagslook passt.

Wo liegt der Unterschied zum echten Schmuck?

Der Unterschied zwischen Modeschmuck und edlem Schmuck liegt am Material. Modeschmuck wird in der Regel aus unedlen Metallen und unechten Steinen hergestellt. Diese Teile bestehen meist aus Messing, Kupfer oder Aluminium.

Schmuck, der aus Textilien und plattierten Metallen angefertigt ist und mit Kunststoffsteinen versehen wurde, zählt ebenfalls zum Modeschmuck. Als echter Schmuck werden dagegen Schmuckstücke aus massivem Gold, Sterlingsilber, Platin oder anderen Edelmetallen bezeichnet.

Neben festen Edelmetallen kommen auch hochwertige Edelsteine (Diamanten, Rubine, Saphire) zum Einsatz. Edler Schmuck wird zu recht hohen Preisen angeboten. Wegen seiner Langlebigkeit ist er aber die Investition meist wert.

Kann Modeschmuck gefährlich sein?

Mit billigem Modeschmuck sparen Sie sich vielleicht ein paar Euros, aber möglicherweise kann er gesundheitsschädlich sein. Beobachter, sind bei ihren Tests bei zirka der Hälfte der Produkte auf einen hohen Gehalt an gefährlichen Chemikalien gestoßen.

Chrom und Nickel sind imstande allergische Reaktionen hervorzurufen. Blei und Cadmium können zum Beispiel in den menschlichen Organismus eindringen. Bereits die Aufnahme von kleinen Mengen kann zu Übelkeit und Hautausschlag führen.

Ein altes Sprichwort sagt: "Sie bekommen, wofür Sie bezahlen. Je preiswerter die Dinge sind, desto schlechter ist auch (häufig) die Qualität. Deshalb lohnt es sich schon in echten Schmuck zu investieren.

Weitere Artikel:

Quellen:

  • https://www.haushaltstipps.com/Hausputz/Schmuck-reinigen/Modeschmuck/Angelaufener.html
  • https://www.kleiderkreisel.de/foren/rat-und-tat/562058-help-modeschmuck-einfach-reinigen-und-sauberhalten
  • https://praxistipps.chip.de/modeschmuck-reinigen-so-wird-er-wieder-sauber_110609

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Waschbecken Überlauf reinigen: So schnell geht es!

Waschbecken Überlauf reinigen: Anleitung

In dieser Anleitung zeigen wir Ihnen, wie Sie in nur wenigen Schritten den Waschbecken Überlauf reinigen können. Dazu müssen Sie nur folgende Schritte beachten:

Waschbecken-Überlauf reinigen

waschbecken überlauf reinigen mit hausmittel
Vorbereitungszeit: 2 Minuten
Arbeitszeit: 17 Minuten
Gesamtarbeitszeit: 19 Minuten

Equipment

  • Backpulver oder Natron
  • Essig oder Zitronensäure
  • Trichter

Schritt für Schritt

  • Im ersten Schritt nehmen Sie sich einen Trichter zur Hand.
  • Stecken Sie den Trichter in das Loch des Überlaufs.
  • Geben Sie nun etwas Natron oder Backpulver in den Trichter.
  • Kippen Sie anschließend etwas Essig oder Zitronensäure nach.
  • Lassen Sie die Lösung nun etwa 15 Minuten lang einwirken.
  • Reinigen Sie nun den Waschbecken-Überlauf mit einer Bürste.
  • Schütten Sie als letztes etwas heißes Wasser in den Überlauf.

Waschbecken Überlauf mit Hausmittel reinigen

Es gibt viele Möglichkeiten den Waschbecken Überlauf zu reinigen. Am besten eignen sich natürlich die gängigen Hausmittel die wir kennen. Sie sind nicht nur effektiv für die Reinigung im Haushalt. Hausmittel stellen die umweltschädlichen chemischen Produkte sogar in den Schatten. Den Überlauf des Waschbeckens können Sie mit folgenden Hausmittel reinigen:

Natron oder Backpulver: Natron und Backpulver haben im Grunde die gleiche Wirkung. Zum einen kann man hiermit backen, grundsätzlich aber auch viele Dinge im Haushalt sauber machen. Sollte der Überlauf am Waschbecken also stinken oder verstopft sein, füllen Sie etwas Backpulver oder Natron hinein.

Anschließend geben Sie etwas Essig oder Zitronensäure bei und lassen es 10 bis 15 Minuten einwirken. Dies hat den Vorteil, dass sowohl das Backpulver, als auch Natron ihre Vielfältigkeit entfaltet. Sie hören bei der Anwendung ein leichtes Zischen. Das liegt daran, dass sich das Backpulver oder das Natron zersetzen und somit den Schmutz lösen.

Ein weiterer Helfer bei der Reinigung ist der Essig oder die Zitronensäure. Durch ihren hohen Säureanteil helfen Sie dem Backpulver oder dem Natron verschmutzte Stellen sauberzumachen oder zu zersetzen.

Flaschenbürste: Die Flaschenbürste finden im Haushalt oft Gebrauch. Jedoch benutzt man sie oft bei Verstopfungen von Abflüssen. Diese lassen sich mit einer Flaschenbürste einfach sauber machen. Mit einer Flaschenbürste kann man sogar den Überlauf des Waschbeckens reinigen. Dazu steck man die Flaschenbürste lediglich in den Überlauf. Anschließend schrubbt man den Dreck im Innern des Überlaufs weg und löst somit die Verschmutzungen.

Natürlich ist es sinnvoll die Bürste nur zu benutzen, sobald Sie die Anwendung mit Backpulver oder Natron erfolgreich angewendet haben. So können Sie die Verschmutzungen im Überlauf um einiges leichter lösen.

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Wann muss ich den Überlauf reinigen?

Es gibt mehrere Gründe, warum man den Überlauf des Waschbeckens reinigen sollte. Einige Gründe haben wir für Sie zusammengefasst.

Waschbecken Überlauf stinkt

Oft kann es passieren, dass der Waschbecken-Überlauf zu stinken anfängt. Grund hierfür kann es sein, dass wenn häufig Wasser in den Überlauf gerät, dass dieses irgendwann anfängt abzustehen. Natürlich braucht dieses Auftreten eine gewisse Zeit.

Überlauf ist verstopft

Eine weitere Möglichkeit warum man den Überlauf reinigen muss, ist die Verstopfung im Überlauf des Waschbeckens. Grund hierfür können beispielsweise Haare sein, die in den Überlauf geraten. Diese Situation passiert in den meisten Fällen aber seltener.

Sollte es jedoch zu diesem Fall kommen, so kann man mit der Flaschenbürste wie oben beschrieben den Waschbecken-Überlauf reinigen.

Schimmel am Waschbecken-Überlauf

Leider trifft diese Verunreinigung des Überlaufs häufiger zu. In den meisten Fällen fällt der Schimmel im Waschbecken Überlauf erst spät auf. Das liegt grundsätzlich daran, dass der Schimmel meist im Inneren entsteht.

Sollte sich schon etwas Schimmel gebildet haben, muss man direkt handeln. Jedoch lässt sich der Schimmel im Überlauf leicht lösen. Sie brauchen lediglich Schimmelspray um den Schimmel zu entfernen. Sprühen Sie einfach etwas von dem Schimmelspray in den Überlauf am Waschbecken und lassen es einwirken. Anschließend können Sie mit heißem Wasser nachgießen, sodass sich der Schimmel besser lösen kann.

Für was ist das Loch im Waschbecken?

Die Idee hinter dem Überlauf am Waschbecken ist schnell erklärt. Damit das Wasser, welches aus dem offenen Wasserhahn rauskommt, nicht das Waschbecken flutet, gibt es den Überlauf. Hier fließt das überschüssige Wasser, nämlich ab. Das überschüssige Wasser fließt anschließend, wie in der gängigen Praxis, den Abfluss hinunter.

Hätte man den Überlauf nicht am Waschbecken, so könnte das Waschbecken beispielsweise überlaufen

Weitere Artikel:

Quellen:

  • https://www.hausjournal.net/waschbecken-ueberlauf-reinigen/

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Steckdose reinigen: Schnell und sicher reinigen!

Wie kann man Steckdosen reinigen?

Um eine Steckdose zu reinigen braucht man lediglich Wasser und ein Tuch. Jedoch sollte man immer beachten, dass der Strom im Haus bei der Reinigung ausgestellt ist. Das Tuch taucht man anschließend in das Wasser und fährt über die Steckdose.

Natürlich gibt es auch eine Lösung für hartnäckige Verschmutzungen. Dazu bieten sich beispielsweise Hausmittel wie Alkohol oder Zitronensäure an. Das Verfahren ähnelt sich zur Reinigung mit Wasser. Für die Reinigung der Steckdose, sollte man das Tuch mit Alkohol oder Zitronensäure anfeuchten und die Steckdose reinigen.

Wer seine Steckdosen genauer reinigen möchte, hat die Möglichkeit dies mit einer Steckdosenbürste zu tun. Mit der Bürste kommt man viel einfacher in kleine Zwischenräume und muss die Steckdose nicht einmal abschrauben. Zudem bietet sich die Steckdosenbürste auch für andere Gegenstände an. Beispielsweise können sie mit der Bürste Ihre Tastatur reinigen.

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Steckdosen reinigen mit Hausmittel

Um eine Steckdose zu reinigen, bietet sich die günstige Variante mit verschiedenen Hausmittel an. Sie sind nicht nur kostengünstig, sondern lassen die Steckdose anschließend wieder glänzen.

Man sollte die Steckdose nur reinigen, sobald der Strom komplett ausgeschaltet ist. Gehen Sie keine Gefahr ein und lassen Sie den Hauptstromschalter bei der Reinigung nie eingeschaltet. Zudem sollten keine Kinder anwesend sein, während Sie die Steckdose reinigen.

Steckdose mit Wasser sauber machen

Diese Methode ist natürlich die gängigste die wir kennen. Dazu nimmt man sich lediglich einen trockenen und sauberen Lappen zur Hand. Anschließend taucht man den Lappen in klares Wasser ein. Das Tuch sollte nicht zu feucht sein. Drücken Sie es daher ein paar Male aus. Reinigen Sie anschließend die Steckdosen von innen und außen.

Nach dem Putzen können Sie die Steckdose mit einem trockenen Tuch trocknen. Erst, wenn die Steckdose trocken ist, können Sie den Hauptstromschalter wieder einschalten.

Steckdose mit Alkohol reinigen

Diese Methode bietet sich gerade für hartnäckige Flecken und Verschmutzungen an der Steckdose an. Auch hier ist das Ausschalten des Hauptstromschalters zu Anfang wichtig. Für die Reinigung mit Alkohol bietet sich, wie zuvor auch, ein sauberes Tuch an.

Das Tuch kann man anschließend mit etwas Alkohol nass machen. Danach können Sie die Steckdose ganz einfach sauber machen und von hartnäckigem Schmutz befreien.

Steckdose mit Zitronensäure reinigen

Eine Alternative zum Alkohol bietet die Methode der Reinigung mit Zitronensäure. Damit die Konzentration der Zitronensäure nicht zu hoch ist, können Sie es mit lauwarmen Wasser mischen. Anschließend können Sie auch hier das Tuch in die Mischung tauchen und die Steckdose reinigen.

Es bietet sich für alle Hausmittel an, die Steckdose abzuschrauben. So können Sie die Steckdose bessere reinigen. Wichtig jedoch ist, dass Sie die Steckdose nach der Reinigung abtrocknen oder trocknen lassen.

Steckdosen reinigen Anleitung

Um eine Steckdose zu reinigen, gibt es eine sehr einfache Anleitung. Sie gehen bei der Reinigung wie folgt vor:

Steckdosen reinigen

steckdose reinigen anleitung
Das Reinigen von Steckdosen kann auf einer Seite zu einer Gefahr werden. Daher sind vor der Reinigung einige Maßnahmen notwendig. Anschließend verläuft das Reinigen Ihrer Steckdose kinderleicht.
Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Arbeitszeit: 5 Minuten
Gesamtarbeitszeit: 10 Minuten
Keyword: Steckdose reinigen

Schritt für Schritt

  • Schalten Sie den Hauptstromschalter am Stromkasten aus.
  • Wischen Sie nun mit einem trockenen Tuch den groben Staub von der Steckdose.
  • Nehmen Sie sich jetzt ein weiteres sauberes Tuch und tauchen Sie dieses in Wasser.
  • Alternativ können Sie auch lauwarmes Wasser mit Alkohol oder Zitronensäure mischen.
  • Nehmen Sie das angefeuchtete Tuch und wischen Sie über die Steckdose.
  • Sobald die Steckdose sauber gewischt ist, können Sie diese trocknen lassen oder mit einem sauberen Tuch trocken wischen.
  • Ist die Steckdose trocken, können Sie den Hauptstromschalter wieder einschalten

Kann man Steckdosen in der Spülmaschine reinigen?

Wer seine Steckdosen etwas gründlicher reinigen möchte, kann diese auch in der Spülmaschine reinigen. Dazu muss man natürlich diese zuerst abmontieren. Bevor Sie die Steckdose jedoch abmontieren, schallten Sie zuerst den Strom aus. So haben Sie die Gewissheit, dass Ihnen nichts passieren kann.

Nachdem Sie die Steckdose abmontiert haben, können Sie diese in einen Wäschesack stecken. Den Wäschesack können Sie dann in die Spülmaschine tun und die Maschine wie gewohnt starten.

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Steckdosen beim Renovieren

Damit Sie die Steckdose nicht nach der Renovierung reinigen müssen, gibt es einen einfachen Trick. Kleben Sie die Steckdosen vorher mit etwas Klebeband ab. So kann schonmal keine Farbe an der Steckdose haften bleiben.

Weitere Artikel:

Quellen:

  • https://www.t-online.de/heim-garten/wohnen/id_54930826/steckdosen-sauber-machen-steckdosen-sicher-reinigen.html
  • https://www.tippscout.de/renovieren-steckdosen-und-schalter-reinigen_tipp_427.html

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Blütenstaub entfernen: So einfach geht es!

So lässt sich Blütenstaub entfernen

Blütenstaub Saison

Vor allem zwischen Frühling und Sommer kann man mit Blütenstaub rechnen.

Blütenstaub aus Kleidung entfernen

Es gibt mehrere Möglichkeiten Blütenstaub aus der Kleidung zu entfernen. Eine wirklich einfache Möglichkeit bietet uns die Waschmaschine. Die Kleidung können wir auf dem Kurzprogramm waschen lassen und anschließend ganz normal trocknen. Der Blütenstaub sollte zum größten Teil herausgewaschen sein.

Eine etwas aufwendige Möglichkeit, aber trotzdem sehr effektiv, ist die Methode mit dem Klebestreifen. Dazu nimmt man sich einen Klebebandstreifen und klebt sie über die Kleidung. Anschließend lässt sich der Blütenstaub durch Abziehen ganz einfach entfernen.

Sollte es sich um nicht allzu viel Blütenstaub handeln, reicht es auch manchmal aus, die Kleidung auszuschütteln. Dazu geht man aber am besten in den Garten, sodass man den Staub nicht auch noch in der Wohnung hat. Durch ein paar mal ausschütteln, löst sich der Blütenstaub dann von der Kleidung.

Blütenstaub am Fenster entfernen

Blütenstaub auf dem Fenster kann echt nervig sein, zumal wenn man Bäume nah an seinem Fenster hat. Die Pollenplage macht im Frühling keinen Tag halt. Theoretisch kommt man hier um das tägliche putzen nicht drumherum. Zu empfehlen ist daher nur, dass man das Fenster mit Wasser oder Glasreiniger putzt.

Wie Sie Ihre Fenster richtig putzen können erfahren sie in diesem Artikel.

Auto von Blütenstaub befreien

Auch beim Auto macht der Blütenstaub im Frühling kein Halt. Gestern das Auto in die Waschstraße gefahren, ist das Auto am nächsten Tag wieder dreckig. Einen großen Vorteil haben daher natürlich die Leute, die eine Garage haben. Für die anderen empfehlt sich nur, dass Auto öfters zu putzen.

Sie müssen das Auto aber nicht täglich in die Waschstraße fahren. Nehme Sie sich einen Lappen und ein Eimer Wasser in die Hand. So entfernen Sie nicht nur den Blütenstaub von Ihrem Auto, sondern sparen sich einiges an Geld.

Weiterhin kann man den Autofahrern im Frühling nur empfehlen, so weit wie möglich von Bäumen weg zu parken. So ist die Chance um einiges geringer, dass das Auto später voll mit Blütenstaub ist.

Blütenstaub an der Tapete entfernen

Ab und an kann es auch dazu kommen, dass sich Blütenstaub an der Tapete absetzt. Das passiert in den meisten Fällen durch geöffnete Fenster. Haben Sie sogar Bäume in der Nähe Ihres Fensters, sind grüne Tapeten alltäglich.

Sie können Blütenstaub von Ihrer Tapete entfernen indem Sie mit einem feuchten Tuch drüberfahren. Anschließend sollten Sie aber mit einem trockenen Putzlappen die feuchten Flächen abtrocknen. Ansonsten kann es sein, dass hinter der Tapete Feuchtigkeit und somit Schimmel entsteht.

Stecken Sie momentan in dieser Situation, dass Schimmel in Ihren vier Wänden ist? Dann haben wir diesen Artikel für Sie, um Schimmel mit Hausmittel zu entfernen.

Auch sehr praktisch sind Fliegengitter. Diese helfen nicht nur um die lästigen Fliegen und Mücken im Frühling abzuhalten. Sie können damit auch den Blütenstaub in Ihrer Wohnung vorbeugen.

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Pool von Blütenstaub befreien

Wer sein Pool von Pollen befreien möchte, der hat 3 Möglichkeiten die garantiert funktionieren:

Poolfilter reduzieren die Menge des Blütenstaubs

Vorneweg muss man sagen, dass der Poolfilter den Blütenstaub nicht komplett aus dem Pool entfernt. Er kann lediglich nur die gröbste Menge an Pollen aus dem Pool filtern. Jedoch erleichtert der Filter uns somit im Nachhinein die Arbeit. Wir müssten also nicht mehr stundenlang mit unserem Kescher den Pool sauber machen.

Zu beachten ist jedoch, dass der Poolfilter einiges an Strom braucht. Somit kann die Stromrechnung um einiges teurer sein, als sie schon ist. Wer sich also Kosten einsparen möchte, der sollte auf einen Poolfilter für Blütenstaub verzichten. Lieber nimmt man sich dann eher einen feinen Kescher und befreit in Ruhe den Blütenstaub aus dem Pool.

Blütenstaub mit dem Kescher entfernen

Üblicherweise benutzt man den Pool-Kescher um Laub, Schmutz oder Insekten aus dem Pool zu entfernen. In der Regel ist das Keschernetz hierfür auch etwas größer. Wer mit seinem Kescher jedoch Blütenstaub aus dem Pool entfernen möchte, braucht einen Kescher mit feinmaschigem Netz.

Der Staub bleibt am dichten Netz hängen. Mit dem feinmaschigen Kescher kann man so die Pollen letztendlich aus dem Schwimmbecken herausholen. Natürlich braucht dies einiges an Zeit und in der Regel muss man den Kescher fast täglich benutzen.

Pool-Staubsauger für den Boden

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Mit einem Pool-Staubsauger lässt sich der lästige Blütenstaub einfach und schnell aufsaugen. Der Pool bleibt sauber und man kann warme Sommertage ohne Probleme genießen. Aber auch für andere Verschmutzungen kann der Pool-Staubsauger von Vorteil sein. Zum Beispiel auch für Laub oder Insekten. Mit einem Pool-Staubsauger lässt sich bequem von außen der Boden wieder sauber machen. Wenn man aber ein besseres Ergebnis erzielen möchte, so ist es doch besser selbst in den Pool zu steigen. So hat man einfach ein besseres Handling und kann die Verschmutzungen besser aufsaugen.

Wann muss ich mit Blütenstaub rechnen?

In der Regel beginnt die Blütenstaubsaison ab etwa Ende März oder Mitte April. Dann hält die Saison meist bis Oktober an. Die stärksten Monate sind hauptsächlich der April, Mai und Juni. Ab dem Juli schwächt das Ansammeln von Blütenstaub dann etwas ab. Zudem ist die Belastung von Blütenstaub in der Stadt unterschiedlich wie auf dem Land. In der Stadt ist die Belastung normalerweise am Abend auf dem Maximum. Auf dem Land hingegen ist die Belastung am Morgen am stärksten.

Kann Blütenstaub Materialien beschädigen?

Grundsätzlich verursacht Pollenstaub kein Schaden an Materialien. Dennoch macht die Menge den Unterschied aus. Vor allem der Autolack kann von einer dicken Blütenstaubschicht langsam kaputtgehen. Aber auch andere Materialien können von einer dicken Blütenstaubschicht Schaden nehmen. Deshalb sollte man darauf achten, dass man Blütenstaub so früh wie möglich entfernt.

Weitere Artikel:

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Kaffeekanne reinigen: Für besseren Kaffeegeschmack!

Warum muss man eine Kaffeekanne reinigen?

In Deutschland sind die Menschen zum Großteil leidenschaftliche Kaffeetrinker. Daher muss die Kaffeekanne regelmäßig einen harten Job machen. Im Laufe der Zeit kommt es zu unschönen Ablagerungen in der Kanne.

Wird sie nicht regelmäßig sauber gemacht, färbt sie der Kaffee langsam aber stetig. Neben dem unansehnlichen Effekt führt dies auch zu seltsamen Gerüchen. Wollen Sie die Kaffeekanne sauber machen, dann sollten Sie auf Spülmittel verzichten.

Um die Patina und die Gerüche loszuwerden, können Sie die Kaffeekanne mit Soda reinigen. Oder Sie greifen zu Salz, Zitrone und Backpulver.

Wie oft muss man eine Kaffeekanne sauber machen?

Jeder Kaffeegenießer, der Wert auf einen authentischen Geschmack seines geliebten Heißgetränks legt, wird die Kanne ausspülen, sobald sie leer ist. Um die Lebensdauer der Kaffeekanne zu verlängern, sollte man sie mindestens einmal im Monat gründlich mit Hausmitteln reinigen.

Auf diese Weise bleiben der Geschmack und die Aromen des Kaffees erhalten. Es gibt verschiedene, hilfreiche Techniken mit denen Sie eine Kaffeekanne sauber machen können. Das Auge trinkt mit, daher schmeckt das belebende Heißgetränk aus einer sauberen Kanne um einiges besser.

Kaffeekanne reinigen mit Hausmittel

Lassen Sie die Kaffeekanne abkühlen, bevor Sie diese reinigen. Sie sollte nach jedem Gebrauch mit Wasser abgespült werden. Bei häufigem Gebrauch sollte man die Kaffeekanne vorzugsweise wöchentlich mit Hausmittel reinigen.

Der Kaffeesatz setzt sich am Boden ab. Die Öffnung der Kaffeekanne ist in der Regel schmal. Daher ist die Reinigung mit verdünntem Essig die gebräuchlichste und auch die billigste Variante. Essig ist umweltfreundlich und ein idealer Reiniger für Kaffeekannen. Die Kanne muss dazu zur Hälfte mit Essig gefüllt sein.

Danach gießen Sie warmes Wasser dazu bis sie voll ist. Die Mischung muss ordentlich einwirken. Nun schwenken Sie das Ganze. Die Kaffeekanne sollte man gründlich mit klarem Wasser ausspülen, bis der Essiggeruch verschwunden ist.

Kaffeekanne reinigen mit Backpulver

Mit Backpulver wird die Kaffeekanne sauber, ohne dass die Umwelt zu Schaden kommt. Geben Sie dazu ein wenig heißes Wasser, vermischt mit zwei Esslöffel Backpulver in die Kanne.

Lassen Sie die Mischung eine Weile (am besten über Nacht) einwirken. Beim Kaffeekanne reinigen mit Backpulver werden die braunen Kaffeeablagerungen verschwinden, sobald sie gründlich mit klarem Wasser abgespült wurde.

Kaffeekanne reinigen mit Natron

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Backpulver und Natron sind nicht nur mit der Herstellung von Torten und Lebkuchen verbunden. Es sind auch effektive Reinigungsmittel mit schmutzentfernenden Eigenschaften.

Zudem neutralisieren diese Mittel unangenehme Gerüche. Das Backtriebmittel Natron entwickelt eine ähnliche Wirkung wie das Backpulver. Dazu geben Sie ein Päckchen Natron in die Kanne und geben Sie heißes Wasser dazu.

Beim Kaffeekannen reinigen mit Natron sollte die Mischung über Nacht einwirken. Im Anschluss wird die Kanne gründlich ausgespült. Nun sollten alle Kaffeeablagerungen verschwunden sein.

Kaffeekanne reinigen mit Spülmaschinentabs

Ein Stück einer Spülmaschinentablette eignet sich perfekt zum Reinigen und Entkalken Ihrer Kaffee- oder Thermoskanne. Brechen Sie eine Ecke der Spülmaschinentablette ab und legen Sie diese in die Kanne.

Geben Sie warmes Wasser und einige Körner Reis dazu. Nach einer kurzen Einwirkzeit wird die Kanne geschwenkt. Beim Kaffeekanne reinigen mit Spülmaschinentabs und Reis, lösen die Körner den Schmutz vom Boden und den Wänden. So benötigen Sie keinen Scheuerschwamm mehr. Die Kanne muss aber mit reichlich sauberem Wasser ausgespült werden.

Kaffeekanne mit Soda sauber machen

Möchten Sie das Innere Ihrer Kaffeekanne wieder schön sauber haben? Dann geben Sie ein paar Löffel Soda in die Kanne. Danach füllen Sie diese mit warmem Wasser auf. Bereits am nächsten Tag sind normalerweise alle Kalk-/Kaffeeablagerungen verschwunden.

Wollen Sie die Kaffeekanne mit Soda reinigen, dann muss sie am besten über Nacht stehen bleiben. Anschließend sollte die Kaffeekanne wieder glänzen.

Wie kann man eine Kaffeekanne reinigen - Anleitung

 

Kaffeekanne reinigen Anleitung
Sie sollten Ihre Karaffe nach jedem Gebrauch gründlich ausspülen. Hat man dies eine Zeitlang vergessen, sieht sie in der Regel bald recht schmuddelig aus. Eine Methode, einer Kaffeekanne Ihr ursprüngliches Aussehen wiederzugeben ist folgende:
Sie können die Karaffe mithilfe von Zitrone, Eis und Wasser reinigen, indem Sie diese Schritte vornehmen:
Vorbereitungszeit: 1 minute
Arbeitszeit: 5 Minuten
Keyword: Kaffeekanne reinigen

Equipment

  • 1 Zitrone
  • 2 Tassen Eis
  • 3 Esslöffel Speisesalz
  • 1 Tasse Wasser

Schritt für Schritt

  • Die Kaffeekanne muss abgekühlt sein. Mehrere Zitronenscheiben werden ausgedrückt. Die Reste lassen Sie einfach in die Kaffeekanne fallen. Dann fügen Sie ungefähr drei Esslöffel Speisesalz, zwei Tassen Eiswürfel und eine Tasse Wasser hinzu.
  • Halten Sie die Kaffeekanne am Griff und machen Sie damit einige Umdrehungen im Uhrzeigersinn. Der Vorgang muss ein paar Mal wiederholt werden, bis sich die Rückstände in der Kanne aufgelöst haben. Befinden sich immer noch Kaffeereste am Boden, dann lassen Sie diese Mischung über Nacht einwirken.
  • Obwohl keine der Zutaten ungenießbar sind, mag keiner eine salzige oder saure Tasse Kaffee. Spülen Sie die Karaffe daher gründlich aus. Ihre Kaffeekanne sollte nun blitzsauber sein und so aussehen, als hätten Sie diese gerade aus der Schachtel genommen.
  • Legen Sie ein Handtuch auf die Arbeitsplatte und stellen Sie Ihre Kaffeekanne verkehrt herum auf das Geschirrtuch. So kann das Wasser abfließen und die Kaffeekanne trocknen.

 

Edelstahl Kaffeekanne reinigen

Wenn Sie eine Edelstahlkaffeekanne besitzen, die innen mit braunen Kaffeeflecken überzogen ist, dann füllen Sie aufgekochtes Wasser in die Karaffe. Füllen Sie die Edelstahl-Kaffeekanne jedoch nie mit überkochten Wasser.

Geben Sie eine Geschirrspültablette dazu. Die Kaffeekanne wird vorsichtig in die Spüle gestellt. Die Mischung bleibt eine halbe Stunde stehen. Rühren Sie das Ganze um, bevor die Lösung ausgeschüttet wird. Die Kanne wird gründlich gespült und danach werden sie Ihren Augen nicht trauen. Sie haben eine saubere Kanne und das ganz ohne zu schrubben.

Thermos Kaffeekanne reinigen

Thermos Kaffekanne reinigen

Auch eine Thermos Kaffeekanne kann man durch einfache Hausmittel reinigen. (Bildquelle: Unsplash)

Viele Menschen rennen am Morgen eilig aus dem Haus. Vorher füllen Sie sich noch Ihr belebendes Heißgetränk in die Thermoskaffeekanne. Im Laufe der Zeit kommt es zu unschönen Belägen in der Kanne. Sie kann seltsame Gerüche annehmen, denn es blieb nie Zeit die Thermo-Karaffe richtig zu reinigen.

Machen Sie es sich also zur Gewohnheit, Ihre Thermos Kaffeekanne jeden Abend gründlich auszuspülen. Eine gründliche Reinigung wird mindestens monatlich empfohlen. Statt zu einem handelsüblichen Reiniger zu greifen, können Sie es auch mit Backpulver versuchen.

Metall-Kaffeekanne reinigen

Ihre Metallkaffeekanne braucht ebenso zusätzliche Aufmerksamkeit wie alle anderen Dinge, die Sie lieben. Geben Sie eine Geschirrspültablette in die Kaffeekanne aus Metall. Mit heißem Wasser auffüllen, erhitzen. 10 Minuten einwirken lassen; dann schwenken und wie gewohnt ausspülen.

Tupper Kaffeekanne sauber machen

Viele Nutzer und Nutzerinnen sagen sie geben Backpulver und Wasser in die Kanne und lassen das Gemisch über Nacht stehen. Dann wird die Karaffe gründlich abgespült und mit der Öffnung nach unten auf einem Geschirrtuch zum Trocknen abgestellt.

So lässt sich unter anderem auch der Deckel der Tupper Kaffeekanne reinigen. Legen Sie den Deckel einfach in eine Schüssel mit Backpulver und Wasser. Anschließend lassen Sie den Deckel über Nacht einweichen. Morgens kann man dann den Deckel der Tupper Kaffeekanne mit etwas Wasser abspülen.

Glas Kaffeekanne säubern

Glas Kaffeekannen sind attraktiv und zeitlos. Ihre Reinigung ist ein wenig aufwändiger als die anderer Karaffen. Nehmen Sie ein Teil Backpulver, ein Teil Wasser und etwas Essig. Vermischen Sie alles zu einer zähen Paste.

Damit lassen sich alle Kaffeeflecken wegschrubben. Danach sollte man das zuvor angelaufene Glas unbedingt sorgfältig ausspülen und abtrocknen.

Porzellan Kaffeekanne reinigen

Streuen Sie ein wenig Backpulver auf den Boden der befleckten Karaffe. Geben Sie anschließend gerade genug Wasser hinzu, damit sich eine Paste bildet.

Mithilfe einer kleinen, weichen Bürste schrubbt man die Porzellan Kaffeekanne bis alle Flecken verschwunden sind. Spülen und waschen Sie dann einfach wie gewohnt nach.

Kaffeekanne reinigen: Tipps

Ihre Tasse Kaffee hat einen seltsamen Nachgeschmack? Dann wird es Zeit, dass die Kanne gründlich gereinigt wird. Versuchen Sie zuerst die folgenden Tipps, anstatt die Kaffeekanne sofort in den Mülleimer zu werfen!

  • Um Kaffeeflecken zu entfernen, geben Sie etwas Salz auf eine Zitronenschale und reiben Sie den Fleck damit ab. Dann spülen Sie die Kaffeekanne mit warmem Wasser sorgfältig aus. Sie werden sehen, dass sich der Belag und der Geruch leicht beseitigen lassen.
  • Sie können auch heißes Wasser mit reichlich Zitronensaft in die Kaffeekanne geben und über Nacht einweichen lassen. Am nächsten Morgen lassen sich die Kaffeeablagerungen abschrubben.
  • Eine weitere Möglichkeit ist, dass Sie die Kaffeekanne mit Backpulver und heißem Wasser anfüllen. Über Nacht ziehen lassen und danach gut abspülen. Das funktioniert auch mit Natron und mit einer Spülmaschinentablette.
  • Sie sollten diesen Zyklus alle zwei bis vier Wochen wiederholen und die Kaffeekanne mit Hausmittel reinigen. Auf diese Weise bleibt die Karaffe in einem guten Zustand und der Kaffee schmeckt auch weiterhin köstlich.

Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links:

  • https://www.lecker.de/kaffeekanne-reinigen-so-gehts-richtig-71619.html
  • https://www.chefkoch.de/forum/2,27,69769/Wie-bekomme-ich-meine-Edelstahl-Kaffeekanne-innen-wieder-sauber.html
  • https://www.ratgebermagazine.de/kaffeekanne-reinigen-ablagerungen-und-geruechen-den-kampf-ansagen-231

Bildnachweis: ©Unsplash