Weiße Wäsche waschen: So einfach geht es!

Wie oft muss man weiße Wäsche waschen?

Damit weiße Kleidung hell und sauber aussieht, gibt es einige Regeln zu befolgen. Selbst wenn es nicht zu sehen ist, können Schweiß und Feinstaub weißen Stoffen im Laufe der Zeit einen Grauschleier verleihen. Die weiße Wäsche verfärbt und sieht dann sogleich langweilig aus. Daher sollte sie nach ein bis zwei Tagen gewaschen werden.

Bei weißer Wäsche ist die sorgfältige Auswahl der Weißtöne sehr wichtig. Werden helle und dunkle Töne gemischt, kann sich ein helles Weiß schnell verfärben und grau werden. Sobald das Sortieren der Farbe abgeschlossen ist, sortieren Sie die Wäsche nach Material. Das ist beim weiße Wäsche waschen ebenso wesentlich.

Tipp: Weiße Wäsche vergilbt im Schrank. Sie muss dann mehrmals bei 60° gewaschen werden, damit Sie den Grauschleier bei weißer Wäsche entfernen können. Gelbe Flecken auf weißer Wäsche werden Sie zum Beispiel mit einer Mischung aus Backpulver und Soda los.

Bei wie viel Grad kann man weiße Wäsche waschen?

Auf der Waschanleitung Ihrer Kleidung finden Sie alles, was Sie wissen müssen, um Ihre Wäschestücke wie neu aussehen zu lassen. Wurde das Etikett bereits entfernt, dann waschen Sie Ihre Bluse und Ihr Hemd bei 30 Grad Celsius.

Im Grunde genommen ist es nicht so, dass Sie weiße Wäsche heißer waschen dürfen als dunkle Textilien. Für weiße Handtücher und Bettwäsche können Sie das Baumwollprogramm verwenden. Dabei handelt es sich meist um den längsten Waschzyklus. Mit 60 Grad Celsius werden Bakterien und Viren abgetötet und Flecken entfernt.

Sie müssen ein gutes Waschmittel benutzen, um wirklich alle Keime abzutöten. Befinden sich kranke Personen in Ihrem Haushalt, dann sollten Sie für die weiße Bettwäsche 90 Grad Celsius wählen. Um zu verhindern, dass die Wäsche schrumpft, orientieren Sie sich an den Etiketten und wählen keine zu heiße Option.

Es gibt nicht viel, mit dem ein gutes Weißwaschmittel heutzutage bei einem 30° Zyklus nicht fertig wird. Diese Temperatur eignet sich am besten für Wolle und Seide. Denn diese Materialien neigen zum Schrumpfen. Überladen Sie die Waschmaschine nicht und senken Sie die Geschwindigkeit beim Schleudern.

Mit 40° erzielen Sie gute Ergebnisse bei weißer Wäsche aus Baumwolle, Acryl, Acetat oder Woll- und Polyestermischungen. Diese Temperatur ist gut für die Alltagskleidung wie Hemden und Blusen. Mit 50° Celsius entfernen Sie Flecken und Schmutz aus gemischten Stoffen.

Beim Waschen von weißer Kleidung ist darauf zu achten, aus welchem Stoff die Modelle sind. Während Sie Bettwäsche und Handtücher, wie angemerkt bei warmen oder heißen Temperaturen waschen, verwenden Sie für zarte Dessous und andere empfindliche Kleidungsstücke niedrige Temperaturen zwischen 20° und 30°. Um sicherzugehen, lesen Sie immer das Etikett, dort erhalten Sie den besten Rat.

Welches Programm zum weiße Wäsche waschen?

Viele Waschmaschinen haben ein Spezialprogramm für Wolle. Seide und Wolle sowie weiße Kleidung aus synthetischen Stoffen werden in der Regel im Feinwaschgang bei 30 Grad Celsius gewaschen. Handtücher und Bettwäsche waschen Sie normalerweise bei 60 Grad mit einem Vollwaschmittel.

Verwenden Sie das Programm für "Weiße Baumwolle" bei 60 oder eventuell auch 90 Grad. Kleidungsstücke mit aufgedruckten Motiven sollten Sie nur bei Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad und mit der Einstellung "Pflegeleicht" durchwaschen. Wollen Sie vergilbte Wäsche weiß bekommen, dann mischen Sie eine Dosis Spülmittel in kochendes Wasser. Lassen Sie das Kleidungsstück anschließend (aus Baumwolle oder Leinen) mindestens eine Stunde in der Lösung liegen.

Danach spülen Sie die Wäsche mindestens dreimal gründlich mit klarem Wasser aus. Hält der Stoff heiße Temperaturen nicht stand, dann geben Sie Zitronensaft im Feinwaschgang in das Spülwasser. Der Saft einer Zitrone reicht für einen Liter Wasser.

Tipp: Sie achten beim Waschen von weißer Wäsche unbedingt auf das Material des Stoffes.

Womit kann man weiße Wäsche waschen?

Zitronensaft: Dabei handelt es sich um ein natürliches Bleichmittel, das sich hervorragend für weiße Wäsche eignet. Mischen Sie eine halbe Tasse davon in eine Schüssel heißes Wasser. Lassen Sie anschließend Ihr weißes T-Shirt über Nacht darin eingeweicht. Danach gründlich ausspülen.

Backpulver: Gelbe Schweißflecken entfernen Sie, indem Sie die Achselflecken mit einer Paste aus Backpulver und Wasser bearbeiten. Reiben Sie diese Mischung gründlich in die Flecken ein. Nach einigen Minuten Einwirkungszeit waschen Sie das Wäschestück wie gewohnt in der Maschine aus.

Weißweinessig: Auf starke Flecken geben Sie einfach einen Schuss Weißweinessig, danach wird das weiße Kleidungsstück wie üblich in der Maschine gewaschen. Der weiße Essig enthält zudem einen Schutz vor Vergilben.

Natron und Gallseife: Wollen Sie leicht vergilbte Wäsche weiß bekommen, streuen Sie einen bis zwei Teelöffel Natron in die Wäschetrommel. Das Hausmittel bringt die Textilien wieder zum Leuchten. Gallseife lässt sich wiederum gezielt zur Behandlung einzelner Flecken einsetzen.

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Vollwaschmittel: Weißwäsche können Sie mit einem Vollwaschmittel in Pulverform in der Maschine waschen. Es enthält in der Regel auch ein Bleichmittel. Bleiche wird ab 40 Grad Celsius aktiviert, bei einer höheren Temperatur steigt die Wirkung.

Weißwaschmittel: Es enthält im Allgemeinen optische Aufheller, die sich auf die Fasern legen und auf diese Weise für einen Extra-Weiß-Effekt sorgen. Diese Produkte eignen sich für Waschtemperaturen zwischen 30 und 90 Grad Celsius.

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Seidenwaschmittel, Feinwaschmittel: Wie bereits angemerkt, müssen Sie Seide und Wolle mit einem Seidenwaschmittel oder mit einem Feinwaschmittel waschen. Bei der Programmwahl und bei der Temperatur achten Sie bitte auch die Pflegesymbole auf dem Etikett Ihrer Kleidungsstücke.

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Wie kann man weiße Wäsche waschen? Schritt-für-Schritt-Anleitung

weisse waesche waschen anleitung
In dieser Anleitung erfahren Sie, wie Sie Ihre weiße Wäsche schnell und einfach waschen können.
Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Arbeitszeit: 2 Stunden
Gesamtarbeitszeit: 2 Stunden 5 Minuten

Equipment

  • weiße schmutzige Wäsche
  • Teelöffel

Zutaten

  • 2 TL Natron
  • Nach Bedarf Waschmittel

Schritt für Schritt

  • Sortieren Sie die Textilien nach Material, Farbschattierungen und Waschanleitung. Es ist wichtig, dass jedes Kleidungsstück bei der richtigen Temperatur und mit dem passenden Waschmittel gewaschen wird.
  • Manche Kleidungsstücke, wie Cord zum Beispiel müssen Sie auf die verkehrte Seite drehen, damit sie nicht "kahl" werden.
  • Wäschestücke aus empfindlichen Materialien wie etwa Seide, Spitze und glänzende Viskose legen Sie am besten in einen Wäschesack, um sie vor der Reibung in der Trommel zu schützen. Sie können diese feinen Textilien auch mit der Hand waschen.
  • Überfüllen Sie die Trommel nicht, wenn Sie weiße Wäsche waschen. Sie muss sich frei bewegen können. Geben Sie das Waschmittel in eine Dosierkugel und legen sie diese zur Wäsche. Zusätzlich können Sie auch noch bis zu zwei Teelöffel Natron (nicht bei Seide und Wolle) in die Maschine streuen.
  • Wählen Sie das richtige Waschprogramm und passen Sie die Temperatur an das Material der weißen Textilien an. Stellen Sie den Schleudergang für empfindliche Wäsche zwischen 800 und 1.000 U/min ein. Für Handtücher und Bettwäsche wählen Sie 1.200 bis 1.600 U/min. Verwenden Sie das Baumwollprogramm, es dauert länger als die anderen Waschprogramme. Um weiße Kleidung strahlend sauber zu bekommen, sollten Sie sie nicht heißer, sondern länger waschen.
  • Damit sie richtig frisch riecht, wird die Wäsche aus der Maschine genommen, sobald der Waschgang beendet ist. Lassen Sie Hemden und Blusen auf einem Kleiderbügel trocknen. Warten Sie, bis die Wäsche zu 100 Prozent trocken ist. Erst dann wird sie gebügelt und gefaltet.

Weiße Unterwäsche waschen

Die weiße Unterwäsche sollte man am besten mit der Handwäsche waschen. So kann man Vergilbungen vermeiden und das weiße Strahlen weiterhin behalten. Mehr dazu erfahren Sie gleich bei unserem Artikel Unterwäsche waschen.

Weißes Hemd waschen

Jeder Mann, der etwas auf sich hält, hat ein weißes Hemd im Schrank. Es ist ein zeitloser Klassiker, der sich leicht kombinieren lässt. Vor dem Waschen öffnen Sie die Knöpfe und entfernen Sie (falls vorhanden), die die Kragen-Streben.

Waschen Sie Ihr weißes Hemd nur zusammen mit weißer Wäsche bei 40 Grad. Nutzen Sie ein Programm wie z.B. Feinwäsche oder ein spezielles Hemden-Waschprogramm. Reduzieren Sie die Schleuderzahl auf 600 oder noch weniger. Verwenden Sie ein Flüssigwaschmittel aber nicht zu viel davon. Nehmen Sie das weiße Hemd sofort nach dem Waschen aus der Trommel. Hängen Sie es anschließend mit geschlossenen Knöpfen auf einem Kleiderbügel auf.

Weiße Handtücher waschen

Sie können Ihre weißen Handtücher genauso waschen wie andere Handtücher. Verfärbungen werden verhindert, indem Sie die Handtücher getrennt von anderen Textilien in der Maschine waschen.

Sie können die weißen Handtücher heiß waschen und zum Vollwaschmittel noch einen Spritzer Bleichmittel hinzufügen. Nach dem Waschen sofort aufhängen oder eventuell im Wäschetrockner trocknen. Trockene Handtücher werden nicht gefaltet, sondern gerollt.

Flecken aus weißer Wäsche entfernen

Waschmittel: Geben Sie handelsübliches Flüssigwaschmittel direkt auf den Fleck. Damit entfernen Sie Ketchup, Marmelade und Gras. Das Waschmittel muss zirka fünf Minuten einwirken, bevor es unter kaltem, fließenden Wasser abgespült wird.

Sie können das Kleidungsstück auch bei dem passenden Zyklus in der Waschmaschine waschen. Oder besprühen Sie den befleckten Bereich mit einer Mischung aus Weißweinessig und warmen Wasser. Spülen Sie dann die Stelle nach 30 Minuten gründlich aus.

Darf die weiße Wäsche in den Trockner?

An der prallen Sonne können weiße Textilien einen Grauschleier bekommen. Hängen Sie die Wäsche daher eher an einem Ort auf, an dem sie nicht durch intensive Sonneneinstrahlung verfärbt. Textilien aus Seide und Synthetik sollten Sie nie in die Sonne hängen.

Viele weiße Wäschestücke, ausgenommen solche aus Seide und zarte Dessous aus Synthetik dürfen in den Wäschetrockner. Achten Sie unbedingt auf das Wäschezeichen und trocknen Sie weiße Wäsche auch nie zusammen mit farbigen Wäschestücken. Ziehen Sie eher eine niedrige Hitzeeinstellung in Betracht. Nehmen Sie die weißen Kleidungsstücke aus dem Trockner, sobald das Programm fertig ist.

Weiße Wäsche verfärbt: Haushaltstipps die helfen

Um verfärbte Wäsche wieder weiß zu bekommen, geben Sie eine halbe Tasse Weißweinessig in die Waschmaschinentrommel. Achten Sie auf das Pflegeetikett bei der Temperaturauswahl. Ihre Kleidung wird danach wieder frisch riechen. Sie können auch eine 1/4 Tasse Zitronensaft und 1/4 Tasse Backpulver zur Waschladung hinzufügen, um die Wäsche zusammen mit Ihrem normalen Waschmittel zu waschen und die ungeliebte Farbe loszuwerden.

Weiße Wäsche bleichen

Sie wollen weiße Wäsche färben, da sie einen Grauschleier hat? Das ist leider nicht möglich, trotzdem ist nicht alles verloren, denn Sie können das Kleidungsstück bleichen. Dazu eignen sich Materialien wie etwa Baumwolle, Leinen und Viskose. Wenn Sie der Waschmaschine Chlorbleiche hinzufügen möchten, stellen Sie sicher, dass Sie das Mittel richtig verwenden.

Die Zugabe von Bleichmittel mit dem Waschmittel hebt die Wirksamkeit eventuell auf. Der Raum muss gut belüftet werden. Stellen Sie an einer unauffälligen Stelle sicher, dass Ihre Textilien die starke Reinigungskraft des Bleichmittels aushalten. Danach können Sie das Bleichmittel auf den Textilien anwenden.

Tipp: Stellen Sie sicher, dass auf dem Etikett Ihrer Kleidung nicht die Aufschrift "Nicht bleichen" steht, bevor Sie das Mittel einsetzen.

Weiße Wäsche entfärben

Ist einmal ein farbiges Wäschestück zu weißen Textilien in der Waschmaschine gerutscht, dann hilft ein herkömmlicher Entfärber. Damit lässt sich die Originalfarbe wieder herstellen. Denn dieses Produkt enthält spezielle Inhaltsstoffe mit deren Hilfe die ungewollte Farbe aus der hellen Wäsche entfernt wird. Achten Sie bei der Anwendung des Entfärbers unbedingt auf die Beschreibung des Herstellers. Sie können Ihre Wäsche aber auch mit Hausmitteln entfärben.

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Weiße Wäsche entfärben mit Hausmittel

Wollen Sie Ihre Wäsche ohne chemische Bleichmittel entfärben, dann können Sie auch zu verschiedenen Hausmittel greifen.

Einige Esslöffel Backpulver oder Natron helfen beim Entfärben von weißer Wäsche. Erhitzen Sie zirka fünf Liter Wasser in einem großen Topf und fügen Sie zirka fünf Löffel Natron oder Backpulver hinzu.

Legen Sie die verfärbten Kleidungsstücke in die Lösung und lassen Sie die Mischung über Nacht einwirken. Danach können Sie die Kleidungsstücke in der Maschine waschen. Sind die Textilien sehr stark verfärbt geben Sie zusätzlich noch eine Packung Natron zur Wäsche.

Sie können die verfärbten Wäschestücke auch über Nacht in eine Lösung aus Zitronensaft und heißem Wasser einlegen. Am nächsten Tag gießen Sie das Wasser ab und waschen Sie die Kleidungsstücke in der Maschine. Sie sollten wieder weiß strahlen.

Weitere Artikel zum Thema:

Quelle und weitere Links:

  • https://www.test.de/Weisse-Waesche-Was-gegen-den-Grauschleier-hilft-4505405-0/
  • https://www.waesche-waschen.de/weisse-waesche-waschen/

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Elektrischer Wäschetrockner mit Gebläse im Vergleich

Elektrischer Wäschetrockner mit Gebläse: Vergleich

Um Ihnen einen umfangreichen Vergleich des elektrischen Wäschetrockners mit Gebläse zu bieten, haben wir folgende Kriterien verglichen:

NuBreeze Wäscheständer von MediaShop

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Der 140 x 80 x 65 große, elektrischer Wäschetrockner von NuBreeze biete eine schonende Trocknung der Kleidung. Beispielsweise kann man mit dem Wäscheständer Strickwaren, Dessous oder Kaschmir trocknen lassen. Um eine stromsparende und effiziente Nutzung genießen zu können, wurde ein 30 Watt Motor integriert. Das Gebläse des NuBreeze lässt sich unter anderem in zwei Stufen einstellen. Die erste Stufe ist für eine schwache und die zweite Stufe für eine stärkere Trocknung der Kleidung zuständig.

Der elektrische Wäschetrockner von NuBreeze bietet dem Kunden eine Wäschekapazität von bis zu 20 Kilogramm Wäsche. Zudem kann man ihn nach dem Gebrauch falten, um anschließend Platz in der Wohnung zu sparen. Viele Kundensagen auch, dass der NuBreeze Wäscheständer eine angenehme Lautstärke hat.

Concise Home elektrischer Wäschetrockner

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Concise bietet mit seinem elektrischen Wäschetrockner eine 150 x 70 x 45 große Wahl. Die Trocknungszeit der einen Kleidungsstücke kann bis zu einer Stunde dauern. Grund hierfür ist seine enorme Power von bis zu 1000 Watt. Die Bedienbarkeit des Concise Home Wäschetrockner ist ziemlich einfach. Mit einer Fernbedienung lässt sich der Wäschetrockner mit Gebläse kinderleicht steuern.

Zudem sagten Kunden, dass die Lautstärke des Concise Home sehr angenehm ist und kaum stört. Durch die robuste Bauweise mit Stahlstäben kann man bis zu 15 Kilogramm Wäsche aufhängen und trocknen. Damit die Wäsche auch nicht zu heiß getrocknet wird, bietet der Concise Home Wäschetrockner eine integrierte Temperaturkontrolle.

Wer nicht ständig den elektrischen Wäschetrockner im Blick haben möchte, kann den integrierten Timer einstellen. Der Timer lässt sich auf bis zu 360 Minuten stellen. Durch die angebrachten Rollen an den Füßen lässt sich der elektrische Wäscheständer ganz einfach und flexibel platzieren.

Der Concise Home Wäschetrockner besitzt zudem ein CE-Kennzeichen und ist somit für den europäischen Markt geprüft.

Concise Home tragbarer elektrischer Wäschetrockner

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Der tragbare elektrische Wäschetrockner von Concise ist das Gegenstück zu seinem großen Bruder. Hier wurden die Funktionen des großen Modells kopiert und kompakt in einer kleineren Version integriert. Die Größe wurde hierbei auf 148 x 70 reduziert. Der tragbare Wäschetrockner von Concise kann bis zu 10 Kilogramm Wäsche trocknen. Auch er besitzt eine Power von bis zu 1000 Watt.

Eine Veränderung gibt es jedoch beim Material. Hierbei wurde Stahl mit Aluminium getauscht. Die Form vom tragbaren elektrischen Wäschetrockner bietet jedoch eine platzsparende, aber auch leicht zu transportierende Alternative.

Kunden sprachen bei der tragbaren Variante von einem schnellen und guten Trockenergebnis.

Wie auch schon sein großer Bruder besitzt der tragbare elektrische Wäschetrockner von Concise ein CE-Kennzeichen.

Elektrischer Wäschetrockner mit Gebläse: Kaufkriterien

Bevor man sich für einen elektrischen Wäschetrockner mit Gebläse entscheidet, sollte man das Produkt auf folgende Kriterien vergleichen:

Trocknungszeit der Kleidung

Jedes Modell hat eine unterschiedliche Bauweise. Die Bauweise der elektrischen Wäschetrockner mit Gebläse ist entscheidend für eine bessere oder schlechtere Trocknungszeit auf. Daher ist es wichtig, sich hierbei in der Produktbeschreibung oder ggf. beim Händler um die Trocknungszeit zu informieren. Im Durchschnitt kann jedes Modell jedoch bis zu 50 Grad Celsius warme Luft ausstoßen.

Größe des elektrischen Wäscheständers

Beim Kauf des elektrischen Wäscheständers ist ein weiteres Kaufkriterium die Größe. Je nach Kapazität in den eigenen vier Wänden sollte hierbei der Käufer darauf achten, dass das Produkt platzsparend ist. Natürlich gibt jeder Hersteller die Größe des Produktes aber auch in der Produktbeschreibung mit an.

Empfehlenswert ist beispielsweise auch, sich vor dem Kauf Gedanken über den zukünftigen Standort des elektrischen Wäschetrockners zu machen. Mithilfe eines Zollstocks kann man so letztendlich Maße und gewünschte Kapazität ausmäßen.

Stromverbrauch der elektrischen Wäschetrockner

Ein elektrischer Wäschetrockner mit Gebläse sollte keinesfalls ein Stromfresser sein. Viel mehr sollte er ein gutes Gegenstück zum eigentlichen Wäschetrockner bieten. Vor dem Kauf sollte man daher auf die Herstellerangaben schauen, wie viel der elektrische Wäschetrockner überhaupt verbraucht.

Material und Qualität des Wäscheständers

Das Material und die Qualität spielt beim Kauf des elektrischen Wäschetrockners mit Gebläse eine große Rolle. Grund dafür ist natürlich auch die Lebenszeit dieses Produktes. Je hochwertiger das Produkt verarbeitet ist, desto länger kann man es in der Regel nutzen.

Die meisten elektrischen Wäschetrockner bestehen aus Aluminium-Stäben, daher kann man beim Material oft kaum unterscheiden. Viel wichtiger ist jedoch die Qualität des Gebläses, da dieses wohl möglich der Grund des Kaufes ist. Daher ist zu empfehlen den Hersteller zu fragen, auf welche Funktion und Material er hierbei gesetzt hat.

Zudem ist es wichtig, wenn Modelle ein CE-Kennzeichen haben. Dadurch ist geregelt, dass das Produkt für den europäischen Markt getestet und empfehlenswert ist.

Vorteile und Nachteile von Wäscheständer mit Gebläse

Vorteile
  • Oft stromsparender als herkömmliche Trockner
  • Meist schnellere Trocknung als bei herkömmlichen Trockner
  • Mobil und daher flexibel einsetzbar in der Wohnung
Nachteile
  • Wäschekapazität auf dem Wäscheständer nur begrenzt
  • Gebläse weniger Modelle zu laut

Wie funktioniert der Wäscheständer mit Heizung?

Die Modelle der elektronischen Wäschetrockner mit Gebläse funktionieren in den meisten Fällen gleich. Sie besitzen am Fuß ein Gebläse was warme Luft ausstoßt. Durch die warme Luft trocknet anschließend die frisch gewaschene Wäsche. Um den elektrischen Wäschetrockner zu bedienen, muss man folgende Schritte beachten:

  1. Frisch gewaschene Wäsche auf den Wäscheständer aufhängen.
  2. Elektrischen Wäscheständer per Knopfdruck oder Fernbedienung starten.
  3. Bei trockener Wäsche Gebläse ausschalten.
  4. Wäsche vom Wäscheständer abmachen.

Wie lässt sich ein elektrischer Wäschetrockner reinigen?

Wie auch in einem herkömmlichen Trockner hat man oft mit Fusseln der Kleidung zu kämpfen. Auch beim elektrischen Wäschetrockner mit Gebläse lassen sich Fusseln nicht verhindern. Im Prinzip kann man den elektrischen Wäscheständer aber mit einem feuchten Lappen und einem Staubsauger reinigen. Dazu muss man lediglich folgende Schritte beachten.

  1. Mit einem feuchten Tuch über sämtliche Aluminium-Stäbe fahren.
  2. Das Gebläse mit einem feuchten Tuch abwischen.
  3. Ggf. mit einem Staubsauger die Löcher des Gebläses frei saugen.
Hinweis: Beim Reinigen sollte der elektrischen Wäscheständer abgeschaltet und aus der Steckdose genommen sein. Somit umgeht man die Gefahr eines Stromschlags. Zudem muss man darauf achten, dass man den Lappen nicht zu feucht macht, da man ansonsten das Gebläse beschädigen könnte.

Wo lässt sich ein elektrischer Wäschetrockner mit Gebläse kaufen?

Den elektrischen Wäscheständer findet man in vielen Baumärkten wie zum Beispiel Obi oder Bauhaus. Wer den elektrischen Wäschetrockner online bestellen möchte, der hat die Wahl zwischen vielen Online-Marktplätzen wie Otto oder Amazon.

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Ölflecken entfernen: Die 5 Hausmittel helfen Ihnen!

Warum muss man Ölflecken entfernen?

Ölflecken sehen nicht nur unschön aus, im Straßenverkehr ist der Verursacher sogar zur Entfernung verpflichtet. Andernfalls drohen Bußgelder. Leuchtet während der Fahrt die Motoröl-Kontrolllampe auf, und zeigt einen geringen Ölstand an, läuft meist Motor- oder Getriebeöl aus.

Jetzt ist schnelles Handeln gefragt. Bei Ölverlust muss der Fahrer die Feuerwehr verständigen und für die Säuberung der Ölspur sorgen. Die Feuerwehr beseitigt das Öl sachgerecht mit speziellem Bindemittel und vermeidet weitere Verschmutzungen der Fahrbahn.

Denn die Flüssigkeiten sind hochgiftig und können schlimmstenfalls in das Grundwasser gelangen, was ein hohes Bußgeld nach sich ziehen kann. Für die Kosten der Reinigung kommt in der Regel die Haftpflichtversicherung auf. Jedoch, nur wenn der Fahrer die Säuberung veranlasst.

Je schneller man frische Ölflecken entfernt, desto besser lassen sie sich beseitigen. Daher ist es sinnvoll, so schnell wie möglich zu beginnen. Welche Haus- und Reinigungsmittel sich am besten eignen, hängt einerseits davon ab, ob es sich um Motor- oder Speiseöl handelt.

Andererseits benötigt man beispielsweise für das Ölflecken aus Leder entfernen andere Reinigungsmittel als für das Ölflecken von Pflastersteinen entfernen.

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Ölflecken entfernen mit Hausmittel

Nicht immer sind chemische Reinigungsmittel zwingend notwendig. Daher können Sie beim Ölflecken entfernen problemlos auch Hausmittel verwenden. Für Speiseölflecken auf Textilien haben sich unter anderen folgenden Hausmitteln bewährt:

Bei Motorölflecken sind andere Bindemittel notwendig. Möchte man Ölflecken von Pflaster entfernen, oder von Asphalt und Beton, dann können zum Beispiel folgende Hausmittel wirksam sein:

Ölflecken entfernen – Anleitung

Erste Hilfe für Ölflecken, so lässt sich das Schlimmste verhindern:

  1. Das Fett mit einem Küchentuch abtupfen, ohne zu reiben
  2. Hausmittel großzügig auftragen und einwirken lassen.
  3. Nachbehandlung: Gegebenenfalls weitere Reinigungsmittel auftragen, Vorgang wiederholen und mit klarem Wasser abspülen.

Nachfolgend erfahren Sie wie Sie beim Ölflecken entfernen von Stein, Asphalt und Beton vorgehen. Außerdem finden Sie Tipps, wie es Ihnen gelingt, Speiseöl von Kleidung, Möbeln und Textilien zu beseitigen.

Ölflecken vom Stein entfernen

Ob beim Ölwechsel oder aufgrund eines Lecks, wenn das Auto Öl verliert, bilden sich schnell Flecken auf Beton oder Asphalt. Einen Ölfleck entfernen auf Beton, Asphalt oder Pflasterstein ist etwas herausfordernder als die Reinigung von Speiseölflecken.

Insbesondere bei Pflastersteinen, denn hier kann das Öl in Vertiefungen und Ritzen fließen und sich festsetzen. Auf gepflasterten Wegen sollte man Ölflecken daher unverzüglich entfernen. Hierfür gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, so können für das Ölflecken auf Stein entfernen Hausmittel ebenso zum Einsatz kommen.

Bei größeren Ölflecken im Außenbereich ist es ratsam, zunächst Sägemehl oder alternativ normales Mehl auf das Öl zu geben. Das Mehl saugt das Öl auf und lässt sich dann bequem zusammenkehren und entsorgen.

Ölflecken von Pflasterstein entfernen

Wie lassen sich Ölflecken von Pflastersteinen entfernen? Frische Ölflecken auf Pflasterstein sollte man sofort entfernen. Nur so lässt sich das Eindringen des Öls in die Zwischenräume der Steine verhindern. Dafür eignen sich vor allem Glasreiniger oder Seife. Man sollte in jedem Fall klare Reinigungsmittel nutzen, welche die Steine mit klarem Wasser abspülen.

Ölflecken auf Beton entfernen

Zur Entfernung von Ölflecken auf Beton eignen sich besonders Bindemittel wie Sägemehl, Mehl, Katzenstreu oder Sand. Hierfür sollten Sie den noch frischen Ölfleck mit dem jeweiligen Bindemittel bestreichen und für mindestens 30 Minuten einwirken lassen.

Danach ist das aufgesogene Material aufzukehren sowie fachgerecht zu entsorgen. Wenn nötig, ist der Fleck ein weiteres Mal mit Bindemittel zu behandeln. Das Ganze sollte anschließend circa zwei Stunden ruhen. Anschließend kehren Sie das Bindemittel erneut auf, und entsorgen dieses.

Des Weiteren ist eine Nachbehandlung mit Schmier- oder Gallseife wärmstens zu empfehlen. Die Seife lösen Sie hierfür in heißem Wasser auf. Danach geben Sie die Seifenlauge auf den Ölfleck und schrubben diesen mit einer Bürste ab. Zum Schluss spülen Sie mit klarem Wasser nach. Der Prozess kann mehrfach wiederholt werden, so lange bis der Fleck vollständig verschwunden ist.

Ölflecken von Asphalt entfernen

Ähnlich wie Ölflecken auf Beton entfernen verhält es sich auch beim Ölflecken entfernen von Asphalt. Bei Asphalt ist es wirksam, Gallseife mit etwas heißem Wasser zu mischen und die Seifenlauge auf den Ölfleck zu geben. Um alte Ölflecken entfernen zu können, sind meiste chemische Mittel und Spezialreiniger notwendig. Wenn Motoröl schon in den Asphalt oder Beton eingedrungen ist, helfen zum Beispiel:

Hinweis: Bei der Reinigung ist jedoch Vorsicht geboten, denn die Produkte enthalten entzündliche Lösungsmittel.

Ölflecken von der Kleidung entfernen

Ist Speiseöl auf die Kleidung oder Textilien getropft, sollten Sie das Öl zunächst mit etwas Küchenpapier abtupfen. Verwenden Sie hierfür jedoch keinesfalls Zeitung, da deren Druckerschwärze abfärben kann. Nun geben Sie großzügig Backpulver, Natron oder ein anderes bereits genanntes Hausmittel auf den Ölfleck.

Das Hausmittel mindestens eine Stunde lang einwirken lassen, bis das Öl aufgesaugt ist. Danach ist es an der Zeit, das Bindemittel zu entfernen. Anschließend können Sie mit der Nachbehandlung des Ölflecks beginnen. Hierfür eignen sich:

Haben Sie sich für ein Mittel entschieden, befeuchten Sie zunächst den Ölfleck, bevor Sie das jeweilige Reinigungsmittel auftragen.

Reiben Sie nun vorsichtig über das Textil, bevor Sie die Lösung mit warmem Wasser abspülen. Wiederholen Sie den Vorgang bei Bedarf, abschließend erfolgt die Reinigung in der Waschmaschine.

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An der Jeans Ölflecken entfernen

Kleidung wie Jeans lässt sich zum Beispiel mit Babypuder, Speisestärke oder Waschbenzin von Ölflecken befreien. Geben Sie das Hausmittel direkt auf den Ölfleck und lassen Sie es anschließend einwirken.

Ölflecken entfernen vom T-Shirt

Bei T-Shirts lassen sich Ölflecken mithilfe von Mehl, Trockenshampoo, Speisestärke oder auch Gallseife bzw. Schmierseife entfernen. Um Speiseölflecken aus Kleidung entfernen zu können, kann man auch Geschirrspülmittel oder Seife nutzen.

Ölflecken auf dem Sofa entfernen

Ähnlich wie Kleidung und andere Textilien kann man Ölflecken auf der Couch mit Flüssigseife oder Spülmittel behandeln. Nachdem Sie das Hausmittel mit einer Bürste und etwas Wasser an der betroffenen Stelle einmassiert haben, muss dieses einwirken. Reiben Sie nun die Stelle mit einem Lappen ab, und tupfen diese mit Küchenpapier trocken.

Vom Leder Ölflecken entfernen

Möchte man Ölflecken von Leder entfernen, hilft neben Backpulver und Stärkemehl auch Pfeifenerde. Bei Wildleder ist eine Reinigung mit Schleifpapier möglich.

Auto Ölflecken entfernen

Manchmal lassen sich Speiseölflecken auf Autositzen bereits mit warmem Wasser entfernen. Alternativ können Sie es mit Essig versuchen, denn dieses Hausmittel hilft auch gegen unangenehme Gerüche. Weitere Möglichkeiten sind Schaum-Sprays oder Rasierschaum. Bevorzugen Sie eine chemiefreie Methode, ist der Dampfreiniger eine gute Wahl. In jedem Fall sollten Sie ein pH-neutrales Mittel wählen.

Ölflecken auf dem Teppich entfernen

Meist ist es mit Binde- und Hausmitteln möglich, den Teppich restlos von Ölflecken zu befreien. Bei der Entfernung können dann neben Hausmitteln wie Babypuder und Backpulver auch Spülmittel oder Dampfreiniger unterstützen. Ältere Ölflecken muss man auch bei Speiseöl zunächst flüssig machen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Bügeleisen-Löschpapier-Methode. Hierfür platzieren Sie einen Bogen Löschpapier direkt auf dem Fleck. Danach bügeln Sie auf niedrigster Stufe über den Fleck, bis das Löschpapier das gesamte Fett aufgesogen hat.

Eingetrocknete Ölflecken entfernen

Sowohl bei Speiseöl, als auch Motor- und Betriebsöl muss man alte und eingetrocknete Flecken vor der Entfernung erst wieder verflüssigen. Hat sich Motor- oder Betriebsöl bereits in den Ritzen von Pflastersteinen ausgebreitet, dann muss man die Flecken zunächst lösen und verflüssigen.

Zur Entfernung von eingetrockneten oder alten Ölflecken ist die Vorbehandlung mit Waschbenzin oder Terpentin ratsam. Bei Asphalt und Beton kann man alte Ölflecken mit Ölfleckenentferner, Terpentin, Bremsenreiniger, Entölerpaste oder Waschbenzin flüssig machen.

Kleidung mit Speiseöl lässt sich in ein warmes Wasserbad einweichen oder mit Gallseife, Flüssigseife oder Spülmittel vorbehandeln. Anschließend gehen Sie bei der Reinigung wie auch bei frischen Ölflecken vor.

Ölflecken entfernen: Tipps

Helfen bei Entfernen von Fettflecken auf Heimtextilien weder Mehl, Speisestärken, noch Trockenshampoo oder andere Hausmittel, dann hilft Waschbenzin. Dieses Reinigungsmittel entfernt Flecken zuverlässig aus Kleidung und Textilien. Auch bei Ölflecken auf dem Sofa oder Teppich kann Waschbenzin eingesetzt werden.

Während der Reinigung sollten Sie die Räume stets gut durchlüften. Außerdem sollte man das Reinigungsmittel vorher an einer unauffälligen Stelle testen, um unschöne Abfärbungen oder Schaden am Material zu vermeiden.

Bei Ölflecken auf Asphalt, Stein oder Beton finden Sie im Baumarkt auch stärkere Reinigungsmittel, falls Hausmittel keine Wirkung zeigen. Dazu gehören zum Beispiel spezielle Ölflecken-Entferner-Sprays, Terpentin oder Entölerpasten. Manchmal lassen sich Ölflecken mit Bremsenreiniger entfernen. Diese Mittel sind sogar bei der Entfernung von eingetrockneten Ölflecken zu empfehlen.

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Holz polieren: Der beste Weg zum neuen Glanz!

Holz polieren: Anleitung

holz polieren mit hausmittel anleitung
Um Holz zu polieren, reichen drei einfache Hausmittel aus. In dieser Anleitung zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt wie es funktioniert.
Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Arbeitszeit: 30 Minuten

Equipment

  • eine Schüssel
  • Zwei fusselfreie Reinigungstücher

Zutaten

  • 200 ml Essig*
  • 200 ml Olivenöl
  • 100 ml Zitronensaft

Schritt für Schritt

  • Zutaten in Schüssel vermischen.
  • Reinigungstuch leicht in Politur tauchen.
  • Mischung in Richtung zur Maserung in das Holz reiben.
  • Tuch erneut in die Politur tauchen und Oberflächen bearbeiten.
  • Zweites Poliertuch zur Hand nehmen.
  • Überschuss der Politur Richtung zur Maserung abwischen.

Notizen

  • Stellen Sie am besten nur so viel von der Möbelpolitur her, wie Sie bei einem Arbeitsgang verbrauchen. Das Hausmittel ist nicht sehr lange haltbar und kann ranzig werden.
  • Tragen Sie zudem diese Holzpolitur zuerst an einer versteckten Stelle auf, damit Sie sehen, ob das Holz eventuell angegriffen wird.

Warum muss man Holz polieren?

Nach einigen Jahren verlieren Holzmöbel oder Gegenstände aus Holz ihren natürlichen Glanz. Das natürliche Material Holz ist entweder geschliffen, gefärbt, gebeizt oder es wird im ursprünglichen Zustand belassen.

Holz kann mit diversen Veredelungsprodukten wie etwa mit Carnaubawachs behandelt werden. Diese Produkte nähren das Holz und weisen Insekten ab. Wenn Sie Holz richtig polieren, wird es wiederbelebt. Denn die alten Wachs- und Politurschichten werden entfernt und das Holz erhält wieder einen schönen Oberflächenglanz.

Natürliches Bienenwachs ist die Basis so mancher Holzpolitur. Wenn Sie den Esstisch nach Jahren das erste Mal polieren, wird Ihnen keiner glauben, dass es derselbe Tisch ist. Für die Pflege von Parkett- oder Dielenböden wird in der Regel eine flüssige Politur verwendet. Dieses Holz polieren Sie mit der Maschine.

Ein jeder weiß, dass Wasser und Feuchtigkeit schädlich für Holz sind. Beim Holz polieren mit Carnaubawachs beispielsweise fungiert diese Holzpolitur als Schutzschicht und bewahrt das natürliche Material vor Schäden durch Regen.

Gibt es Unterschiede in den Holzarten?

Bevor Sie Holz polieren, gilt es die Holzart zu bestimmen, obwohl es kaum Einschränkungen gibt. Sehr gut bearbeiten lassen sich zum Beispiel Ahorn, Eibe, Birke und Birnbaum.

Weniger gut polieren können Sie Mahagoni- und Kirschbaumholz. Wollen Sie Gartenmöbel aus Teakholz polieren, dann müssen diese zuerst gereinigt werden. Zum Säubern erhalten Sie im Handel Reinigungsmittel, die speziell für diese Holzart entwickelt wurden.

Für lackierte Oberflächen verwenden Sie zum Beispiel Schellackpolituren. Sie bestehen aus Schellack und Ethanol.

Wie oft muss man Holz polieren?

Wie häufig Sie Ihre Holzmöbel polieren sollten, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zu bedenken gilt es, dass sich beim Reinigen der Holzoberfläche immer ein Teil der Politur löst. Je öfter Sie ihre Möbel abwischen und abstauben, desto häufiger sollten Sie eine Möbelpolitur einsetzen.

Es gibt keine festen Regeln für das Polieren von Holz. Sobald Sie merken, dass der gewünschte Glanz nicht mehr vorhanden ist, sollten Sie zu weichen Tüchern und Polituren greifen. So schützen Sie die Möbelstücke vor Kratzern. Sie können Ihre Möbel auch mit einer Polierwolle bearbeiten.

Dieses Produkt wird meist aus einer Mischung aus Baumwolle, Leinen, Viskose und anderen Naturfasern hergestellt. Die Zeit zwischen den Polituren lässt sich auch verlängern, wenn Sie das Holz zwischendurch mit einem Ölspray und einem weichen Tuch verwöhnen.

Holz polieren mit diesen Hilfsmitteln

Zum Auftragen einer Wachspolitur bewährt sich auch eine sehr feine (Nr.0000) Drahtwolle. Das Produkt hilft dem Holz die Politur gleichmäßig aufzunehmen und Kratzer an der Oberfläche zu entfernen.

Letzte Aktualisierung am 14.04.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API*

Die zu polierende Oberfläche muss gründlich sauber sein. Tragen Sie das Wachs sparsam auf, und lassen Sie die Politur, wenn möglich mehrere Stunden trocknen. Nun können Sie das Holz entweder mit einem sauberen Baumwolltuch oder mit einer Bürste polieren. Es dauert allerdings ziemlich lange größere Flächen mit der Hand zu bearbeiten. Eine Lösung ist ein Exzenterschleifer mit einem speziellen Polierpad, das zu Ihrem Gerät passt.

Beim Holz polieren mit der Maschine erhalten die Oberflächen einen tollen Glanz. Zum Polieren von Truhen und Kommoden, die mit Schnitzarbeiten versehen sind, gibt es spezielle Aufsätze für die Bohrmaschine. Damit lassen sich auch Rundungen, Profile und schwer zugängliche Stellen bearbeiten.

Um Holzoberflächen mithilfe einer Maschine zu polieren, benötigen Sie spezielle Polierscheiben, wie etwa Filz-, Woll- oder Schaumgummischeiben. Sie sorgen bei den behandelten Oberflächen für den gewünschten Glanzeffekt. Eine einfache und schnelle Methode Holz richtig zu polieren ist die Verwendung einer Holzdrehmaschine.

Mit diesem Gerät verleihen Sie den Werkstücken ein poliertes Aussehen. Das nötige Polierset gibt es im Online-Handel zu erwerben.

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Holz mit Hausmittel polieren

Eine selbstgemachte Möbelpolitur kann bei Ihren Holzmöbeln Wunder bewirken. Die Herstellung kostet nur einige Cents. Sie brauchen dazu nur:

- eine Tasse Oliven- oder Jojobaöl
- 250 ml Weißweinessig und
- drei bis vier Tropfen Zitronenöl

Geben Sie alle Zutaten in eine Sprühflasche, die gut geschüttelt wird. Dieses Mittel wird mit einem fusselfreien Baumwolltuch verteilt. Dabei folgen Sie immer der Holzmaserung. Mit einem weiteren, weichen Tuch wird auf Hochglanz poliert. Auf geschnitzten Bereichen und Profilen wird das Hausmittel mit einem kleinen Pinsel aufgetragen. Diese Möbelpolitur müssen Sie in einem dunklen, kühlen Schrank aufbewahren. Sie sollte monatlich ersetzt werden, damit sie nicht ranzig wird.

Für ein weiteres Hausmittel zum Polieren des Holzes benötigen Sie folgende Zutaten:

- 1/2 Tasse Weißweinessig
- 1/4 Tasse Olivenöl
- 1 EL Zitronensaft
- 1 EL pflanzliches Glycerin
- 20-30 Tropfen ätherisches Lavendelöl (ätherisches Bio-Lavendelöl)

Alle Zutaten werden in einer Glassprühflasche gemischt und vor dem Gebrauch gut geschüttelt. Sprühen Sie das Hausmittel auf Holz auf und polieren Sie mit einem weichen aber fusselfreien Tuch nach. Jede Zutat bringt ihren eigenen Anteil für eine effektive Holzpolitur mit. Für viele Anwender ist dieses Hausmittel die beste Politur für ihre Möbelstücke.

Unterschiedliche Holzarten polieren

holzarten polieren

Je nach Holzart gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen wie man Holz zu polieren hat. (Bildquelle: Gregory Dalleau, unsplash.com)

Holzmöbel polieren

Bevor Sie auf Ihre Holzmöbel eine Politur auftragen dürfen, müssen die Oberflächen sauber sein. Verwenden Sie ein nebelfeuchtes Mikrofasertuch und reinigen Sie das Möbelstück in Richtung der Maserung. Nun sollten Sie mit einem zweiten, trockenen Mikrofasertuch nachwischen.

Nehmen Sie sich immer nur kleine Abschnitte vor. Vergessen Sie auch die Schubladen der Kommode nicht. Sobald das ganze Möbelstück sauber und trocken ist, können Sie Ihre Lieblingsholzpolitur auftragen. Gießen Sie etwas von dem Hausmittel auf Ihr trockenes Mikrofasertuch. Reiben Sie die Politur kräftig in das Möbelstück ein.

Sie werden sehen, dass es sehr "durstig" ist. Es darf aber keine Pfützenbildung geben. Bei dem Polieren Ihrer Holzmöbel geht es sowohl um das Aussehen als auch um die Pflege des Holzes. Vergessen Sie daher auch die Spalten, Schubladen und schwer zugänglichen Stellen nicht.

Ihr Ziel sollte es sein, jeden Quadratzentimeter des Möbelstückes auf Hochglanz zu polieren. Am Ende sind alle Flecken durch eine hervorragend polierte Holzästhetik ersetzt.

Gewachstes Holz polieren

Bei Holz, das bereits mit Wachs behandelt wurde, erreichen Sie durch das Polieren einen seidigen Glanz. Wachsen und Polieren eignet sich für beinahe alle Holzoberflächen. Wachs zum Polieren bekommen Sie in unterschiedlichen Ausführungen, wie etwa Bienenwachs oder Carnaubawachs.

Diese Produkte versehen Ihre Holzmöbel mit einer Schutzschicht und geben ihnen zudem ein frisches Aussehen. Anzuführen gilt es, dass natürliche Wachse leicht sauer sind. Wollen Sie säurefreies Wachs, dann greifen Sie zu Renaissance-Wachs.

Renaissance Mikro-Kristallwachs, 200 ml
  • Feiner Wachs zum Reinigen und Polieren. Wird weltweit von Museen, Kunstgalerien und Konservatorien verwendet

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Geöltes Holz polieren

Bei Möbeln mit einem geölten Holzfinish bleiben Maserung und Fasern sichtbar. Zudem sind die Kontraste betont. Im Laufe der Jahre kann sich eine schöne Patina entwickeln. Geöltes Holz braucht weniger Pflege. Durch das Polieren wird überschüssiges Öl entfernt. Die Oberfläche wird aber nicht so glänzend ausfallen wie bei einem lackierten Möbelstück.

Lackiertes Holz polieren

Die Holzoberfläche von lackiertem Holz ist glatt und glänzend. Die Lackschicht schützt das Holz gut, sodass kein Staub eindringen kann. Allerdings sieht das Holz nicht mehr natürlich aus.

Um das glänzende Aussehen Ihrer Lackmöbel wieder herzustellen, tragen Sie nach dem Reinigen regelmäßig ein flüssiges Wachsprodukt auf. Testen Sie an der Innenseite des Tischbeins, ob sich das Produkt auch wirklich für Ihr Möbelstück eignet. Verwenden Sie ein weiches Tuch und achten Sie auf die Kanten und Ecken der Möbel. Dort ist die Lackierung in der Regel am schwächsten.

Hochglanz polieren

Mithilfe einer Schellackpolitur aus Schellack und Ethanol erhalten Ihre kostbaren Möbelstücke hochglänzende und spiegelglatte Oberflächen. Allerdings sollten Sie mit Sorgfalt und Geduld an die Arbeit gehen. Testen Sie dieses Mittel zuerst an einfachen Möbelstücken aus, damit Sie etwas Übung erlangen.

Holz polieren: Tipps

  • Holzart bestimmen: Massivholzmöbel sind sehr beliebt. Sie erwarten von ihren Nutzern auch einiges an Pflege. Bereits vor der Reinigung sollten Sie die Holzart bestimmen.
  • Bei modernen Möbelstücken sind nur einige Poliervorgänge nötig. Im Vergleich dazu erfordern traditionelle Holzmöbel mehr Aufwand beim Polieren. Reinigen Sie die Möbel mit einem Tuch, das Sie in eine Mischung aus lauwarmen Wasser und einem milden Spülmittel tauchen. Sie müssen das Tuch unbedingt fest auswringen.
  • Nun wird mit einem weiteren Tuch nachgetrocknet. Polieren Sie das Möbelstück mit Bienenwachs und eventuell mit einigen Tropfen Terpentin.
  • Warten Sie nicht ab, bis das Wachs vollständig getrocknet ist. Vollkommen ausgetrocknetes Möbelwachs ist sehr schwer glatt zu polieren. Nach 15 bis 30 Minuten reiben Sie die Oberfläche mit einem weichen Mikrofasertuch ab, um überschüssiges Wachs zu entfernen.
  • Ist das Wachs bereits zu trocken, tragen Sie am besten noch eine zweite Wachsschicht auf. Das Lösungsmittel darin macht die erste Schicht nämlich weicher.

Weitere Artikel zum Thema:

Quelle und weitere Links:

  • https://www.heimwerker-news.de/schleifen-polieren/
  • https://www.sorpetaler.de/hubert/allgemein/holz-polieren/

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Wasserhahn tropft: 3 einfache Tricks zum Selbermachen!

Ursachen: Warum tropft der Wasserhahn?

Zu den beliebtesten Ursachen für einen tropfenden Wasserhahn zählt meist Kalk. Putzt man den Wasserhahn nicht häufig genug, entsteht grundsätzlich eine Kalkbildung. Die Kalkbildung wiederum führt zu Verstopfungen im inneren oder im äußeren Teil des Wasserhahns.

Natürlich können auch weitere Problematiken zu einem tropfenden Wasserhahn führen, wie:

Achtung! Sobald der Wasserhahn anfängt zu tropfen, sollte man so schnell wie möglich handeln. Unsere Wasserrechnung könnte dem Problem zum Verhängnis werden. Wie selbst.de berichtet, verliert ein tropfender Wasserhahn bis zu einem halben Liter Wasser. Umgerechnet am Tag macht das im Schnitt zwölf Liter täglich!

Wasserhahn tropft aus Drehgriff

Sobald der Wasserhahn aus dem Drehgriff tropft, gibt es zwei Ursachen, die zu diesem Problem führen:

Wasserhahn tropft am Gewinde

Sollte der Wasserhahn aus dem Gewinde tropfen, sind folgende Ursachen das Problem:

Wasserkran tropft unter der Spüle

Wenn wir Wasser unter der Spüle entdecken, gilt für uns Alarmstufe-Rot. Jedoch nicht ohne Grund, da die Ursachen für den tropfenden Wasserhahn vielfältig sein können:

So kannst du den Wasserhahn selber reparieren

Vor der Reparatur des Wasserhahns ist es wichtig, das Wasser komplett abzustellen. Somit hat man eine grundlegende Sicherheit, dass das Bad oder die Küche im Nachhinein nicht unter Wasser steht. Wer etwas Feingefühl besitzt und sich ein wenig mit Werkzeugen auskennt, der kann den Wasserhahn auch selbst reparieren. Dazu sollte man am besten folgende Dinge überprüfen und ggf. reparieren:

Dichtung wechseln

Die Gummidichtungen am Wasserhahn können nach einiger Zeit in die Jahre gehen. Sie werden in den meisten Fällen spröde und sind so nun wasserdurchlässig. Die Dichtungen befinden sich zum einen, sollte es sich um eine Zweigriff-Armatur handeln, im Innern der Griffe. Zum anderen findet man die Dichtungsscheibe auch am Boden des Wasserhahns.

Zweigriff-Armatur

Um die Dichtungen in der Zweigriff-Armatur zu wechseln, muss man im Vorfeld die Abdeckungen der Griffe abmontieren. Der einfachste Weg hierzu ist der Schraubenzieher. Dazu nimmt man sich die flache Seite des Schraubenziehers und hebelt die Kappe des Griffs heraus. Anschließend schraubt man den Griff am Wasserhahn ab.

Als Nächstes kann man sich einen Schraubenschlüssel zur Hand nehmen. Die größere des Schraubenschlüssels kann je nach Ventilgröße variieren. Mit dem Schraubenschlüssel montiert man nun das Ventil vom Wasserhahn ab.

An der Unterseite der Ventile befinden sich nun die Dichtungen. Diese lassen sich auch hier mit einem flachen Schraubenzieher heraushebeln. Anschließend kann man neue Dichtungen befestigen und den Griff wieder montieren.

Hinweis: Nicht immer muss die Dichtung kaputt sein. In vielen Fällen ist das Ventil des tropfenden Wasserhahns lediglich verkalkt. Um hierzu die Verkalkungen zu lösen, bietet sich beispielsweise ein Essigbad an.

Dichtungsscheibe

Die Dichtungsscheibe befindet sich am Boden des Wasserhahns. Auch dieser kann nach einiger Zeit spröde werden und zu einem tropfenden Wasserhahn führen. Die Reparatur ist jedoch kinderleicht. Zunächst muss man den Wasserhahn an der Unterseite der Spüle abmontieren. Anschließend kann man die alte Dichtung gegen eine neue Dichtung tauschen.

Wasserhahn-Kartusche austauschen

Die Kartusche im Wasserhahn sorgt letztendlich für das Verhältnis der Wassertemperatur. Sie befindet sich im Inneren des Wasserhahns. In vielen Fällen ist auch hier Kalkbildung der größte Feind. Zum Wechseln der Kartusche braucht es jedoch nicht viel und kann in der Regel selber repariert werden.

Dazu muss man lediglich der Kopf des Wasserhahnes abschrauben. Grundsätzlich hebelt man dazu den rot-blauen Knopf an der Vorderseite des Wasserhahnes heraus. Hinter der Kappe befindet sich nämlich eine Schraube, die man letztendlich herausschrauben muss.

Ist der Kopf des Wasserhahnes nun abgeschraubt, löst man nun die Kartusche mit einer Zange. Sobald der Ring abmontiert ist, kann die Kartusche herausgenommen und eine neue eingesetzt werden. Anschließend kann man den Kopf des Wasserhahnes wieder montieren.

Perlator entkalken

Der Perlator oder auch Luftsprudler genannt, sorgt für den Wasserstrahl am Wasserhahn. Da hier wohl das meiste Wasser im Umlauf ist, ist hier die Gefahr der Kalkbildung natürlich am höchsten. Jedoch kann auch diese Reparatur in nur wenigen Schritten selbst vonstattengehen.

Dazu schraubt man mit einer Zange das Gewinde des Luftsprudlers ab. Anschließend legt man den Strahlregler in ein Essigbad, sodass sich die Kalkablagerungen lösen können.

Nach einer gewissen Einwirkzeit, kann man den Luftsprudler wieder montieren.

Hinweis: Nach der Montierung ist es wichtig, für die nächsten 30 Sekunden heißes Wasser durchlaufen zu lassen. Somit ist man auf der sicheren Seite, dass keine Essigrückstände mehr vorhanden sind.

Wie viel kostet es den Wasserhahn reparieren zu lassen?

Reparaturkosten für einen Wasserhahn können enorm hoch sein. Hierbei rechnet man nämlich mit der Anfahrtszeit, Servicekosten und Materialkosten. Einen genauen Betrag kann man hier jedoch nicht festlegen.

Es lässt sich daher empfehlen, den Wasserhahn so gut es geht selber zu reparieren. Zumal eine Terminvereinbarung eine etwas längere Zeit dauern kann.

Wasserhahn tropft: Zahlt der Mieter oder Vermieter?

Sollte die Eigeninitiative nicht ausreichen und der Wasserhahn weiterhin tropfen, muss ein Klempner her. Jedoch können die Kosten hierbei, wie oben beschrieben, hoch sein. Hierbei sollte man sich am besten mit seinem Vermieter in Kontakt setzen und ihn um Rat bitten. In den meisten Fällen übernimmt jedoch der Vermieter die Kosten. Gerade, wenn der Wasserhahn in die Jahre gekommen ist, weigern sich Vermieter hier meist nicht.

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Glastür reinigen: 5 einfache Schritte für zu Hause!

Worauf muss man beim Reinigen einer Glastür achten?

Allgemein bestehen auch Glastüren aus verschiedenen Glasmaterialien. Die Herstellung wiederum macht den Unterschied. Man unterscheidet zwischen Klarglas, Milchglas und Glastüren, welche man unter Druck erzeugt.

Allgemein müssen Sie bei Glastüren reinigen auf folgendes achten:

Keine Reinigungstücher benutzen

Verzichten Sie bitte unbedingt auf Papiertücher oder Mikrofasertücher. Diese verursachen nur Verunreinigungen am Glas und sind schlecht für die Glasoberfläche. Greifen Sie stattdessen zu einem Schwamm oder einem weißen Baumwolltuch.

Diese verursachen keine Schäden an der Oberfläche und bieten sich bestens für das Reinigen von Glastüren an. Achten Sie dabei das diese frei von jeglichen Fremdkörper, wie zum Beispiel feiner Sand oder kleinste Steine, sind.

Damit vermeiden Sie Kratzer am Glas.

Nur klares Wasser nehmen

Um die Glastür zu reinigen, benutzen Sie zunächst nur reines und klares Wasser. Dadurch entfernen Sie in erster Linie den groben Schmutz von der Glastür. Außerdem verhindern Sie damit auch, dass unnötige Kratzer durch kleinste Fremdkörper entstehen. Erst dann können Sie das klare Wasser mit einem Putzmittel mischen, um die Glastüre richtig zu reinigen.

Sonstige Putzmittel vermeiden

Wenn Sie die Glastür reinigen, dann lassen Sie unbedingt die Finger von Putzmittel in denen Schleifmittel vorhanden ist. Das verträgt sich nicht gut auf der Glastür und sorgt für eine Abnutzung der Glasoberfläche. Denn für das Reinigen der Glastür bietet sich ausschließlich der Glasreiniger an.

Anleitung um die Glastür zu reinigen

Wie Sie eine Glastür richtig reinigen, zeigen wir Ihnen anhand unserer kurzen Anleitung:

  1. Mischen Sie in einem Eimer, klares Wasser mit einem kleinen Schuss an Glasreinigungsmittel. Sonstige Putzmittel sind hier definitiv Fehl am Platz, denn damit tun Sie der Glastür sicherlich keinen Gefallen.
  2. Tunken Sie ein Putztuch in die Wasser- und Glasreinigungsmischung und reinigen Sie die Glastür großflächig und ohne Druck. Achten Sie darauf, dass Sie nie punktuell auf einer Fläche wischen. Schauen Sie auch, dass das Tuch feucht genug ist. Damit können Sie dann keine Fremdkörper über die Glasoberfläche verteilen und Kratzer verursachen.
  3. Durch das klare Wasser können sich beim Reinigen einer Glastür sogenannte „Wolken“ auf der Oberfläche bilden. Diese "Wolken" entstehen durch die Abnutzung von Putztüchern. Sollte das der Fall sein, dann nehmen Sie ein feuchtes und weißes Baumwolltuch. Damit wischen Sie wieder großflächig und ohne Druck nach.
  4. Sind nach dem Reinigen der Glastüre dennoch kleinere weiße Punkte auf der Glasoberfläche zu sehen? Dann handelt es sich hierbei um Kalkablagerungen. Auch diese lassen sich einfach entfernen. Geben Sie dafür ein wenig Essig in den Eimer mit klarem Wasser. Wischen Sie anschließend über die betroffenen Stellen. Daraufhin sollten auch diese Flecken verschwinden. Anschließend wischen Sie nochmal mit dem feuchten weißen Baumwolltuch über die Stellen, um Essigrückstände zu entfernen.
  5. Zum Schluss trocknen Sie mit einem trockenen Baumwolltuch die Glastür. Auch hier wischen Sie dabei großflächig und ohne Druck.
Tipp: Sie haben Fingerabdrücke an der Glastür? Dann benutzen Sie einfach einen Glasreiniger.

Glastür in der Dusche reinigen

Ist bei Ihnen auch eine Glastür in der Dusche vorhanden? Dann können sich dort schnell Seifenrückstände, Schlieren oder Kalkablagerungen bilden.

Deshalb müssen Sie beim Reinigen der Glastür in der Dusche darauf achten, dass Sie diese regelmäßig reinigen. Wir zeigen in wenigen Schritten wie Sie das am besten hinbekommen:

  1. Spülen Sie nach jedem Duschgang die Glastür in der Duschkabine ab. Dadurch entfernen Sie jegliche Shampoo- und Seifenrückstände.
  2. Ziehen Sie anschließend mit einem Abzieher das Wasser an der Glastür ab.
  3. Zum Schluss wischen Sie mit einem trockenen Baumwolltuch die Tür trocken. Aber vergessen Sie nicht die Glastür großflächig und ohne Druck zu reinigen.
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Holz ölen: So geht es in nur 6 Schritten!

Warum muss man Holz ölen?

Holz ist ein Naturprodukt und verdient es aus mehreren Gründen geölt zu werden. Das Material ist sehr wetterempfindlich und kann daher aufgrund der Temperaturen schrumpfen oder es dehnt sich aus. Regen, Sonne und Wind haben einen sehr großen Einfluss auf Holz.

Natürlich ist auch manche Holzart empfindlicher als die andere. Durch das Holz ölen bleibt die Ästhetik erhalten, unabhängig davon, ob es sich um Dielen, Parkett, Möbel oder um Gartenhäuser aus Holz handelt.

Die Struktur des Holzes besteht zum Großteil aus Flüssigkeit. Sobald ein Baum gefällt wird und es keinen Austausch zwischen den Blättern (Nadeln) und den Wurzeln gibt, beginnt das Holz zu trocknen und zu schrumpfen.

Es verliert an Farbe und nimmt zudem noch eine Grautönung an. Bevor das Holz Risse bekommt und spröde wird, kommt das Öl ins Spiel. Es dringt in die Poren ein und schützt Dielen und Bretter von innen.

Die Struktur des Holzes bleibt bei geöltem Holz in der Regel gut sichtbar. Im Handel finden Sie auch diverse Öle, mit denen sich farbiges Holz ölen lässt.

Holz ölen, lasieren oder wachsen?

Eine Frage, die sich bei der Holzpflege häufig stellt, ist: "Was ist besser das Holz zu ölen, zu lasieren oder zu wachsen?" Welche Art der Holzveredelung die beste ist, hängt natürlich auch von der Holzart (Weichholz oder Hartholz) ab. Außerdem kommt es darauf an, ob sich das Holz drinnen oder draußen befindet.

Wachs

Es lässt sich einfach mit einem Tuch auftragen. Mit dem Pflegeprodukt können Sie bei Ihren Esszimmersesseln Alterungseffekte erzielen. Es dichtet die Poren des Holzes allerdings nur mäßig ab. Wenn Sie Ihre Möbel wachsen, dann sind sie nur für eine gewisse Zeit vor dem Austrocknen geschützt.

Holzwachse haben eine zähere Konsistenz als Öle. Sie sorgen für eine gewisse Zeit für glatte, wasserabweisende Oberflächen. Holzwachse verändern die natürliche Optik des Holzes kaum.

Durch Polieren lässt sich ein gewisser Glanzeffekt erreichen. Diese Produkte machen die behandelten Oberflächen zudem widerstandsfähig gegen einen physischen Abrieb. Eigenständige Wachse können Sie für Fußböden verwenden, allerdings sind sie nicht besonders haltbar.

Lasur

Bei der Lasur handelt es sich um eine transparente Holzbeschichtung, die nicht deckt. Dadurch bleibt die natürliche Maserung des Holzes gut sichtbar erhalten. Das Pflegeprodukt macht den Werkstoff Holz widerstandsfähiger gegenüber Witterungseinflüssen.

Man unterscheidet zwischen Dünnschicht- und Dickschichtlasuren. Während sich die Dünnschicht-Versionen hervorragend für Zäune und Sichtblenden eignen, bieten sich die Dickschichtlasur für Fenster, Türen und Tore an. Holzlasuren eignen sich im Allgemeinen nicht für Fußböden, da sie der Beanspruchung nicht standhalten würden.

Holzöle

Für diese Pflegeprodukte gibt es eine breite Anwendungspalette. Holzöl verlängert die Haltbarkeit von unbehandeltem Holz. Neben dem Holzöl für außen finden Sie im Handel auch spezielle Produkte für den Innenbereich.

Das Holzöl für innen wird von den Nutzern für Fußböden und Küchenarbeitsplatten verwendet, um sie langlebig und möglichst jahrelang haltbar zu machen. Das Holz muss dazu nicht kräftig abgeschliffen werden.

Sie müssen es nur leicht schleifen oder reinigen. Danach können Sie eine frische Schicht Öl auftragen. Im Außenbereich sorgt das Hartholzöl, dass der Werkstoff Holz nicht reißt und splittert.

Das Pflegeöl Holz lässt Ihr Gartenhaus atmen und bietet ihm einen hervorragenden Schutz vor Rissen und Abplatzungen.

Wie oft muss man Holz ölen?

Dazu gibt es leider keine genauen Regeln. Es hängt davon ab, welchen Belastungen das Holz ausgesetzt ist. Ein geölter Boden in einem Restaurant erfordert eine regelmäßigere Wartung als der Boden in Ihrer Wohnung.

Die Außenbeschichtung eines Strandgrundstücks benötigt wahrscheinlich mehr Pflege und Wartung als die eines geschützten Stadthauses. Sobald sich die Bretter Ihres Holzbalkons spröde und trocken zeigen, sind das Zeichen, dass sie eine optische Aufhellung benötigen. Neue Möbel sollten Sie alle paar Monate einölen.

Später reicht es, wenn Sie die Einrichtungsgegenstände zweimal jährlich einölen. Auch eine häufige Nutzung macht ein Nach ölen schneller erforderlich. Zu beachten gilt es außerdem, dass es neben dem richtigen Zeitpunkt noch auf das passende Öl zu achten gilt.

Für Möbelstücke bewähren sich Hartöle auf Leinenbasis. Parkett- oder Holzböden verwöhnen Sie mit gut angerührten Ölen, die ebenmäßig mit einer Streichbürste oder mit einem Roller aufgestrichen werden.

Wie häufig Sie nach ölen müssen, hängt von der Beanspruchung des Bodens ab. Im Allgemeinen gilt aber: Lieber einmal zu viel nach ölen!

Welches Öl zum Ölen von Holz?

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Leinöl: Dieser natürliche Holzschutz bewährt sich zum Einölen von Fenstern, Türen und Möbelstücken. Auch die Oberflächen von Cricketschlägern können in Leinöl getaucht werden. Dabei handelt es sich um ein reines Pflanzenöl, das beim Auskochen von Flachs- oder Leinpflanzen gewonnen wird. Dieses Pflanzenöl bewährt sich außerdem sehr gut, wenn es darum geht Ahorn- und Zedernholz zu veredeln.

Olivenöl: Olivenöl ist ein nicht trocknendes Holzöl auf pflanzlicher Basis. Nicht trocknende Öle wie Pflanzenöle oder Olivenöle sollten niemals auf Aufbewahrungsschalen für Lebensmittel verwendet werden, da sie ein klebriges Finish hinterlassen. Das kann gelagerte Lebensmittel verderben lassen. Olivenöl härtet nie ganz aus. Es eignet sich aber sehr gut zum Ölen der Schneidebretter für die Küche und Kantine.

Rapsöl: Dieses Öl hat ähnliche Eigenschaften wie das Olivenöl, es wird aber weniger schnell ranzig. Sie können Ihre Gartenmöbel damit streichen. Es ist billig und umweltfreundlich.

Achtung! Öle dürfen niemals in geschlossenen Räumen versprüht werden.

Holzschutz Öl zum Selbermachen

Holzöl selbermachen
Mit dieser Anleitung können Sie ein Öl zum Holzschutz ganz einfach selbst machen.
Vorbereitungszeit: 5 Minuten
Arbeitszeit: 40 Minuten
Keyword: Holzschutz Öl zum Selbermachen

Equipment

  • Kochtopf
  • Bienenwachs
  • Erdnussöl

Schritt für Schritt

  • Schmelzen Sie das Wachs in einem Wasserbad auf dem Kochfeld. 
  • Danach wird es mit zwei Teilen Erdnussöl gut vermischt. Sie müssen immer wieder umrühren, damit sich die beiden Komponenten perfekt vermengen. 
  • Soll die Konsistenz etwas flüssiger ausfallen, dann können Sie der Mischung auch ein wenig Terpentinöl zufügen.

Holz ölen mit diesen Hilfsmitteln

Wachse lassen sich sehr gut mit einem weichen Tuch auftragen. Das Einlassen eines Holztisches mit Öl geschieht am besten mit einem Flächenstreicher. Massivholz sollte immer in Maserrichtung aufgetragen werden.

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Nachdem die Oberfläche gleichmäßig mit Holzöl bedeckt wurde, sollten Sie zirka 20 Minuten warten und danach die Überschüsse mit einem sauberen Lappen abnehmen. Bevor Sie die Holzoberflächen ölen, sollten sie sorgfältig mit einem Schleifpapier (Körnung 180) geschliffen werden.

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Für die solide Pflege von Holz können Sie neben einem fusselfreien Tuch (Leinen oder Baumwolle einen Flächenpinsel oder einen Roller verwenden.

Anleitung zum Holz ölen

Holz ölen Anleitung
Mit folgender Anleitung können Sie das Holz ölen.
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Arbeitszeit: 8 Stunden
Keyword: Holz ölen

Equipment

  • Schleifpapier, Schleifgerät oder Schleifkissen
  • Pinsel
  • Baumwolltuch
  • Holzöl

Schritt für Schritt

  • Schleifen: Bevor Sie Ihre Holzmöbel ölen, müssen Sie die Holzoberfläche mit einem Schleifkissen, einem Schleifgerät oder mit Schleifpapier mit feiner Körnung (beginnend mit 180 später 240) in Faserrichtung abschleifen. Sobald alle Staub- und Schmutzreste beseitigt sind, können Sie Ihre Holzmöbel ölen.
  • Wenn Sie Ihren Holztisch ölen, dann können Sie dazu entweder einen Pinsel oder ein fusselfreies Baumwolltuch verwenden. Danach wird das Öl mit einem Flächenstreicher verteilt. 
  • Nach zirka 30 Minuten werden überschüssige Ölreste mit einem frischen Baumwolllappen sorgfältig beseitigt, sodass eine gleichmäßige, fleckenfreie Oberfläche entsteht.
  • Nach dieser Behandlung gönnen Sie dem Möbelstück einige Stunden Ruhe. Danach können Sie eine weitere dünnen Ölschicht auftragen. Neben Öl eignet sich auch eine Wachsölmischung oder nur Wachs zur Holzpflege.
  • Lassen Sie das geölte Möbelstück/den Zaun einen Tag lang ohne Beanspruchung vollständig trocknen. Dabei sollten die Teile auch keiner Feuchtigkeit ausgesetzt sein. Eventuell müssen Sie die Gegenstände drei bis viermal ölen, bis das gewünschte Ergebnis erzielt wurde.
  • Nach zirka zwei Wochen sind die Oberflächen vollständig ausgetrocknet, sodass sie nebelfeucht abgewischt werden können.

Notizen

Pinsel und Lappen, die mit Öl in Kontakt kamen, sollten immer im Freien getrocknet werden. Hier besteht die Gefahr einer Selbstentzündung!

Unbehandeltes Holz ölen

Leinöl ist ein absolut ökologisches, kostengünstiges und gesundheitsfreundliches Produkt. Sie können das Leinöl in mehreren Schichten auf rauem, unbehandeltem Parkett auftragen. Es eignet sich auch für Kork und Terrakotta. Für die regelmäßige Reinigung bietet sich eine 100 prozentige Leinölseife an.

Lasiertes Holz ölen

Lasiertes Holz lässt sich nicht ölen. Sie können auch geöltes Holz nicht lasieren. Es müsste vorher abgebeizt oder fein abgeschliffen werden.

Kesseldruckimprägniertes Holz ölen

Durch einen Anstrich mit Öl wird kesseldruckimprägniertes Holz vor Witterung, Pilzbefall und Schimmel geschützt. Mit dem Öl werden Risse, Bohrlöcher und Schnitte verschlossen. Außerdem lässt sich die Optik auffrischen.

Holzöle sind Schutzmittel, die nicht zu früh nach dem Druckimprägnieren aufgetragen werden dürfen. Sobald das imprägnierte Holz aber vergraut, ist ein Anstrich mit Öl durchaus sinnvoll. Mit Leinöl lässt sich kesselimprägniertes Holz zusätzlich vor Nässe und Sonne schützen.

Gebeiztes Holz ölen

Von einem bekannten Lackhersteller gibt es mittlerweile auch eine Beize, bei der die Farbstoffe in der Holzfaser gebunden werden. Bisher war es kaum möglich gebeizte Möbelstücke zu ölen, da Wasser in geölte Oberflächen eindringen kann und dabei die Farbstoffe der Beize herauslöst.

Gewachstes Holz ölen

Auf gewachsten Holzoberflächen findet das Holzöl keine optimale Anhaftung. Wenn Sie allerdings eine geölte Tischplatte aus Holz mit Carnaubawachs wachsen, erzielen Sie einen sanften Glanz, ohne dass der Tisch klebt.

Holztisch ölen

Holztisch ölen

Einen Holztisch sollte man regelmäßig ölen. (Bildquelle: Herr B., unsplash.com)

Ein Holztisch ist zeitlos und er sorgt für eine angenehme, warme Atmosphäre. Bevor Sie den Tisch ölen, müssen Sie ihn fein schleifen, damit keine Splitter vorhanden sind. Eine glatte Oberfläche sorgt für Ergonomie und Sauberkeit.

Geölte Oberflächen bewähren sich hervorragend für Tische und Arbeitsplatten. Sie sind strapazierfähig und wasser-, hitze- und säurebeständig. Sie müssen das Holz vorbereiten und danach das Öl sorgfältig auf der Tischplatte verteilen.

Verwenden Sie ein fusselfreies Baumwoll- oder Leinentuch, um eine dünne Schicht Holzöl in Richtung der Holzmaserung aufzutragen. Nach ungefähr zehn Minuten Einwirkzeit, kann man das überschüssige Öl abwischen. Für einen Tisch, den man täglich benutzt, sind drei Schichten erforderlich, damit er einen guten Schutz vor dem täglichen Verschleiß besitzt.

Zwischen jeder Schicht benötigt der Tisch ungefähr fünf Stunden zum Trocknen. Sobald der letzte Anstrich vollständig getrocknet ist, können Sie Ihren Tisch decken und ein wohlverdientes Abendessen einnehmen!

Wenn Sie einen Tisch aus Eichenholz ölen, bringen Sie die Tiefe und Wärme der natürlichen Holzmaserung zur Geltung. Das Öl sickert tief in das Holz ein und schützt es sowohl von innen als auch außen.

Schleifen Sie den Tisch zuerst leicht entlang der Holzmaserung mit feinem Sandpapier (Körnung 400) ab. Danach wird das Öl mit einem trockenen Baumwolltuch gleichmäßig aufgetragen. Diese Prozedur sollte drei bis viermal wiederholt werden.

Dazwischen muss der Tisch trocken. Überschüssiges Öl kann man anschließend sorgfältig abwischen. Am Ende poliert man den Eichentisch mit einem trockenen, weichen Tuch.

Holztisch lieber ölen oder wachsen?

Holzöle lassen Ihren Tisch durchscheinender aussehen als Wachse. Sie dringen tief in das Holz ein. Nussöle wie gekochte Leinsamenöle sorgen für einen festen Film, sobald sie getrocknet sind.

Erdnuss- und Olivenöl dagegen ist nicht trocknend und daher eher für Schneidebretter beliebt. Wachse dringen nicht besonders tief in das Holz ein. Sie verhindern zwar, dass es grau wird aber sie verbessern das Holz nicht besonders.

Holz ölen: Tipps

  • Den Untergrund gut vorbereiten. Die Oberflächen müssen ebenmäßig und frei von Staub sein.
  • Das Holzöl wird entweder mit einem Pinsel, einem Bauwolltuch oder mit einem Flächenstreicher in Richtung der Maserung aufgetragen.
  • Das Öl muss gut antrocknen, bevor Sie die Überschüsse mit einem sauberen Tuch abnehmen.
  • Lassen Sie das Holz über Nacht trocknen. Meist sind mehrere Schichten Öl erforderlich. Zwischen dem Auftragen muss das Holzöl immer Zeit und Muße zum Trocknen haben.

Weitere Artikel:

Quelle und weitere Links:

  • https://www.adler-farbenmeister.com/tipps/holz-oelen-tipps-um-holz-richtig-zu-oelen-adler
  • http://kraftmeile.de/holz-oelen-leicht-gemacht-eine-komplette-anleitung/

Bildnachweis: ©Pexels/Unsplash

Duschkopf entkalken: 7 einfache Schritte!

 

Duschkopf entkalken mit Zitronensäure

duschkopf-entkalken mit zitronensäure
In dieser Anleitung erfährst du, wie du in nur wenigen Schritten den Duschkopf mit Zitronensäure entkalken kannst.
Vorbereitungszeit: 2 Minuten
Arbeitszeit: 45 Minuten
Gesamtarbeitszeit: 47 Minuten

Equipment

  • Schüssel
  • ggf. Löffel

Zutaten

Schritt für Schritt

  • Duschkopf in eine große Schüssel legen.
  • Schüssel mit ausreichend Wasser füllen.
  • Einen Teelöffel Zitronensäure in die Schüssel geben.
  • Duschkopf circa 45 Minuten in der Zitronensäure-Mischung ziehen lassen.
  • Duschkopf herausnehmen und mit klarem Wasser abspülen.
  • Mit einem sauberen Tuch den Brausekopf trocknen.
  • Duschkopf wieder anbringen.

Duschkopf mit Backpulver entkalken

duschkopf mit backpulver entkalken
So kannst du deinen Duschkopf ganz einfach mit Backpulver entkalken.
Vorbereitungszeit: 2 Minuten
Arbeitszeit: 10 Stunden

Equipment

  • Schüssel
  • ggf. Löffel
  • Glas

Zutaten

  • Klares warmes Wasser
  • 1 Tüte Backpulver

Schritt für Schritt

  • Brausekopf in eine Schüssel mit warmen Wasser legen.
  • Das Glas mit etwa 100 ml Wasser füllen.
  • Backpulver im Glas mit einem Löffel umrühren.
  • Backpulver-Wasser in die Schüssel mit dem Duschkopf gießen.
  • Schüssel mit Brausekopf über Nacht einwirken lassen
  • Duschkopf aus der Schüssel herausnehmen und anbringen.
  • Dusche einschalten und heißes Wasser durch den Duschkopf laufen lassen.

Duschkopf entkalken mit Essig

duschkopf entkalken mit essig
So einfach lässt sich der Duschkopf mit Essig entkalken. Dazu musst du nur folgende Schritte beachten.
Vorbereitungszeit: 2 Minuten
Arbeitszeit: 15 Minuten

Equipment

  • Schüssel
  • Tuch

Zutaten

  • 450 ml Klares Wasser
  • 50 ml Essig

Schritt für Schritt

  • Gebe 450 ml Wasser in eine Schüssel.
  • Lege den Duschkopf in die Schüssel hinein.
  • Gebe etwa 50 ml Essig in die Schüssel mit dem Brausekopf.
  • Decke die Schüssel nun mit einem Tuch ab.
  • Lasse den Duschkopf nun circa 15 Minuten in der Essig-Mischung ziehen.
  • Duschkopf aus der Schüssel nehmen und anbringen.
  • Duschhahn öffnen und heißes Wasser durch den Duschkopf laufen lassen.

Notizen

Es ist von Vorteil die Schüssel mit der Essig-Mischung mit einem Tuch zu bedecken. So können sich Essiggase nicht freisetzen.

Wieso entsteht Kalk am Duschkopf?

Im Allgemeinen entsteht Kalk im Haushalt durch eine hohe Wasserhärte des Wassers. Natürlich bildet sich Kalk vermehrt auch durch das nicht-putzen der Gegenstände. Nach jedem Duschgang trocknen wir unseren Duschkopf natürlich nicht ab. Das heruntertropfende Wasser trocknet nach einiger Zeit, was letztendlich zur einer Verkalkung der Düsen am Brausekopf führt.

Wie kann man Kalk am Duschkopf vorbeugen?

Das Vorbeugen von Kalk am Duschkopf ist natürlich ziemlich schwierig. Einen großen Einfluss auf die Kalkbildung hat im Grunde die Wasserhärte. Gerade in Städten wie z.B. Berlin ist die Wasserhärte natürlich sehr hoch. Dadurch ist die Kalkbildung unumgänglich.

Eine Möglichkeit bietet letztendlich nur das wöchentliche Putzen. Hierzu empfiehlt sich beispielsweise eine Sprühflasche mit einer Wasser-Zitronensäure-Mischung. Die Sprühflasche einfach mit etwas klarem Wasser befüllen und etwas Zitronensäure hinzugeben.

Anschließend besprüht man den Duschkopf mit etwas Zitronensäure, kann man Kalkrückstände am Brausekopf vermeiden.

Sollte ich den Duschkopf mit chemischen Produkten entkalken?

Um den Duschkopf zu entkalken brauch es KEINE chemischen Mittel. Wie bereits erklärt kann man den Duschkopf mit natürlichen Hausmittel entkalken. Natürlich benötigt die Entkalkung mit Hausmittel etwas länger. Jedoch schonen wir so unsere Umwelt und das nötige Grundwasser.

Wer dennoch zu einem "Fertigprodukt" greifen möchte, der sollte darauf achten, dass er nur biologische Produkte kauft. Diese basieren meist auf natürliche Inhaltsstoffe und haben mit Chemie nur wenig am Hut.

Zu empfehlen ist beispielsweise der Bio-Entkalker von Heitmann:

HEITMANN pure Reine Citronensäure: Ökologischer Bio-Entkalker, Reinigung für Küche & Bad, flüssig, 1x 500 ml
  • NATÜRLICH: Das bewährte Hausmittel gegen Kalk basiert auf natürlicher Citronensäure in Lebensmittelqualität, die...

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Wie oft sollte ich den Duschkopf reinigen und entkalken?

Im Grunde reicht es aus, wenn man den Duschkopf einmal die Woche reinigt. So ist man auf der sicheren Seite, dass der Brausekopf nicht nur tröpfchenweise funktioniert.

Wie oft man den Duschkopf entkalken sollte, kann man grundsätzlich nicht sagen, da die Kalkbildung individuell verläuft. Es empfiehlt sich jedoch den Brausekopf etwa einmal im Monat gründlich zu entkalken.

Profitipp: Wie bereits gelernt, kann man Kalkbildungen am Duschkopf auch vorbeugen. Dazu mischt man sich eine Sprühflasche mit etwas Zitronensäure und Wasser. Anschließend kann man den Brausekopf kinderleicht entkalken und reinigt somit auch sein Gehäuse.

Weitere Artikel:

Quelle und weitere Links:

  • https://www.merkur.de/leben/wohnen/duschkopf-entkalken-hausmittel-erleichtern-ihnen-reinigung-zr-9770324.html
  • https://www.gute-haushaltstipps.de/entkalken/duschkopf.php

Bildnachweis: ©Pexels/Unsplash

Spülmaschine entkalken: Diese Hausmittel helfen!

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Muss man die Spülmaschine entkalken?

Damit Ihr Geschirr immer makellos sauber aus dem Geschirrspüler kommt, ist es wichtig, dass Sie die Spülmaschine zwischendurch immer pflegen und warten. Aber das ist nicht immer genug. Denn für optimale Ergebnisse müssen Sie die Spülmaschine auch entkalken. Das Innere Ihres Geschirrspülers muss mit Fett und Kalk zurechtkommen.

Der Kalk kann die Sprüharme verstopfen und die Heizelemente schädigen. Daher empfehlen Experten, dass Sie die Spülmaschine richtig entkalken. Außerdem können sich Pilze und Keime mithilfe der Kalkablagerungen im Inneren des Geschirrspülers vermehren. Nutzer, die ihren Geschirrspüler entkalken, sparen sich außerdem Stromkosten.

Hartes Wasser enthält viel Kalk. Die Menge an Kalk hängt von der jeweiligen Region ab. Sobald Sie feststellen, dass die Sprüharme der Spülmaschine verkalkt sind, nehmen Sie deren Reinigung sofort in Angriff.

Weshalb verkalkt ein Geschirrspüler?

Zu hartes Wasser und ein falsch eingestellter Wasserenthärter lässt die Spülmaschine verkalken. Es ist daher wichtig, dass Sie die Bedienungsanleitung des Herstellers genau beachten. Stellen Sie außerdem sicher, dass die Klappe des Salzbehälters dicht ist. Damit der Geschirrspüler nicht verkalkt, dürfen Sie nur Salz verwenden, das speziell für die Spülmaschine entwickelt wurde.

TIPP: Die Information wie viel Kalk Ihr Leitungswasser enthält, erhalten Sie vom Wasserzulieferer, von dem Sie abhängig sind. In der Regel können Sie sich auch an den zuständigen Magistrat wenden.

Obwohl Sie es nicht sehen können, bleiben im harten Wasser Spuren von Mineralien zurück. Sobald das Wasser durch den Kalkstein fließt, nimmt es Kalzium und/oder Magnesiumkarbonat auf. Wenn das Leitungswasser dann in Ihrer Spülmaschine trocknet, verbleiben diese Mineralien in Form von Kalkablagerungen in der Maschine.

Wie oft muss man die Spülmaschine entkalken?

Wie häufig Sie Ihre Spülmaschine richtig entkalken müssen, hängt sowohl von der Wasserhärte als auch vom durchgeführten Waschvolumen und von der gewählten Temperatur ab. Sobald Sie merken, die Spülmaschine macht nicht mehr richtig sauber, ist es höchste Zeit die Maschine gründlich zu reinigen und zu entkalken.

Während es bei manchen professionellen Hochleistungsgeschirrspülern notwendig ist, sie wöchentlich zu entkalken, ist bei anderen, die weniger aktiv sind, zweimal Entkalken pro Jahr genug. Ein weißer Belag in der Spülmaschine könnte zum Beispiel eine Kombination aus Salz und Kalk sein. Lässt sich diese Beschichtung mit dem Finger abwischen, dann handelt es sich wahrscheinlich um Salzreste.

Wenn sich der Belag aber nicht einmal mit einer kleinen Menge weißen Essig beseitigen lässt, dann handelt es sich wahrscheinlich um Kalk. Stellen Sie daher sofort sicher, dass der Deckel korrekt auf dem Salzspender sitzt. Außerdem müssen Sie überprüfen, ob die Wasserhärte der Region entsprechend richtig eingestellt ist.

Wie lange dauert es die Spülmaschine zu entkalken?

Spätestens dann, wenn Sie weiße Flecken in der Spülmaschine und an den Wänden des Geschirrspülers bemerken müssen Sie das Gerät entkalken. Dazu brauchen Sie sich weder teure Reinigungsmittel zulegen noch haben Sie mit einem großen Zeitaufwand zu rechnen. Allerdings sollten Sie das restliche Geschirr und das Besteck aus dem Geschirrspüler entfernen. Nun streuen Sie ein Päckchen Natron Pulver auf den Boden der Maschine. Das Pulverfach können Sie zusätzlich mit Weißweinessig oder mit Zitronensäure befüllen. Die ganze Prozedur dauert im Allgemeinen nur zirka zwei Minuten plus dem Spülmaschinenwaschgang.

Wenn in der Spülmaschine hartes Wasser erhitzt wird, bilden sich Ionen, die sich auch auf den Heizelementen ablagern. Nun können Sie diese Heizstäbe der Spülmaschine entkalken, indem Sie den Wascharm in der Mitte der Maschine entfernen. Tauchen Sie zwei Papiertücher in weißen Essig und wickeln sie die Tücher so gut es geht um die Heizstäbe. Es ist wichtig, dass das komplette Heizelement eingewickelt ist. Warten Sie nun zirka eine Stunde, bis der Essig den Kalk aufgelöst hat. Entfernen Sie nun die Papiertücher und wischen Sie die Heizelemente mit trockenen Mikrofasertüchern ab. Wiederholen Sie den Vorgang so lange bis keine Kalkreste mehr vorhanden sind.

Wie kann man die Spülmaschine entkalken - Anleitung

Die Aufgabe der Spülmaschine besteht darin, Ihr Geschirr zu reinigen. Allerdings sammeln sich in der Maschine Speisereste, Fette und Reinigungsmittelrückstände an. In der dunklen, feuchten Umgebung können auch Bakterien gut gedeihen. Eine schmutzige Spülmaschine sieht unansehnlich aus, sie ist unhygienisch und riecht auch nicht gut. Glücklicherweise lassen eine monatliche Reinigung und das regelmäßige Entkalken (ein bis zweimal jährlich) die Maschine wieder wie brandneu aussehen.
Spülmaschine pflegen und entkalken:

Spülmaschine entkalken Anleitung

Anleitung Spülmaschine entkalken
Gesamtarbeitszeit: 15 Minuten

Schritt für Schritt

  • Alle Speisereste vom Boden der Maschine werden entfernt. Nun nehmen Sie den Geschirrkorb und den internen Filter heraus. Sie können den Filter unter fließendem, heißen Wasser reinigen.
  • Anstelle von chemischen Reinigungsmittel in Handelsqualität lässt sich die Spülmaschine auch auf eine natürliche, kostengünstige Weise reinigen und entkalken. Sie können eine Tasse mit Weißweinessig in das obere Regal der Maschine stellen. Nun schalten Sie einen Heißwaschgang ein. Der Prozess wirkt als Entkalker. Außerdem werden auf diese Weise alle unangenehmen Gerüche und Fette entfernt. Zusätzlich haben Sie auch die Möglichkeit eine Packung Backpulver oder Natron auf den Boden der Maschine zu streuen. Ihr Geschirrspüler wird danach wieder fleckenfrei strahlen.
  • Wenn Sie die Maschine entkalken, können Sie gleichzeitig auch die Tür von Fingerabdrücken befreien. Bei einer Edelstahltür wirkt ein herkömmlicher Glasreiniger wahre Wunder. Für Kunststoffoberflächen verwenden Sie eine Mischung aus mildem Spülmittel und warmen Wasser. Tauchen Sie ein Mikrofasertuch in die Lösung und wischen Sie die Tür der Maschine ab. Hinterher wird mit einem trockenen Tuch nachpoliert.
  • Auch die Dichtungen des Geschirrspülers sollten Sie nicht stiefmütterlich behandeln. Dort sammeln sich nämlich Schmutzreste an. Mithilfe einer kleinen, alten Zahnbürste, die in heißes Spülmittelwasser getaucht wird lassen, sich Rillen, Spalten und Scharniere kinderleicht reinigen. Danach wird mit einem feuchten Tuch nachgeputzt.
  • Sowohl die Gestelle der Spülmaschine als auch die Utensilienhalter und Sprüharme sollten mindestens einmal im Monat gereinigt und von Verstopfungen befreit werden. Nach dem Reinigen und Entkalken bleibt die Spülmaschinentür angelehnt, das hilft das Gerät zu entlüften und die Schimmel- und Gerüche Bildung zu minimieren.

Spülmaschine entkalken mit Hausmittel

spuelmaschine entkalken mit hausmittel

Die Spülmaschine lässt sich wunderbar mit Hausmittel entkalken. (Bildquelle: © Castorly Stock, pexels.com)

Sie können Ihre Geschirrspülmaschine auch mit folgenden Hausmittel entkalken:

Zitronensäure

Umweltfreundliche Reinigungsprodukte auf Zitrusbasis sind ideal, um verstopfende Ablagerungen und Kalk aus der Spülmaschine zu entfernen. Wenn die Sprüharme verkalkt sind, sind meist auch die Heizelemente und Ablaufschläuche bereits von Ablagerungen betroffen.

Entfernen Sie das ganze Geschirr aus der Maschine und ziehen Sie auch die Körbe mit der Schublade heraus. Reinigen Sie die Körbe mit einem Schwamm, den Sie in einer Lösung aus Zitronensaft und warmen Wasser anfeuchten. Danach füllen Sie das Pulverfach mit (zirka 40 bis 50 Gramm) Zitronensäure und schließen Sie die Spülmaschinentür. Wählen Sie ein Intensivwaschprogramm und starten Sie das Gerät.

Vorsicht! Diese Methode sollten Sie aber nicht anwenden, falls über etliche Jahre nichts gegen die Verkalkung der Maschine unternommen wurde. In der Zeit bildeten sich womöglich (je nach Wasserhärte) große Ablagerungen, die abfallen und zur Verstopfung des Gerätes führen könnten.

Essig

Die Maschine muss leer sein. Nun stellen Sie eine Tasse (250 Milliliter) Weißweinessig auf den oberen Rost der Spülmaschine. Starten Sie den Waschgang wie gewohnt. Der weiße Essig reinigt die Maschine gründlich. Sie ist vollständig entkalkt und fettfrei. Der Geschirrspüler funktioniert nun besser und das Geschirr wird einwandfrei sauber. Da die Maschine von Kalk- und Fettablagerungen befreit ist, wird sie länger halten.

Essigessenz

Bei Geschirrspülern ist das Entkalken besonders wichtig. Denn die Kalkablagerungen in der Maschine machen sich besonders auf Glas und bei Edelstahltöpfen sowie beim Besteck bemerkbar. Sie haben einen direkten Einfluss auf die Reinigungsleistung der Maschine.

Sobald Sie die Ursachen für die Verkalkung (meist hartes Wasser) gefunden haben, können Sie die Maschine entkalken. Öffnen Sie die Tür und geben Sie Essigsäure im Mischverhältnis 1:2 auf den Boden der Maschine. Lassen Sie das Gemisch über Nacht einwirken. Danach schalten Sie einen Spülgang mit 70 Grad Celsius ein.

Backpulver

Zu einer modernen Küche gehört eine Spülmaschine. Sie spart Zeit und damit auch Geld. Das Entkalken der Maschine ist dabei ein wichtiger Prozess. Häufig ist das Wasser hart, sodass es zu dauerhaften Schäden am Gerät kommen kann.

Auch der Energieverbrauch wird sich durch die Ablagerungen erhöhen. Mithilfe zahlreicher Hausmittel, wie etwa Backpulver können Sie den Geschirrspüler schnell selbst entkalken. Das Triebmittel Backpulver basiert auf Natriumbicarbonat. Wenn Sie sich für Backpulver zum Entkalken entscheiden, dann streuen Sie das Pulver, wie in diesem Ratgeber bereits angemerkt auf den Boden der Maschine.

Stellen Sie das Gerät auf 60 Grad Celsius ein. Nach dem Waschgang überprüfen Sie das Innere der Maschine. Ist noch Kalk vorhanden, dann mischen Sie etwas Essig mit dem Backpulver in einer Schüssel. Mit einem Schwamm und der Lösung werden die restlichen Ablagerungen abgerieben. Nun starten Sie ein kurzes Spülprogramm neu, um auch die letzten Flecken zu entfernen.

Natron

Natron ist ein wahres Wundermittel, wenn es um das Entfernen von Kalkablagerungen von Elektrogeräten geht. Räumen Sie den Geschirrspüler aus und streuen Sie einen bis zwei Esslöffel Natron-Pulver auf den Boden der Maschine. Das Tablettenfach des Gerätes können Sie mit einer Essigessenz befüllen. Nun lassen Sie die Maschine mit zirka 70 Grad Celsius durchlaufen.

Kalk in der Spülmaschine vorbeugen

Verwenden Sie jedes Mal ein spezielles Geschirrspülsalz, auch wenn Sie Tabs mit mehreren Zusätzen einsetzen. Achten Sie darauf, dass die Kappe des Salzfaches richtig geschlossen ist. Halten Sie die Maschine gründlich sauber, damit sich kein Fett und kein Schmutz festsetzen kann. Greifen Sie nicht zu Geschirrspültabletten von einer unbekannten Marke.

Sie bringen nicht immer die gleich gute Reinigungsleistung wie Produkte von bekannten Herstellern mit. Vermeiden Sie falsche Wasserenthärtungseinstellungen, damit sich der Kalk nicht an den Heizstäben festsetzen kann. Andernfalls können Schäden auftreten, die sich nur durch einen Servicefachmann beheben lassen.

Die Wasserhärte können Sie mit einem Teststreifen feststellen. Im Handbuch der Maschine können Sie herausfinden wie viel Geschirrspülsalz Sie benötigen. Viele der Geräte sind auf eine Wasserhärte von 13° bis 16° eingestellt. Bei Bedarf sollten Sie die Wasserenthärtungseinstellungen ändern und an Ihre Region anpassen.

Tipps zum Entkalken der Spülmaschine

Wie bereits berichtet, können sich in bestimmten Bereichen der Spülmaschine Kalkablagerungen ansammeln. Das kann zu Maschinenausfällen und zu einem höheren Stromverbrauch führen. Wie häufig Sie die Maschine entkalken müssen, hängt davon ab, wie hart das Wasser in Ihrer Region ist. Und wie häufig Sie die Spülmaschine benutzen. Das Entfernen der Ablagerungen ist ein wichtiger Schritt, damit das Gerät wieder wie neu glänzen kann.

Wenn Sie einige Esslöffel Natron auf den Boden der Maschine streuen, werden nicht nur schlechte Gerüche verschwinden. Auch Kalkablagerungen lassen sich damit beseitigen. Sie haben die Möglichkeit Säuren wie Weißweinessig, Zitronensaft oder eine Essigessenz zu benutzen. Dann lassen Sie die Spülmaschine in einem kurzen Zyklus durchlaufen, auf diese Weise werden Sie die überschüssigen Kalkablagerungen schnell los.

Weitere Artikel:

Quelle und weitere Links:

  • https://praxistipps.chip.de/spuelmaschine-entkalken-das-muessen-sie-beachten_101072
  • https://www.otto.de/updated/ratgeber/spuelmaschine-entkalken-mit-hausmitteln-und-co-34393/

Bildnachweis: ©Pexels

Unterwäsche waschen: Darauf müssen Sie achten!

Warum muss man Unterwäsche waschen?

Offiziell wäscht jeder seine Unterwäsche täglich. Ob das wirklich der Fall ist, lässt sich nicht so einfach feststellen. Denn wer würde bei einer Umfrage schon gerne darüber Auskunft geben. Slips und Höschen die den ganzen Tag getragen werden, nehmen direkten Kontakt mit der Haut auf. Sie beherbergen alles, was Ihr Körper ablehnt, dazu gehören, Schweiß, Schleim, Kot, Blut und auch Pilzinfektionen. Daher ist es wichtig, dass Sie die Unterwäsche richtig waschen.

Wie oft muss man Unterwäsche waschen?

Während Höschen und Slips nach jedem Gebrauch in die Waschmaschine gehören, kann man bei BHs eine Ausnahme machen. Sie werden nach spätestens zwei bis drei Tagen in die Maschine gelegt. Ein Sport-BH muss man natürlich auch nach jedem Tragen waschen, da er gewiss Schweißspuren aufweist. Wenn Sie Ihre Unterwäsche richtig waschen, dann benötigen Sie Temperaturen von mindestens 60 Grad Celsius.

Für feine Spitzenhöschen gibt es spezielle Desinfektionsmittel für die Waschmaschine mit denen die Bakterien auch bei niedrigen Temperaturen entfernt werden. Küchen Handtücher und Unterwäsche waschen Sie getrennt. Andernfalls könnten Ihre Küchentücher mit Staphylococcus aureus infiziert werden. Danach würden die Bakterien eventuell auf die Küchenutensilien gelangen.

Auch den Schlafanzug sollten Sie regelmäßig wechseln und danach waschen. Die Häufigkeit hängt von Ihrer persönlichen Hygiene ab. Menschen, die vorher duschen, bevor sie den Pyjama anziehen, können den Schlafanzug zwei bis drei Tage benutzen. Sie sollten in der Nacht aber nicht zu sehr schwitzen.

Hinweis: Strumpfhosen und Socken muss man jeden Tag waschen, weil sich die Bakterien im Nylon vermehren. Das kann wiederum zu Hautreizungen und Pilzinfektionen führen. Die Bettwäsche wiederum kommt einmal pro Woche in die Wäsche.

Aus welchem Material besteht Unterwäsche?

Bei der Unterwäsche wird das natürliche Material Baumwolle für seinen hohen Komfort und für die Sanftheit geschätzt, mit der es die Haut umhüllt. Höschen, Slips sowie Unterhemden und Schlafanzüge aus Baumwolle haben den Vorteil, dass Sie die Haut atmen lassen. Außerdem steht weiße Baumwolle für eine natürliche Eleganz. Hochwertige Unterwäsche aus Baumwolle ist zudem langlebig. Je nach Webart kann man schmutzige Unterwäsche aus Baumwolle bei Temperaturen bis zu 95 Grad Celsius waschen. Baumwolle neigt dazu leicht zu knittern. Der Pyjama lässt sich aber auf Stufe 2 einfach bügeln.

Seide gehört zu den raffiniertesten aller Naturfasern. Das Material gilt weltweit als Symbol für Luxus. Es wird aus dem Kokon der Seidenraupe gewonnen. Das Luxusmaterial wird am häufigsten für Schals, Blusen, Pyjamas und Unterwäsche verwendet. Im Sommer ist Seide angenehm kühl und im Winter vermittelt Ihnen das Material ein Gefühl von Wärme. Das Falten-resistente Material hat einen raffinierten Glanz und umhüllt den Körper wie ein feiner, zarter Schleier und es hat einen "flüssigen Fall".

Trotzdem ist Seide widerstandsfähig. Sie ist aber empfindlich gegen Sonnenlicht, Schweiß und Deodorant. Damit Unterwäsche aus Seide ihr glamouröses, glänzendes Aussehen bewahrt, wäscht man sie am besten von Hand bei Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad Celsius. In der Maschine wählen Sie ein Programm für empfindliche Stoffe und ein geeignetes Waschmittel. Wenn Sie Seiden Unterwäsche waschen, dann gilt es Wasserflecken zu vermeiden. Daher sollte jedes Stück immer vollständig gewaschen werden. Fleckenentferner sind zu vermeiden! Auf diese Weise bleibt Ihre romantische Unterwäsche wie etwa Dessous-Sets und Nachtwäsche recht lange ansehnlich. Denn das luxuriöse Material verdient eine respektvolle Behandlung.

Das synthetische Gewebe Polyamid beispielsweise wird aus Mikrofaser hergestellt. Es überzeugt mit Weichheit und Komfort. Das Material wird zur Anfertigung von Badeanzügen und Sport-BHs verwendet. Dreckige Unterwäsche aus diesem Gewebe waschen Sie auf der linken Seite in der Maschine.

Bei wie viel Grad kann man Unterwäsche waschen?

Wäsche richtig waschen

Beim Waschen der Unterwäsche muss man unbedingt auf die Gradzahl achten. (Bildquelle: Gratisography, pexels.com)

Höschen, Shorts und Unterhemden aus weißer Baumwolle vertragen bei der Wäsche sogar bis zu 90 Grad Celsius. Farbige Slips, Boxershorts und Pyjamas aus Baumwolle waschen Sie am besten bei 60 Grad mit einem Buntwaschmittel. Die luxuriöse Seide verdient eine respektvolle Behandlung. Sie wird mit Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad Celsius entweder per Hand oder im Schonwaschgang in der Maschine gewaschen. Verwenden Sie dazu ein flüssiges Waschmittel das für Seide und Wolle geeignet ist. Seidenunterwäsche darf nicht in den Trockner.

Zum Trocknen wird sie auf einem Badetuch platziert, dass über einem Wäscheständer liegt. Unterwäsche aus Viskose hat einen raffinierten Glanz. Bei unsachgemäßer Behandlung verformt sie sich. Schmutzige Unterwäsche aus Viskose waschen Sie bei maximal 40 Grad Celsius mit einem Waschmittel für empfindliche Textilien. Dessous aus Lycra werden im Schonwaschgang bei niedrigen Temperaturen (30° Celsius) und bei einer niedrigen Schleuderdrehzahl gewaschen. Nylon ist widerstandsfähig, dehnbar und sehr flexibel. Strumpfhosen aus Nylon und Nylon-Dessous werden bei Niedrigtemperaturen entweder per Hand oder in der Maschine gewaschen.

Welches Programm zum Unterwäsche waschen?

Saubere Unterwäsche ist die Grundvoraussetzung für ein gesundes Leben. Aber Unterwäsche ist nicht gleich Unterwäsche, bestimmte Materialien erfordern eine besondere Pflege. Höschen, Slips und Schlafanzüge kommen in einem direkten Kontakt mit der Haut. Die verschiedenen Versionen von Unterwäsche erfordern unterschiedliche Arten von Waschzyklen. Lesen Sie zuerst das Wäscheetikett. Drehen Sie besonders empfindliche Wäschestücke auf die linke Seite. Dessous und BHs sollten zum Schutz in eine Netztasche gesteckt werden.

Baumwollunterwäsche wird nach hellen, dunklen und bunten Farben sortiert. Wird sie von kranken Familienmitgliedern getragen, dann wählen Sie bei weißen Wäschestücken, das Programm: "Stark verschmutze Kochwäsche", bei 90° Celsius. Damit werden alle Keime entfernt. Bunte Unterwäsche aus Baumwolle kommt in ein Standard-Programm für 60°. Für Sportunterwäsche aus Mikrofasern ist bei den meisten Waschmaschinen ein eigenes Programm vorhanden. Schlüpfer, Dessous-Sets und feine Nachtwäsche wäscht man mit einem Feinwaschprogramm.

Einige Waschmaschinen haben ein eigenes Dessous-Programm mit extra niedrigen Schleuderzahlen. Damit kann Seidenunterwäsche gewaschen werden, falls Sie diese nicht mit der Hand auswaschen. BHs wäscht man in der Regel mit geschlossenem Verschluss, im Wäschesack bei 30 Grad Celsius mit einem Pflegeleicht-Programm.

Womit kann man Unterwäsche waschen?

Waschen Sie Ihre Unterwäsche immer separat. Das können Sie entweder per Hand im Waschbecken erledigen oder Sie verwenden das passende Waschprogramm für die Maschine. Danach hängen Sie die Wäschestücke auf eine Leine. Auf diese Weise verlängern Sie die Lebensdauer der feinen, schönen Wäschestücke.

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Verwenden Sie für Unterwäsche aus empfindlichen Materialien ein Wäschenetz und ein passendes (flüssiges) Feinwaschmittel. Auf einen herkömmlichen Weichspüler sollten Sie verzichten. Er könnte zu Reizungen im Intimbereich führen. Für besonders feine Wäschestücke (Seide, Spitze) benutzen Sie ein Handwaschprogramm. In den warmen Monaten hängen die Wäschestücke auf der Leine im Freien. UV-Strahlen können die Bakterien abtöten.

Unterwäsche waschen: Anleitung

Bei der Wäsche der Unterwäsche stehen Ihnen in der Regel zwei Methoden zur Verfügung. Wir haben beide Methoden kurz zusammengefasst.

Handwäsche

Zuerst sortieren Sie die Unterwäsche nach Farben. Danach füllen Sie Ihr Waschbecken mit lauwarmen Wasser. Geben Sie die entsprechende Menge an passendem Flüssigwaschmittel (Maßanleitung auf der Verpackung) hinzu. Tauchen Sie Ihre Unterwäsche unter. Drücken und kneten Sie die Wäschestücke leicht, damit sich der Schmutz lösen kann.

Das Waschmittel muss einige Minuten einwirken. Lassen Sie das Wasser aus dem Waschbecken ab. Die Wäschestücke spülen Sie dann mindestens dreimal mit klarem Wasser ab. Danach nehmen Sie ein sauberes, trockenes Handtuch um überschüssige Feuchtigkeit zu entfernen. Die Unterwäsche wird darin eingerollt und danach auf einem zweiten, trockenen Handtuch flach aufgelegt oder im Freien auf eine Leine gehängt. Socken und Unterwäsche waschen per Hand ist einfach und schonend.

Maschinenwäsche

Nach dem Sortieren der Unterwäsche wählen Sie ein geeignetes Waschprogramm für die Wäschestücke. Sie orientieren sich dabei am Pflegeetikett mit welchem Wäschezyklus Sie die Unterwäsche waschen können. Verlangt man nicht ausdrücklich nach einer Handwäsche, dann wählen Sie ein Pflegeleicht-Programm. BHs wäscht man grundsätzlich in einem Wäschesack.

Handtücher und Unterwäsche waschen Sie auch getrennt! Wählen Sie bei der Unterwäsche einen niedrigen Schleudergang. Handtücher vertragen auch hohe Umdrehungen. Befüllen Sie die Waschmittelkammer mit einem passenden Waschmittel (Vollwaschmittel, Color- oder Feinwaschmittel). Nun drücken Sie auf den Startknopf und die Maschine legt los.

Weiße Unterwäsche

weiße Unterwäsche

Durch die Handwäsche kann man Vergilbungen an weißer Unterwäsche vorbeugen. (Bildquelle: pixabay.de)

Die effektivste und sicherste Lösung, um die Lebensdauer Ihrer weißen Unterwäsche zu verlängern und sie vor einem Vergilben zu bewahren ist die Handwäsche. Waschen Sie weiße Unterwäsche grundsätzlich getrennt von farbigen Kleidungsstücken. Auch weiße Socken kommen getrennt von weißen Dessous aus Seide in die Waschmaschine. Die Socken können stark verschmutzt und verschwitzt sein.

Sortieren Sie weiße Unterwäsche nach ihrem Material. Denn Artikel aus Seide, Polyamid und BHs mit Elasthan vertragen nicht so hohe Temperaturen wie Höschen und Slips aus weißer Baumwolle. Verwenden Sie Zitrone oder weißen Essig als natürlichen Weißmacher. Mithilfe ihrer Säure werden Flecken desinfiziert und Gerüche beseitigt. Auch durch blaue Kreide bekommt weiße Unterwäsche die ursprüngliche Farbe zurück. Wenn es möglich ist, trocknen sie weiße Kleidungsstücke an der frischen Luft.

Dunkle Unterwäsche

Einige Waschmaschinen haben ein spezielles Programm für dunkle Wäsche. Durch die Reibung beim Waschen werden die Fasern der dunklen Wäsche beschädigt. Daher wählen Sie einen kurzen Waschzyklus für "empfindliche Wäsche", damit die dunkle Farbe länger erhalten bleibt und nicht ausbleicht. Dunkle und schwarze Unterwäsche wird nicht in der Sonne getrocknet. Verwenden Sie ein flüssiges Waschmittel, es kann sich bei niedrigen Temperaturen besser auflösen.

Unterwäsche waschen mit Scheidenpilz

Wechseln Sie Ihre Unterwäsche, (Slips, Unterhosen, Boxershorts) grundsätzlich jeden Tag. Bei einer Scheidenpilzinfektion sollten Sie keine Stringtangas tragen. Greifen Sie in dieser Zeit zu Baumwollslips, die lassen sich problemlos bei 60 Grad Celsius waschen. Verwenden Sie dazu ein Vollwaschmittel, damit werden die Pilze aus der Unterwäsche entfernt. Spezielle Desinfektionsspüler sind eventuell bei empfindlichen Wäschestücken eine Lösung.

Muss man neue Unterwäsche waschen?

Unterwäsche waschen vor dem ersten Tragen: Wäsche aus den Geschäften geht meist durch viele Hände. Sie ist daher keineswegs sauber. Möglicherweise besprüht man sie sogar mit Pestiziden. Durch das Waschen entfernen Sie sowohl Schmutz als auch Chemikalien aus der Unterwäsche. Synthetischen Textilien aus Nylon oder Polyester können Juckreiz und Schwellungen verursachen, wenn man sie nicht vor dem ersten Tragen gewaschen hat.

Darf die Unterwäsche in den Trockner?

Badeanzüge, Socken und edle Dessous aus Seide dürfen auf keinen Fall in den Wäschetrockner. Zu viel Hitze, ja selbst direktes Sonnenlicht kann das Material Seide beschädigen und verderben. Ein Trockner kann auch schöne BHs und Badeanzüge zum Wegwerfartikel machen. Trockenen Sie Ihre schöne Unterwäsche lieber auf natürliche Weise auf dem Wäscheständer oder auf der Wäscheleine.

Weitere Artikel:

Quellen und weitere Links:

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